Region: Germany

Für ein faires Rentensystem – ALLE müssen endlich in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen

Petition is addressed to
Deutscher Bundestag

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Petition is addressed to: Deutscher Bundestag

Für ein gerechtes und zukunftsfähiges Rentensystem in Deutschland

Deutschland steht vor einer historischen Herausforderung. Der demografische Wandel verschärft sich dramatisch: Während heute noch rund 2 Beitragszahler auf einen Rentner kommen, wird es laut Bundesamt für Statistik bis 2035 nur noch 1,5 zu 1 sein. Gleichzeitig steigt die Lebenserwartung kontinuierlich – und damit die Dauer des Rentenbezugs.

Das Ergebnis:
Immer weniger Erwerbstätige müssen für immer mehr Leistungsempfänger aufkommen. Das aktuelle Rentensystem gerät dadurch zunehmend unter Druck.

Ein System mit struktureller Schieflage

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zahlen monatlich Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung – aktuell 18,6 % des Bruttoeinkommens. Gleichzeitig sind große Einkommensgruppen nicht oder nur teilweise beteiligt: Beamte und große Teile der Selbstständigen oder auch Politiker-/innen.

Dieses Nebeneinander aus gesetzlicher Rente und Beamtenpensionen führt zu einer systematischen Ungleichbehandlung:

  • Beamte erhalten im Ruhestand Pensionen von durchschnittlich rund 3.200 € brutto pro Monat
  • Die durchschnittliche gesetzliche Altersrente liegt dagegen bei ca. 1.550 € brutto

Dabei haben Beamte nie Beiträge in die Rentenkasse eingezahlt.

Hohe Kosten – vollständig aus Steuermitteln

Beamtenpensionen werden vollständig aus dem Staatshaushalt finanziert. Bereits heute belaufen sich die jährlichen Versorgungsausgaben für Beamte, Richter und Versorgungsempfänger auf über 50 Milliarden Euro – mit stark steigender Tendenz.
Bis 2040 werden laut Bund der Steuerzahler Ausgaben von über 80 Milliarden Euro jährlich erwartet. Darüber hinaus liegen schon heute die Kosten für die Rente bei 400 Mrd. € im Jahr. Bis 2030 ist mit einem weiteren Anstieg um 100 Mrd. € zusätzlich zu rechnen.

Diese Kosten tragen alle Steuerzahler, unabhängig davon, ob sie selbst später eine vergleichbare Absicherung erhalten.

Reformpotenzial: Mehr Gerechtigkeit, mehr Stabilität

Studien und Modellrechnungen zeigen:
Eine Einbeziehung von Beamten und weiteren Erwerbstätigen in die gesetzliche Rentenversicherung könnte zusätzliche Beitragseinnahmen von rund 15 bis 25 Milliarden Euro pro Jahr generieren – abhängig von Ausgestaltung und Übergangsregelungen.

Diese Mehreinnahmen könnten:

  • das Rentenniveau stabilisieren
  • Beitragssätze langfristig dämpfen
  • den Bundeszuschuss zur Rentenkasse reduzieren
  • den Generationenvertrag stärken

Europa zeigt: Es geht anders – und besser

Viele europäische Länder wie Österreich, Schweden oder die Niederlande kennen einheitliche oder weitgehend integrierte Alterssicherungssysteme.Dort zahlen z.B auch Beamte in das staatliche Rentensystem ein – mit höherem Rentenniveau und mehr Akzeptanz in der Bevölkerung.

Deutschland hingegen hält an Sonderregelungen fest, die historisch gewachsen, aber nicht mehr zeitgemäß sind.

Glaubwürdigkeit braucht gleiche Regeln

Politik lebt von Vertrauen.
Wenn breite Teile der Bevölkerung das Gefühl haben, dass einige privilegiert sind, während andere immer höhere Lasten tragen, leidet die gesellschaftliche Akzeptanz.

Eine Einbeziehung der Beamten, Politiker und Selbstständigen in die gesetzliche Rentenversicherung wäre ein klares Signal für Fairness, Solidarität und Verantwortung.

Meine Forderung:

Ich fordere ein einheitliches, solidarisches und dauerhaft finanzierbares Rentensystem,

  • in das alle Erwerbstätigen einzahlen,
  • das gleiche Regeln für alle schafft,
  • und das künftige Generationen nicht überfordert.

Jetzt ist der Zeitpunkt, veraltete Sonderregelungen zu beenden und das Rentensystem zukunftsfest zu machen.

Unterstützen Sie diese Petition.
Für ein gerechtes System.
Für gleiche Regeln für alle.
Für eine stabile Zukunft in Deutschland.

Reason

Ich bin 43 Jahre alt, arbeite seit über 20 Jahren in der freien Wirtschaft und spüre die Auswirkungen des aktuellen Rentensystems bereits heute unmittelbar. Doch mein Blick geht weiter als auf meine eigene Situation.

