PRO „Ist das Kultur oder kann das weg? - Gegen das Totsparen am Trierer Theater” |
CONTRA „Ist das Kultur oder kann das weg? - Gegen das Totsparen am Trierer Theater” |
|
Pro:
Kulturelle Bildung ist Allgemeinbildung! Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, begrüßt, dass die kulturelle und musisch-ästhetische Bildung das Schwerpunktthema des Bildungsberichts 2012 werden wird.( Näheres siehe unter: www.kulturrat.de/detail.php?detail=1880&rubrik=4). Dieser Schwerpunktsetzung gilt es, zu entsprechen, nicht ihr entgegenzuarbeiten!
Gegenargumente: 0
Pro:
Das Schulfach "Darstellendes Spiel" wird seit Jahren in der Oberstufe an vielen Trierer Schulen unterrichtet. Es dient der ästhetischen und ganzheitlichen Bildung vieler Schülerinnen und Schüler, die es gewählt haben. Für den Unterricht ist ein weiterhin breitgefächertes Angebot des Trierer Theaters geradezu unabdingbar, die bestehenden Kooperationen zwischen Schule und Theater müssten eher ausgebaut denn - Einsparungen folgend - reduziert werden.
Gegenargumente: 0
Pro:
Trier - Die älteste Stadt Deutschlands ohne Theater!? Das geht doch garnicht!!! Dann würde so viel Kultur wegfallen. Veranstaltungen wie Theatersport, Weltmusik sowie diverse Stücke aus den Bereichen Schauspiel, Tanz- und Musiktheater würden nie mehr stattfinden! Dadurch würden auch die Akteure des Theaters Trier ihren Arbeitsplatz verlieren. Auch würde Bildung verloren gehen und Stücke wie Maria Stuart geraten in Vergessenheit in der heutigen Generation. Das Theater muss erhalten bleiben!!!
Gegenargumente: 1
|
Contra:
Die Oper ist die Oper, eine Zauberflöte eine Zauberflöte - und Mozart hat sich etwas dabei gedacht! Das ständige Neuerfinden und "anders machen wollen" macht Sie über kurz oder lang kaputt! Die Theater müssen neue, alte Wege gehen, und sollten gezwungen werden auf Ihr Publikum zu hören - dann könnte die Kulturlandschaft gesunden, und, so darf man hoffen, gesund wachsen, an statt hochsubventioniert unterzugehen. Ein Klassikfan, 34, Tenor, und selber sehr gut im Geschäft.
Gegenargumente: 2
Contra:
müssen die Theater eh schliessen, und das will nun wirklich keiner! ...und die Jugend würde wollen! Aber - so wie Mozart selbst wohl auch: Sie will Spass haben an der Musik!!! Und nicht einen nacktärschigen Papageno mit einer Walküre als Papagena in einem schwarz weissen Dreieck hüpfen sehen und rülpsen hören, und in einem Bühnengespräch vorher zwei Stunden vermittelt bekommen, was sich Dramaturgen und Bühnenbildner jetzt wieder einzigartiges neues und hochkomplexes erdacht haben...!
