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Für ein faires Rentensystem – ALLE müssen endlich in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen

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Deutscher Bundestag

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100 %
41,073 from 30,000 for quorum in Germany Germany

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  1. Launched December 2025
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Petition addressed to: Deutscher Bundestag

Für ein gerechtes und zukunftsfähiges Rentensystem in Deutschland

Deutschland steht vor einer historischen Herausforderung. Der demografische Wandel verschärft sich dramatisch: Während heute noch rund 2 Beitragszahler auf einen Rentner kommen, wird es laut Bundesamt für Statistik bis 2035 nur noch 1,5 zu 1 sein. Gleichzeitig steigt die Lebenserwartung kontinuierlich – und damit die Dauer des Rentenbezugs.

Das Ergebnis:
Immer weniger Erwerbstätige müssen für immer mehr Leistungsempfänger aufkommen. Das aktuelle Rentensystem gerät dadurch zunehmend unter Druck.

Ein System mit struktureller Schieflage

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zahlen monatlich Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung – aktuell 18,6 % des Bruttoeinkommens. Gleichzeitig sind große Einkommensgruppen nicht oder nur teilweise beteiligt: Beamte und große Teile der Selbstständigen oder auch Politiker-/innen.

Dieses Nebeneinander aus gesetzlicher Rente und Beamtenpensionen führt zu einer systematischen Ungleichbehandlung:

  • Beamte erhalten im Ruhestand Pensionen von durchschnittlich rund 3.200 € brutto pro Monat
  • Die durchschnittliche gesetzliche Altersrente liegt dagegen bei ca. 1.550 € brutto

Dabei haben Beamte nie Beiträge in die Rentenkasse eingezahlt.

Hohe Kosten – vollständig aus Steuermitteln

Beamtenpensionen werden vollständig aus dem Staatshaushalt finanziert. Bereits heute belaufen sich die jährlichen Versorgungsausgaben für Beamte, Richter und Versorgungsempfänger auf über 50 Milliarden Euro – mit stark steigender Tendenz.
Bis 2040 werden laut Bund der Steuerzahler Ausgaben von über 80 Milliarden Euro jährlich erwartet. Darüber hinaus liegen schon heute die Kosten für die Rente bei 400 Mrd. € im Jahr. Bis 2030 ist mit einem weiteren Anstieg um 100 Mrd. € zusätzlich zu rechnen.

Diese Kosten tragen alle Steuerzahler, unabhängig davon, ob sie selbst später eine vergleichbare Absicherung erhalten.

Reformpotenzial: Mehr Gerechtigkeit, mehr Stabilität

Studien und Modellrechnungen zeigen:
Eine Einbeziehung von Beamten und weiteren Erwerbstätigen in die gesetzliche Rentenversicherung könnte zusätzliche Beitragseinnahmen von rund 15 bis 25 Milliarden Euro pro Jahr generieren – abhängig von Ausgestaltung und Übergangsregelungen.

Diese Mehreinnahmen könnten:

  • das Rentenniveau stabilisieren
  • Beitragssätze langfristig dämpfen
  • den Bundeszuschuss zur Rentenkasse reduzieren
  • den Generationenvertrag stärken

Europa zeigt: Es geht anders – und besser

Viele europäische Länder wie Österreich, Schweden oder die Niederlande kennen einheitliche oder weitgehend integrierte Alterssicherungssysteme.Dort zahlen z.B auch Beamte in das staatliche Rentensystem ein – mit höherem Rentenniveau und mehr Akzeptanz in der Bevölkerung.

Deutschland hingegen hält an Sonderregelungen fest, die historisch gewachsen, aber nicht mehr zeitgemäß sind.

Glaubwürdigkeit braucht gleiche Regeln

Politik lebt von Vertrauen.
Wenn breite Teile der Bevölkerung das Gefühl haben, dass einige privilegiert sind, während andere immer höhere Lasten tragen, leidet die gesellschaftliche Akzeptanz.

