Región: Colonia

Unser Platz muss bleiben: Sportanlagefür Ballfieber Colonia und Kinder im Kölner Grüngürtel sichern

Petición a.
Oberbürgermeister Torsten Burmester, Stadt Köln

496 Firmas

7 %
373 De. 5.200 de quorum En. Colonia Colonia

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Petición dirigida a: Oberbürgermeister Torsten Burmester, Stadt Köln

Wir fordern den Oberbürgermeister der Stadt Köln, die Bezirksvertretung Lindenthal sowie den 1. FC Köln auf, die Eichenkreuzsportanlage langfristig als Trainings- und Spielstätte für Ballfieber Colonia und den Kinder- und Jugendfußball im Viertel zu sichern, Ballfieber Colonia eine verlässliche Nutzungsperspektive (Pacht- oder Kooperationsmodell) zu geben, die nicht von Saison zu Saison neu in Frage gestellt wird, bei allen Entscheidungen zur Sportstättenvergabe die Bedürfnisse von Kindern, Breitensportvereinen und sozialen Projekten vorrangig zu berücksichtigen.

Hintergrund und Anliegen
Seit 2009 überlässt die Stadt Köln dem 1. FC Köln e.V. eine städtische Sportanlage mit 15.300 Quadratmetern in Lindenthal. Der Verein nutzt die Anlage seit Jahren nicht. Kinder aus Köln haben keinen Platz zum Spielen

Die städtische Sportanlage „Fort Deckstein" in Köln-Lindenthal steht seit Jahren leer. Der Hauptmieter, der 1. FC Köln e.V., nutzt die Anlage nachweislich nicht. Gleichzeitig trainiert seit 2020 ein gemeinnütziger Kinderfußballverein — Ballfieber Colonia e.V. — auf dem Gelände und hat in dieser Zeit über 500 Kinder aus Köln an den Fußball herangeführt. Diese Nutzung ist dem Sportamt der Stadt Köln bekannt.

Der Vorstand von Ballfieber Colonia e.V .hat im September 2025 Antrag als Hauptmieter gestellt:

"...Da der Platz seit 2020 kontinuierlich und regelmäßig für den Trainings- und Spielbetrieb von Ballfieber Colonia e.V. genutzt wird, möchten wir einen regulären Hauptmietvertrag erhalten und so eine rechtssichere Grundlage für den weiteren Vereinsbetrieb schaffen. Die stetige und verlässliche Nutzung hat für unseren Verein eine zentrale Bedeutung. Aktuelle Basis für die Nutzung ist eine Absprache mit dem aktuellen Hauptmieter, dem Sportamt ist die Nutzung des Platzes durch Ballfieber Colonia e.V. ebenfalls bekannt.  

Der 1. FC Köln e.V. ist Hauptmieter seit 2009, nutzt das Mietobjekt aber nicht. Die Trainingspläne, auf denen die Platznutzung des 1. FC Köln e.V. niedergelegt ist, sind archiviert und somit einsehbar. Damit ist ersichtlich, dass die tatsächliche Nutzung durch Ballfieber Colonia e.V. erfolgt, während der vertragliche Hauptmieter seit Jahren nicht mehr aktiv auf der Kampfbahn präsent ist.
...
Insofern beantragt Ballfieber Colonia e.V. einen Hauptmietvertrag über die Sportanlage „Kampfbahn“ abzuschließen. Damit soll die bestehende Nutzungspraxis, die seit 2020 besteht, offiziell anerkannt werden."

Üblicherweise werden Mietverträge mit Sportvereinen schnell aufgekündigt, wenn Vereine die zur Verfügung gestellten Flächen - nicht nutzen. Im Falle des 1.FC Köln antwortete der stellv. Leiter des Sportamtes aber wie folgt:

"Sehr geehrte Frau Krauß, sehr geehrter Herr Schweer,
 
vielen Dank für Ihre Mail. Wie Sie richtigerweise schreiben, haben wir mit dem 1.FC Köln einen Mietvertrag über die Sportanlage geschlossen. Unser Mieter hat uns nicht signalisiert, dass er diesen Mietvertrag beenden möchte. Insofern bleibt die vertragliche Situation unberührt. Dass Sportvereine keine eigene Anlage haben, ist im Übrigen durchaus nicht unüblich, auf den Bezirkssportanlagen sogar die Regel.

Razones.

Die Stadt Köln hält am bestehenden Mietverhältnis fest — und begründet ihre Untätigkeit damit, dass der 1. FC Köln keinen eigenen Wunsch zur Vertragsauflösung signalisiert habe. Mit anderen Worten: Die Stadt wartet auf die Initiative ihres Mieters, statt ihre eigenen Steuerungsmöglichkeiten zu nutzen.
Im Stadtbezirk Lindenthal stehen über 20.000 Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 17 Jahren einer massiven Unterversorgung mit Sportflächen gegenüber. Öffentliche Mietverträge über städtische Sportanlagen enthalten typischerweise Regelungen, die der Stadt das Recht geben, einen Vertrag zu beenden, wenn die Anlage für öffentliche Zwecke benötigt wird — oder wenn ein Mieter seine Pflichten dauerhaft nicht erfüllt. Die Nichtnutzung über Jahre hinweg erfüllt diesen Tatbestand. Die Stadt hat die Instrumente. Sie nutzt sie nicht.
Das ist keine Frage fehlender Möglichkeiten. Es ist eine Frage des politischen Willens.