Gegenargumente: 1
Contra:
Frankreich, Italien oder dem Norden, von der breiten Maße weit mehr geschätzt wird als hierzulande! Ein Theater muss und KANN sich zum größten Teil selber tragen! ...nur wollen das deren Leiter meist nicht, weil Sie dann verstärkt die Interessen des Publikums wahren müssten, und das kratzt an Ihrem selbstherrlichen Ego... Kulturförderung ist RICHTIG und WICHTIG! Aber es sollte verstärkt an anderer Stelle, besonders bei der Jugendarbeit angesetzt werden, denn wenn wir damit nicht bald beginnen
Gegenargumente: 2
Contra:
wie die Gehälter der Intendanz oder erst recht des GMD - man kann natürlich nicht alle über einen Kamm scheren, aber - und ich kenne die Zahlen, und ich kenne viele Kollegen - es ist dem Steuerzahler bei den allgemeinen Sparanstrengungen auf seine Kosten einfach nicht vermittelbar... und es muss auch nicht bezahlt werden, denn es ist nicht gesund und bar jeder Wirtschaftlichkeit - und wer jetzt sagt, wir sind eben "Kulturhochburg" dem sei gesagt, das die musikalische Hochkultur in Ländern wie
Gegenargumente: 0
Contra:
erspart! ...den Musikern werden die Gehälter drastisch gekürzt, immer mehr Kollegen aus Russland und Asien "importiert" die die Gagen in den Keller purzeln lassen, und theorethisch wären, bei wirtschaftlichem Arbeiten, an einem A-Theater problemlos mindestens 20% der Stellen kürzbar! Die "Dienstzeiten" der Orchestermusiker und auch der Chöre, teilweise eine Garderobiere pro Mittel- und Hauptrolle, 10 Mann für die Technik, und, und, und, sind einem Steurzahler genauso wenig zu erklären
Gegenargumente: 0
Contra:
Mein CONTRA Post bezieht sich nicht explizit auf Trier, sondern auf Subventionspolitik in der Kultur im Allgemeinen: Das Ausland zeigt, wie sich Kultur auch selbst tragen kann! Wenn das der Fall ist, bleiben uns auch musikalische und szenische Abartigkeiten der sogenannten Kulturelite, die sich auf Steuerzahlerkosten die Gelder zuschanzen und ihre Kleinstnischenprogramm (natürlich nicht ohne sich über den fehlenden Zuspruch des Publikums zu beklagen) fahren
Quelle: Berlin
Gegenargumente: 0
Contra:
Kürzungen? Und dann kommt schon reflexartig "bei uns nicht". Kulturförderung ist richtig und wichtig. aber wer 14.000.000 Euro im Jahr an Steuergeldern verschlingt, kann in schlechten Zeiten auch einmal nach Einsparungsmöglichkeiten und nach weiteren Einnahmequellen suchen. Das wäre auch fair gegeüber Einrichtungen die mit ein ganz wenig Zuschüssen pro Jahr leben müssen und vergleichbar viele Besucher haben. Wer auf Maximalforderungen besteht läuft Gefahr irgendwann einmal ganz zu verschwinden.
Gegenargumente: 2
Contra:
...meine, leider auf sechs aufgeteilten Posts, müssen bitte von UNTEN nach OBEN gelesen werden... :)
Gegenargumente: 0
|

Tipps für eine gute Argumentation:
- Ein Argument bezieht sich auf das Anliegen einer Petition nicht auf die Petition selbst. Ein Pro-Argument ist eine Aussage darüber warum dem Anliegen einer Petition entsprochen werden soll. Ein Contra-Argument ist eine Aussage darüber warum das Anliegen einer Petition verhindern werden soll.
- Ein Argument besteht aus begründeten Annahmen und darauf aufbauenden logischen Schlussfolgerungen. Annahmen müssen mit Quellenangaben belegt werden. Schlussfolgerungen müssen verständlich und logisch nachvollziehbar sein.
- Vermeiden Sie Sophismen und Scheinargumente.
- Persönliche Emotionen oder Meinungen sind keine Argumente. Für Ihre Meinung gibt es zu jedem Thema das passende Forum.
- Reine Fakten und objektives Wissen sind ebenfalls keine Argumente. Teilen Sie Ihr Wissen mit anderen auf Wikipedia.
- Eine Annahme für ein Argument ist nie absolut oder selbstverständlich oder natürlich, sonst bräuchte man nicht zu argumentieren.
- Beträge sollten mit eigenen Worten, sachlich, freundlich und offen formuliert werden und in deutscher Sprache, grammatikalisch und orthographisch richtig verfasst sein.
- Ein Argument muss sich mit wenigen Sätzen beschreiben lassen.
- Eine Liste von Argumenten und Gegenargumenten soll keine Diskussion ersetzten. Vielmehr soll diese Übersicht das Ergebnis vieler Diskussionen sein, die anderswo stattgefunden haben.
Anzeigen
Ausblenden