Eine Einbeziehung der Beamten, Politiker und Selbstständigen in die gesetzliche Rentenversicherung wäre ein klares Signal für Fairness, Solidarität und Verantwortung.

Meine Forderung:

Ich fordere ein einheitliches, solidarisches und dauerhaft finanzierbares Rentensystem,

  • in das alle Erwerbstätigen einzahlen,
  • das gleiche Regeln für alle schafft,
  • und das künftige Generationen nicht überfordert.

Jetzt ist der Zeitpunkt, veraltete Sonderregelungen zu beenden und das Rentensystem zukunftsfest zu machen.

Unterstützen Sie diese Petition.
Für ein gerechtes System.
Für gleiche Regeln für alle.
Für eine stabile Zukunft in Deutschland.

Reason

Ich bin 43 Jahre alt, arbeite seit über 20 Jahren in der freien Wirtschaft und spüre die Auswirkungen des aktuellen Rentensystems bereits heute unmittelbar. Doch mein Blick geht weiter als auf meine eigene Situation.

Mit dem bestehenden System wird die Last immer weiter in die Zukunft verschoben – auf die jungen und nachfolgenden Generationen. Sie werden mit steigenden Beiträgen, sinkendem Rentenniveau und immer größerer finanzieller Unsicherheit konfrontiert. Das ist weder gerecht noch verantwortungsvoll.

Deshalb reicht es nicht aus, wenn die Bundesregierung das Problem weiterhin mit Ankündigungen und Worthülsen umgeht. Es braucht endlich entschlossenes Handeln und zwar jetzt. Ziel muss es sein, die wachsende Belastung fairer zu verteilen und eine weitere Überforderung kommender Generationen zu verhindern.

Ein zukunftsfähiges Sozialsystem darf nicht einzelne Gruppen privilegieren, während andere dauerhaft stärker belastet werden. Gerechtigkeit entsteht nur dann, wenn alle nach vergleichbaren Regeln beitragen – unabhängig vom beruflichen Status.

Wenn wir heute nicht handeln, zahlen unsere Kinder und Enkel den Preis.
Jetzt ist der Moment, Verantwortung zu übernehmen und die Weichen für ein Rentensystem zu stellen, das fair, solidarisch und dauerhaft tragfähig ist.

Thank you so much for your support, Tobias K., Worms
Question to the initiator

Petition details

Petition started: 12/01/2025
Collection ends: 08/31/2026
Region: Germany
Topic: Welfare

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News

  • Liebe Community,

    aus aktuellem Anlass möchte ich eine missverständliche Interpretation meines jüngsten Beitrags ausdrücklich korrigieren.

    Die dort dargestellte Gegenüberstellung bezog sich ausschließlich auf die grundsätzliche Frage, wie deutsche Steuermittel verwendet und welche Projekte damit im Ausland finanziert werden. Es ging mir darum, staatliche Ausgaben hinsichtlich ihrer Priorität, Wirksamkeit, Transparenz und nachvollziehbaren Erfolgskontrolle kritisch zu hinterfragen – gerade in einer Zeit, in der bei der gesetzlichen Rente regelmäßig auf finanzielle Grenzen verwiesen wird.

    Daraus abzuleiten, ich würde mich gegen Gleichstellung, Frauenrechte oder die Unterstützung benachteiligter Menschen positionieren, ist falsch und bestürzt mich. Frauenfeindliche, sexistische oder anderweitig diskriminierende Positionen stehen weder hinter diesem Beitrag noch hinter meiner Petition was ich entscheidend zurückweise. Ebenso wenig behaupte ich, dass einzelne Auslandsprojekte die Ursache der finanziellen Herausforderungen unseres Rentensystems seien.

    Die Finanzierung einer zukunftsfähigen Alterssicherung ist selbstverständlich nicht nur eine Frage der Ausgaben. Ebenso wichtig sind die staatlichen Einnahmen, eine breitere Beitragsbasis und die Einbeziehung möglichst aller Erwerbstätigen. Genau hierfür steht meine Petition: für ein gerechteres und solidarisches Alterssicherungssystem, in das grundsätzlich alle Erwerbstätigen einzahlen.