Rechtliche Anspruchsgrundlagen
Die Stadt Köln ist als Eigentümerin einer öffentlichen Sportanlage an den Gleichbehandlungsgrundsatz nach Art. 3 GG gebunden. Die Vergabe städtischer Sportanlagen ist zudem an die Sportförderrichtlinien der Stadt Köln geknüpft, die eine bedarfsgerechte und gemeinwohlorientierte Nutzung vorschreiben.
Wenn eine städtische Anlage jahrelang leer steht, während Kinder in derselben Stadt keinen Zugang zu Sportflächen haben, ist das kein Zufall und kein Versehen. Es ist ein strukturelles Versagen der kommunalen Daseinsvorsorge — und ein Verstoß gegen das Gebot der sachgerechten Ermessensausübung.

Kinder brauchen Plätze – nicht nur Profis

Auf der Eichenkreuzsportanlage im Kölner Grüngürtel trainieren über 150 Kinder bei Ballfieber Colonia. Hier finden sie eine sportliche Heimat: regelmäßiges Training, feste Bezugspersonen, Freundschaften und einen geschützten Raum mitten im Viertel. Seit der Gründung waren mehr als 500 Kinder bei Ballfieber – in einer Stadt, in der es nach Aussagen von Pfarrer Hans Mörtter allein im Bereich Lindenthal rund 4.500 Kinder gibt, die eigentlich Fußball spielen möchten, aber keinen Platz finden.

Ballfieber ist ein soziales Projekt – kein Luxusverein

Ballfieber Colonia wurde mit dem Ziel gegründet, Kinder – auch aus belasteten Familien – zu begleiten und ihnen über Fußball Halt und Gemeinschaft zu geben. Der Vorstand ist vielfältig besetzt: Zwei Jahre lang war mit Beryth Hardt eine Frau im Vorstand, mittlerweile ist bereits die zweite Frau im Führungsteam aktiv. Gründer Nikola Ramljak ist Kind von Migranten – eine Konstellation, die in der Fußballvereinslandschaft noch immer selten ist und genau das verkörpert, was Sportverbände unter „mehr Vielfalt im Ehrenamt“ fordern.

Ein Platz als Politikum – auf dem Rücken der Kinder

Die Eichenkreuzsportanlage ist seit 2009 vom 1. FC Köln e.V. gepachtet. Gleichzeitig trainiert Ballfieber seit 2020 mit zahlreichen Kinder- und Jugendmannschaften auf dieser Anlage – allerdings nur geduldet, ohne langfristige Sicherheit. Der Platz wird zum Politikum: Planungen des Profifußballs, Pachtfragen und Kompensationsmodelle stehen im Raum, während für die Kinder und ihre Familien keine verlässliche Perspektive existiert.

Für die betroffenen Kinder bedeutet das: Sie wachsen auf einem Platz auf, von dem sie nicht wissen, ob sie in ein oder zwei Jahren noch dort spielen dürfen – obwohl genügend Fläche vorhanden ist und Ballfieber den Platz intensiv nutzt.

Was wir von Stadt und FC erwarten:
Der neue Oberbürgermeister Torsten Burmester kommt als ehemaliger Präsident des DOSB und Vertreter von 28 Millionen Mitglieder aus dem organisierten Sport und hat im Wahlkampf angekündigt, den Breitensport und die Vereinslandschaft in Köln zu stärken. Kurz nach seiner Wahl besuchte er den 1. FC Köln – ein wichtiges Signal für den Profifußball. Jetzt erwarten wir ein ebenso klares Signal für die Kinder dieser Stadt: für Ballfieber Colonia, für Vereine wie Arminia Zollstock und für alle kleinen Clubs, die dafür sorgen, dass Kinder überhaupt einen Platz zum Spielen bekommen.

Wir bitten die Stadt Köln und den 1. FC Köln,

  • Ballfieber Colonia eine langfristige Nutzung der Eichenkreuzsportanlage zu ermöglichen,
  • den Kinder- und Jugendfußball im Grüngürtel als dauerhaft schützenswert anzuerkennen,
  • bei künftigen Entscheidungen Kinderrechte, Prävention und soziale Integration gleichberechtigt neben Profisportinteressen zu gewichten.

Worum es wirklich geht:
In Zeiten von Ganztagsschule und Digitalisierung werden Räume für Bewegung, Begegnung und Teamgeist immer knapper. Wenn ein Verein, der über 150 Kindern im Viertel eine fußballerische Heimat bietet, seinen Platz jederzeit verlieren kann, sendet Köln ein fatales Signal: Profifußball ist sicher, Kinderfußball ist verhandelbar.

Diese Petition will das ändern. Wir fordern: Unser Platz muss bleiben – für die Kinder von heute und morgen im Kölner Grüngürtel.

Muchas gracias por su apoyo, Ballfieber Colonia e.V., Köln
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Detalles de la petición

Petición iniciada: 05/04/2026
Fin de la colección: 04/10/2026
Región: Colonia
Categoría, Tema: Asuntos sociales

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Por qué la gente firma.

Die Stadt sind die Menschen, von klein bis groß, der Fußball gehört zur Stadt, von klein bis groß.

Der Sohn meiner Kusine nutzt den Platz sehr gerne und regelmäßig.
Kinder brauchen solche Räume in ihrer Umgebung.

Sport für Kinder ist grundsätzlich prima und wichtig + ich möchte Unterstützen, dass der Verein Gewissheit bekommt. Es ist doch schön, wenn Flächen genutzt werden =)

Wichtigkeit des Breitensports

Sportfläche dauerhaft für den Fußballclub erhalten.

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