Mit dem bestehenden System wird die Last immer weiter in die Zukunft verschoben – auf die jungen und nachfolgenden Generationen. Sie werden mit steigenden Beiträgen, sinkendem Rentenniveau und immer größerer finanzieller Unsicherheit konfrontiert. Das ist weder gerecht noch verantwortungsvoll.

Deshalb reicht es nicht aus, wenn die Bundesregierung das Problem weiterhin mit Ankündigungen und Worthülsen umgeht. Es braucht endlich entschlossenes Handeln und zwar jetzt. Ziel muss es sein, die wachsende Belastung fairer zu verteilen und eine weitere Überforderung kommender Generationen zu verhindern.

Ein zukunftsfähiges Sozialsystem darf nicht einzelne Gruppen privilegieren, während andere dauerhaft stärker belastet werden. Gerechtigkeit entsteht nur dann, wenn alle nach vergleichbaren Regeln beitragen – unabhängig vom beruflichen Status.

Wenn wir heute nicht handeln, zahlen unsere Kinder und Enkel den Preis.
Jetzt ist der Moment, Verantwortung zu übernehmen und die Weichen für ein Rentensystem zu stellen, das fair, solidarisch und dauerhaft tragfähig ist.

Thank you for your support, T. Kleinert, Worms
Question to the initiator

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Petition details

Petition started: 12/01/2025
Collection ends: 05/31/2026
Region: Germany
Topic: Welfare

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News

  • Auszüge aus meinem Reformpapier: Warum wir die Pensionsbombe entschärfen müssen...

    Wir reden viel über Staatsschulden – aber zu selten über die impliziten Schulden: die steigenden Pensionsverpflichtungen. Laut den hier zugrunde gelegten Berechnungen sprechen wir über > 2 Billionen Euro und bereits 56,9 Mrd. Euro jährliche Ausgaben (2024).

    Kernthese: Beamte in die GRV zu integrieren ist keine „Verschiebung“, sondern eine Strukturreform: mehr Transparenz, mehr Generationengerechtigkeit, mehr Stabilität.

    Was das Papier zeigt (Kurzfassung):

    Ein einheitliches System kann funktionieren (Beispiel Österreich seit 2005)

    Planbare Beiträge schlagen intransparente Verpflichtungen

    Stichtag + Bestandsschutz = verfassungskonforme Umstellung

    Übergangsmehrkosten (~20 Mrd. p. a.) werden langfristig kompensiert

    Erste Auszüge aus meinem 24 seitigem Positionspapier an dem ich die nächsten Wochen und Monate weiterhin für Sie arbeiten werden - für Ihre für eure für eine Rente von morgen
  • Liebe Unterstützer, liebe Unterstützende,

    dank Ihrem Zuspruch wurde das Petitionsziel bereits nach 60 Tagen erreicht ein absolutes WOW!
    Die Petition wird dem Deutschen Bundestag vorgelegt – ein deutliches Signal, dass dieses Thema viele Menschen bewegt und gesellschaftlich wie politisch nicht ignoriert werden darf - denn es muss jetzt gehandelt werden für ein tragfähiges Zukunftskonzept unserer Rente.

    In den vergangenen Wochen haben mich zahlreiche Zuschriften, Anregungen und konstruktive Rückmeldungen erreicht - ein Dialog dem ich mich gestellt habe und der mir gezeigt hat, es gibt viele Stimmen und Ideen und vor allem eine Verbundenheit. Dieser breite Zuspruch bestärkt mich darin, das angekündigte Positionspapier zu entwickeln, faktenbasiert und praxisnah mit Lösungsvorschlägen und klaren Handlungsempfehlungen. Ziel ist es, Impulse, Erfahrungen und unterschiedliche Perspektiven aus dem laufenden Austausch sorgfältig zu prüfen und – wo sinnvoll und tragfähig – in die Ausarbeitung einfließen zu lassen. Ich freue mich auch über weiter Ideen und möchte Sie aktiv in den Gestaltungsprozess einbinden - es geht um unsere gemeinsame Zukunft der Rente.

    Parallel dazu werde ich den Dialog mit Sozialverbänden, den Medien, gesellschaftlichen Organisationen sowie weiteren relevanten Akteuren gezielt intensivieren, um Argumente zu schärfen, Positionen abzugleichen und die politische Wirksamkeit der Petition weiter zu erhöhen.

    Gerade in dieser Phase ist es wichtig, die Petition weiter zu teilen und sichtbar zu halten, damit sich noch mehr Menschen anschließen und die breite gesellschaftliche Unterstützung weiter wächst. Daher zögern Sie bitte nicht. Verbreiten Sie gezielt über alle sozialen Kanäle die Petition. Desto mehr Stimmen bis zum 31.5 gesammelt werden, umso stärker das Signal und Ihre Wirkung!