    Über politische Prioritäten und die Verwendung von Steuergeldern darf und muss kontrovers diskutiert werden. Auch die Kritik an meiner Darstellung ist legitim und willkommen. Eine sachliche Auseinandersetzung setzt jedoch voraus, Argumente von persönlichen Unterstellungen zu trennen.
    Bezeichnungen wie „frauenfeindlich“, „sexistisch“, „demagogisch“ oder die pauschale Einordnung auf „AfD-Niveau“ weise ich entschieden zurück.

    Ich bin jederzeit bereit, meine Position zu erklären, Kritik anzunehmen und auch die Wirkung einer zugespitzten Darstellung zu reflektieren. Persönliche Anfeindungen und Äußerungen unterhalb der Gürtellinie werde ich jedoch nicht akzeptieren und halte ich auch egal bei welcher Diskussion für unangebracht.

    Mein Anliegen bleibt eine offene, demokratische und respektvolle Debatte über die langfristige Finanzierung unserer Alterssicherung und die politische Prioritätensetzung bei begrenzten öffentlichen Mitteln. Unterschiedliche Auffassungen gehören dazu – persönliche Diffamierungen nicht.

    Vielen Dank für Ihr/Euer Verständnis

    Mit freundlichen Grüßen

    Tobias

  • Seit Jahren hören Millionen Arbeitnehmer dieselbe Botschaft:

    Die Rente wird zu teuer. Wir müssen länger arbeiten. Die „Rente mit 63“ muss weg. Das Rentenalter muss steigen.

    Und wieder diskutiert die Politik. Über 63, 65, 67 oder sogar 70. Über Übergangsfristen und neue Modelle.

    Was mir dabei zunehmend fehlt, ist eine andere Frage:

    Wie glaubwürdig ist eine Politik, die den Menschen ständig erklärt, für ihre Altersvorsorge sei nicht genügend Geld vorhanden, während sie an anderer Stelle kaum dieselbe Konsequenz bei der Verwendung von Steuergeldern zeigt?

    Aktuell wird beispielsweise über 612 Millionen Euro für Entwicklungsprojekte mit Gleichstellung als Hauptziel diskutiert.

    Man kann über Sinn und Nutzen solcher Projekte differenziert diskutieren. Aber man muss genauso fragen dürfen, welche Prioritäten ein Staat setzt, der gleichzeitig seinen Bürgern erklärt, jahrzehntelange Beitragsleistungen seien kaum noch finanzierbar.

    Ist unsere Rente wirklich „unbezahlbar“?

    Ein aktueller Faktencheck zur gesetzlichen Rentenversicherung zeigt interessante Zahlen:

    1997 entsprachen die Ausgaben der gesetzlichen Rentenversicherung rund 10,0 % des BIP, 2003 waren es 10,4 %.

    2024: 9,3 %.

    Der Beitragssatz liegt aktuell bei 18,6 % und damit unter früheren Höchstständen von über 20 %.

    Auch der Anteil der Bundesmittel an den Einnahmen der Rentenversicherung ist laut dieser Auswertung nicht explodiert, sondern von rund 34 % im Jahr 2003 auf 29 % im Jahr 2024 gesunken.

    Natürlich kommt der demografische Wandel. Natürlich brauchen wir Reformen.

    Aber diese Zahlen passen nicht zu einer Debatte, in der teilweise der Eindruck entsteht, unsere gesetzliche Rente stehe unmittelbar vor dem finanziellen Kollaps.

    Und jetzt soll wieder die Lebensarbeitszeit die Lösung sein?

    Besonders kritisch sehe ich die Diskussion über die sogenannte „Rente mit 63“.

    Schon der Begriff führt heute in die Irre.

