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Samira Klaho

Ich bin Samira Klaho, Regisseurin, Sozialpädagogin, Kunsttherapeutin und Aktivistin.

Ich lebe in Recklinghausen und arbeite an der Schnittstelle von Kunst, Inklusion und politischem Engagement.

Seit einem Aneurysma im Jahr 2004 lebe ich selbst mit Aphasie. Diese Erfahrung wurde zur Grundlage meines Schaffens: Ich kämpfe dafür, dass Aphasie in Deutschland endlich sichtbar wird und Betroffene ihre Rechte direkt einfordern können.

Mit dem Stipendium „Auf geht's!" des NRW-Ministeriums für Kultur und Wissenschaft entwickelte ich ab 2021 die Fotoserie „Schlagseite - Aphasie" und einen Fragebogen. Die Serie zeigt Menschen mit Aphasie in zwei Aufnahmen: einmal neutral, einmal bei einer Tätigkeit die ihnen wichtig ist. In diesem Moment vergisst man die Aphasie. Viele Betroffene erzählten mir beim Fotografieren, dass sie zum ersten Mal das Bedürfnis spürten sich mit anderen auszutauschen. Für sie gründete ich eine Aphasie-Selbsthilfegruppe.
Ich würde mir wünschen, dass die Fotoserie auf Wanderschaft geht. Bei Interesse gerne melden!

2025 vollendete ich „Die verlorene Sprache", den ersten künstlerisch-dokumentarischen Film über Aphasie in Deutschland, gefördert durch den Diversitätsfonds und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW. Der Film leistet Präventionsarbeit und macht Aphasie für ein breites Publikum sichtbar. Bei Interesse an einer Vorführung oder Räumlichkeiten gerne melden!

Kontakt: samira.klaho@gmx.de
Web: www.samira-klaho.de

Mein Leitsatz: Nichts über uns ohne uns.

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