    Darüber hinaus möchte ich Sie auf eine weitere thematisch relevante Petition aufmerksam machen und würde mich freuen, wenn auch diese Initiative Unterstützung findet:

    👉 openpetition.de/!shdlc

    Herzlichen Dank & beste Grüße
    Tobias Kleinert
  • Das Rentenpaket 2025 stabilisiert Leistungen kurzfristig, behebt aber die demografischen Strukturprobleme nicht. Laut Studie wächst die Abhängigkeit vom Bundeshaushalt und die Lasten werden stärker auf jüngere Generationen verlagert. Es drohen steigende Bundeszuschüsse und perspektivisch ein sehr hoher Gesamtsozialbeitrag (in Modellpfaden >50%).

    Kritisch bewertet werden die geringe Zielgenauigkeit der 48%-Haltelinie gegen Altersarmut, die Mütterrente III als rückwirkende Aufwertung ohne Anreizwirkung sowie die Aktivrente wegen unklarer Nettowirkung und einer steuerlichen Privilegierung nach Alter.

    Empfohlen wird ein regelbasiertes Reformbündel: Kopplung des Rentenalters an die Lebenserwartung, ein wirksamer Nachhaltigkeitsmechanismus, eine kapitalgedeckte Säule für Jüngere sowie bessere Rahmenbedingungen für qualifizierte Zuwanderung und Standortattraktivität.

    Quellenverweis: PDF Dokument: https://www.whu.edu/de/fakultaet-forschung/economics-group/center-fuer-intergenerative-finanzwissenschaft/ (Zugriff: 30.01.2026)

    „Quelle: Hagist, C.; Seuffert, M. (2025): Kurzexpertise Rentenpaket 2025, WHU – Center for Intergenerational Fiscal Policy (Dez. 2025).“ (Zugriff: 30.01.2026)

    *Eigene Darstellung / Zusammenfassung nach Hagist & Seuffert (2025); keine Kopie der Originalpublikation - Alle Rechte am Originalwerk liegen bei den jeweiligen Rechteinhabern. Dieses Summary ist eine paraphrasierende Zusammenfassung zu Informationszwecken; Abbildungen/Tabellen des Originals werden nicht übernommen.*

Nur wenn alle einzahlen aber die Auszahlung gedeckelt wird, ist das Rentensystem gerecht.

Es wird sehr häufig vergessen, dass alle die einzahlen auch was rausbekommen. Also erhöht man nicht nur die Einnahmen, sondern in gleichem Maße die Ausgaben. Besser wäre es keine Versicherungsfremden Leistungen aus der Rente zu bezahlen. Im Klartext: wer nicht eingezahlt hat, sollte auch nichts rausbekommen!

Why people sign

weil es um mehr Transparenz, Gerechtigkeit und finanzielle Stabilität geht, gerade auch für zukünftige Empfänger und Einzahler

Sozialstaat bedeutet Jede/r beteiligt sich an den sozialen Systemen. Demnach sind die bestehenden Ausnahmen obsolet.
Einige BeamtInnen (z. B. Ministerialdienst) üben keine hoheitlichen Aufgaben aus, ansonsten könnte eine Angestellte den gleichen Job nicht tun und man müsste konsequent sein und diese entlassen.
Alle haben sich an dem Sozialstaat zu beteiligen. Sonst ist es für mich kein echter Sozialstaat. Zweiklassen Systeme sind obsolet und unmenschlich.

Dieses Mehrklassensystem für Rente und Versicherungen dient nur einem kleinen Teil der Gesellschaft die den arbeitenden und zahlenen Teil für sich vereinnahmt und muss beendet werden. Im Beamtensystem gibt es ausreichend Vorteile wie unkündbarkeit. Wichtig wäre für eine Demokratische Grundordnung das auch Beamte streiken und ihren Dienstherren kritisieren dürfen.

Das 2 bzw. 3 Klassensystem ist zutiefst ungerecht. Das sieht man unmittelbar z.B. in den Lehrerzimmern, in denen die verbeamteten und angestellten Lehrer für die gleiche Arbeit ganz unterschiedlich bezahlt werden ( NETTO-Gehälter) und die Schere auch später im Renten- bzw. Pensionsalter weit auseinander geht. Von den Ansprüchen der Abgeordneten in Bund und Ländern ganz zu schweigen. Hier werden schon in kürzester Zeit Ansprüche auf Altersversorgung erworben, von denen Angestellte nur träumen können.

Es geht generell um die Gleichbehandlung von Menschen und um ein gerechtes Verteilen sämtlicher Gelder und Kosten. Ich bin auch dafür, dass die Beamten nicht nur in die Rentenversicherung einbezahlen sollen, sondern dass deren Renten auch gekürzt und versteuert werden sowie auf andere Rentner verteilt, um einen gleichmäßigeren Lebensstandard für alle zu gewähren.
Grundsätzlich gehört das Beamtentum abgeschafft. Warum leistet ein Beamte angeblich mehr als eine Erzieherin, eine Pflegekraft, ein Bäcker, ein Müllmann oder ein Ingenieur? Wir alle tragen zum Wirtschaftswachstum bei und ein jeder trägt einen wichtigen Beitrag in unserer Gesellschaft. Bitte gleich Nägeln mit Köpfen machen!

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