    Wer 45 Versicherungsjahre erreicht, kann keineswegs generell mit 63 abschlagsfrei in Rente gehen. Für jüngere Jahrgänge steigt die Altersgrenze bereits – für ab 1964 Geborene liegt sie bei 65 Jahren.

    Trotzdem wird über eine weitere Einschränkung oder Abschaffung diskutiert.

    Man muss sich vor Augen führen, worüber wir reden:

    45 Jahre arbeiten.
    45 Jahre Beiträge zahlen.
    45 Jahre dieses Land wirtschaftlich mittragen.

    Und anschließend erklären wir diesen Menschen, dass selbst das möglicherweise nicht mehr reicht?

    Gleichzeitig bleibt eine zentrale Frage unangetastet.

    Warum zahlen Arbeitnehmer selbstverständlich in die gesetzliche Rentenversicherung ein, während andere Gruppen weiterhin außerhalb dieses gemeinsamen Systems stehen?

    Warum diskutieren wir zuerst darüber, wie lange Menschen noch länger arbeiten müssen, bevor wir darüber entscheiden, wer überhaupt in dieses System einzahlen sollte?

    Genau deshalb fordert meine Petition:

    ALLE Erwerbstätigen müssen perspektivisch in ein gemeinsames gesetzliches Alterssicherungssystem einzahlen.

    Arbeitnehmer. Beamte. Politiker. Selbstständige.

    Natürlich mit vernünftigen Übergangsregelungen und unter Wahrung bestehender Ansprüche.

    Aber mit einem klaren Ziel:

    Ein System. Gleiche Regeln. Gemeinsame Verantwortung.

    Solidarität funktioniert auf Dauer nicht, wenn sie immer nur von denselben verlangt wird.

    Was mich besonders stört: Es wird diskutiert – aber nicht entschieden.

    Rentenniveau. Rente mit 63. Rente mit 67. Rente mit 70. Aktivrente. Kapitaldeckung. Beamtenpensionen.

    Kommissionen werden eingesetzt, Vorschläge präsentiert, Parteien widersprechen sich und neue Übergangsfristen werden diskutiert.

    Aber wo bleibt die große strukturelle Entscheidung?

    Deutschland braucht nicht die nächste Rentendebatte.

    Deutschland braucht den politischen Mut, das System grundsätzlich neu zu ordnen.

    Dazu gehört auch eine ehrliche Diskussion über Staatsausgaben.

    Wer Arbeitnehmern erklärt, dass für ihre Rente nach 45 Beitragsjahren das Geld knapp wird, muss gleichzeitig überzeugend erklären können, warum andere staatliche Ausgaben wichtiger sind.

    Das ist keine Forderung nach einem Ende der Entwicklungshilfe.

    Es ist eine Forderung nach Prioritäten, Transparenz und Glaubwürdigkeit.

    Denn die gesetzliche Rente ist kein Geschenk des Staates. Millionen Menschen finanzieren sie jeden Monat aus ihrem Arbeitseinkommen.

    Bevor wir ihnen immer neue Belastungen zumuten, sollten wir endlich die entscheidende Frage beantworten:

    Wer trägt unser Alterssicherungssystem – und warum tragen es nicht alle gemeinsam?

    Genau deshalb steht meine Petition für:

    FÜR EIN FAIRES RENTENSYSTEM – ALL

  • Liebe Renten Community,

    Seit Jahren hören Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dieselbe Botschaft:

    Die Rente wird zu teuer. Wir müssen länger arbeiten. Die „Rente mit 63“ muss weg. Das Rentenalter muss steigen.

    Und wieder diskutiert die Politik.
    Über 63. Über 65. Über 67. Über 70.
    Über Übergangsfristen von zwei, drei oder fünf Jahren.
    Was mir in dieser Debatte zunehmend fehlt, ist eine ganz andere Frage:

    Wie glaubwürdig ist eine Politik, die den Menschen ständig erklärt, für ihre Altersvorsorge sei nicht genügend Geld vorhanden, während sie an anderer Stelle kaum dieselbe Konsequenz bei der Verwendung von Steuergeldern erkennen lässt?

    Aktuell wird beispielsweise über 612 Millionen Euro für Entwicklungsprojekte mit Gleichstellung als Hauptziel diskutiert. Man kann und sollte über den gesellschaftlichen Nutzen solcher Projekte differenziert sprechen. Aber man muss genauso darüber sprechen dürfen, welche Prioritäten ein Staat setzt, der gleichzeitig seinen eigenen Bürgern erklärt, jahrzehntelange Beitragsleistungen seien finanziell kaum noch darstellbar.

    Das ist für mich der eigentliche Kern des Problems.

    Die Erzählung vom angeblich unbezahlbaren Rentensystem ist zu einfach.
    Ein aktueller Faktencheck zur gesetzlichen Rentenversicherung verweist auf bemerkenswerte Zahlen:

    1997 entsprachen die Ausgaben der gesetzlichen Rentenversicherung rund 10,0 % des BIP, 2003 waren es 10,4 %.
    2024: 9,3 %.
    Der Beitragssatz liegt heute bei 18,6 % und damit unter früheren Höchstständen von über 20 %.
    Auch der Anteil der Bundesmittel an den Einnahmen der Rentenversicherung ist laut dieser Auswertung nicht explodiert, sondern von rund 34 % im Jahr 2003 auf 29 % im Jahr 2024 gesunken.
    Natürlich kommt der demografische Wandel. Natürlich brauchen wir Reformen.
    Aber diese Zahlen passen nicht zu einer Debatte, in der teilweise der Eindruck entsteht, unsere gesetzliche Rente stehe unmittelbar vor dem finanziellen Kollaps.

    Und jetzt soll ausgerechnet die Lebensarbeitszeit wieder die Stellschraube sein?
    Besonders kritisch sehe ich die Diskussion über die sogenannte „Rente mit 63“.
    Schon der Begriff führt inzwischen in die Irre.
    Wer 45 Versicherungsjahre erreicht, kann keineswegs generell mit 63 abschlagsfrei in Rente gehen. Für jüngere Jahrgänge steigt die Altersgrenze bereits schrittweise – für ab 1964 Geborene liegt sie bei 65 Jahren.
    Trotzdem wird nun darüber diskutiert, auch diese Möglichkeit abzuschaffen.
    Man muss sich einmal vor Augen führen, worüber wir reden:

    45 Jahre.
    45 Jahre arbeiten.
    45 Jahre Beiträge zahlen.
    45 Jahre dieses Land wirtschaftlich mittragen.
    Und anschließend erklären wir diesen Menschen, dass selbst das möglicherweise nicht mehr reicht?

    Gleichzeitig bleibt eine zentrale Strukturfrage nahezu unangetastet.
    Warum zahlen Arbeitnehmer selbstverständlich in die gesetzliche Rentenversicherung ein, während große Gruppen weiterhin außerhalb dieses gemeinsamen Systems stehen?
    Warum diskutieren wir zuerst darüber, wie lange Arbeitnehmer noch länger arbeiten müssen, bevor wir ernsthaft darüber entscheiden, wer überhaupt in dieses System einzahlen sollte?

    Genau deshalb fordert meine Petition:
    ALLE Erwerbstätigen müssen perspektivisch in ein gemeinsames gesetzliches Alterssicherungssystem einzahlen.
    Arbeitnehmer.

    Was mich inzwischen am meisten stört: Es wird diskutiert – aber nicht entschieden.

    Rentenniveau.
    Bundeszuschuss.
    Rente mit 63.
    Rente mit 67.
    Rente mit 70.
    Aktivrente.
    Kapitaldeckung.
    Beamtenpensionen.

    Kommissionen werden eingesetzt. Vorschläge werden präsentiert. Parteien widersprechen sich. Neue Übergangsfristen werden diskutiert.

    Aber wo ist endlich die große strukturelle Entscheidung?
    Deutschland braucht keine 25. Rentendebatte. Deutschland braucht den politischen Mut, das System grundsätzlich neu zu ordnen.
    Und dazu gehört für mich auch eine ehrliche Diskussion über Staatsausgaben.
    Wer Arbeitnehmern erklärt, dass für ihre Rente nach 45 Beitragsjahren das Geld knapp wird, muss gleichzeitig überzeugend erklären können, warum jeder andere Euro staatlicher Ausgaben wichtiger und richtig eingesetzt ist.

    Das ist keine Forderung nach einem Ende von Entwicklungshilfe.

    Es ist eine Forderung nach Prioritäten, Transparenz und Glaubwürdigkeit.
    Denn die gesetzliche Rente ist kein Geschenk des Staates.

    Millionen Menschen finanzieren sie jeden Monat aus ihrem Arbeitseinkommen.
    Bevor wir diesen Menschen immer neue Belastungen zumuten, sollten wir endlich über das sprechen, was seit Jahren politisch umgangen wird:

    Wer trägt unser Alterssicherungssystem eigentlich – und warum tragen es nicht alle gemeinsam?
    Genau deshalb habe ich meine Petition gestartet:

    „Für ein faires Rentensystem – ALLE müssen endlich in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen.“
    Bereits mehr als 41.700 Menschen unterstützen diese Forderung - herzlichen Dank

    Vielleicht ist das eigentliche Problem unserer Rente nicht, dass Deutschland keine Lösungen hätte.

    Vielleicht fehlt schlicht der politische Mut, sie umzusetzen.

    In diesem Sinne bleiben Sie positiv - wie Ich

    Herzliche Grüße

    Ihr Tobias / #rententobi

Nur wenn alle einzahlen aber die Auszahlung gedeckelt wird, ist das Rentensystem gerecht.

Es wird sehr häufig vergessen, dass alle die einzahlen auch was rausbekommen. Also erhöht man nicht nur die Einnahmen, sondern in gleichem Maße die Ausgaben. Besser wäre es keine Versicherungsfremden Leistungen aus der Rente zu bezahlen. Im Klartext: wer nicht eingezahlt hat, sollte auch nichts rausbekommen!

Why people sign

Es ist nur gerecht, wenn es keinen Sonderweg mehr gibt. Die Beamtengehälter sind oft zwar niedriger, aber die Pensionen dafür umso höher. Daher sollte eigentlich das Beamtentum bis auf wenige Ausnahmen komplett abgeschafft werden. Dann wäre diese Diskrepanz auch weg

Ja, absolut. Ein faires Rentensystem kann nur funktionieren, wenn alle ihren solidarischen Beitrag leisten. Deshalb sollten langfristig alle Erwerbstätigen in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen – unabhängig davon, ob sie angestellt, selbstständig, verbeamtet oder politisch tätig sind. Nur so schaffen wir mehr Gerechtigkeit und eine stabile Rente für alle Generationen.

Erstens eine Frechheit, daß Beamte Pensionen bekommen, obwohl sie nie einbezahlt haben und zweitens ist die Höhe der Pension viel zu hoch und absolut unbegründet.

Bevorzugung Beamter; alle Berufe und Selbstständige müssen einzahlen; viele (Besserverdienende) könnten
Zusatzversicherungen abschließen; Poliitik hat sich seit der Gründung der Rentenversicherung nicht von Bismarck aus weiterentwickelt; bemerkenswert, dass die schlauen deutschen Politiker es nicht schaffen oder nicht wollen, sich an praktikablen Systemen anderer Länder zu orientieren;

Alle, auch Beamte, müssen einbezahlen!! Es ist so unfair! Es muss gerecht werden. Die Beamten bekommen soviel Pension von unseren Steuern und zahlen nichts ein. Wir bezahlen soviel Steuern und unsere Rentenbeiträge und bekommen quasi nichts, wenn wir in Rente gehen!!!!

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