representative Manfred Helten

Bezirksvertretung in Duisburg-Süd

    Opinion on the petition Gegen die Umwandlung von Landschaftsschutzgebieten in Bauland im Duisburger Süden

    CDU last modified: 28 Apr 2016

      No statement.
    ✓   I am in favor of a public hearing in the Technical Committee.
    ✓   I support a public hearing in the parliament/plenum.

    Reason:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich möchte ein kurzes Statement zu meiner persönlichen Haltung zum Thema "Im Rahmenbuschfeld" abgeben.

    Zur anvisierten Bebauung "Im Rahmenbuschfeld" gibt es mehrere Teilaspekte:

    1. Errichtung eines Nachversorgers zur langfristigen Versorgung von Rahm und Umgebung.
    Flächennutzung: ca. 9.500 m², davon ca. 50% städtische Grundstücksfläche und ca. 50%
    private Grundstückfläche.

    2. Wohnbebauung "Im Rahmenbuschfeld" (3 Varianten)
    a) Variante I:
    Diese sogenannte "kleine Fläche" benötigt ca. 25.000 m² Grundstücksfläche
    b) Variante II:
    Diese sogenannte "mittlere Fläche" benötigt real ca. 43.000 m² Grundstücksfläche
    b) Variante III:
    Diese sogenannte "große Fläche" benötigt real ca. 65.000 m² Grundstücksfläche

    Meine Position zum Nachversorger:
    Sollte die langfristige Nachversorgung Rahms nur durch den Bau eines Nachversorgers an der Angermunder Str. südlich von Haus-Nr. 237 zu gewährleisten sein, so würde ich dieser im Sinne der Bürger zustimmen.
    Hierzu habe ich langjährige Erfahrungen im Bereich der Lindenstr. in Buchholz, in Bissingheim, Wedau und Ungelsheim sammeln können. Dort wurden Geschäfte (Nahversorger) wegen zu geringer Kapazitäten und defizitärer Wirtschaftlichkeit aufgegeben. Verschiedene Nachfolgelösungen erwiesen sich als ebenfalls wirtschaftlich nicht tragbar. Diese Geschäfte mussten nach kurzer Zeit geschlossen werden.

    Meine Position zur Wohnbebauung:

    Die Wohnbebauung der Variante III lehne ich kategorisch ab.

    Die Wohnbebauung der Variante II (diese wird von der SPD favorisiert; hierzu gibt es von der SPD einen besonderen Antrag) lehne ich ebenfalls kategorisch ab.

    Die Wohnbebauung der kleinen Variante I steht für mich gegenwärtig zur Diskussion. Hintergrund: Es wird bei der Errichtung eines Nachversorgers immer von einer zwingend erforderlichen "Arrondierung" einer Fläche zur Wohnbebauung gesprochen, ohne den schlüssigen Beweis dafür erbracht zu haben. Obendrein gibt es für mich noch weitere Argumente gegen eine großzügige und willkürliche Wohnbebauung. Diese wären:
    a) Eine Wohnbebauung "Im Rahmerbuschfeld" hätte eine Oberflächenverdichtung der
    jetzigen Weidefläche zur Folge und würde die Hochwassersituation für den Rahmer Bach
    verschärfen.
    b) Der Ventenhof würde einen großen Teil der vorhanden Weideflächen verlieren.
    c) Die freie Sicht auf das Landschaftsschutzgebiet würden den Anwohner der Angermunder
    Str. verloren gehen.
    d) Eine großzügige Wohnbebauung auf der Fläche "Im Rahmerbuschfeld" würde den
    nördlich gelegenen Sportverein (TS Rahm) mittelfristig einschränken und langfristig der
    Gefahr einer Schließung aussetzen (Lärmschutzverordnungen usw.). Gleiches könnte
    dem Schützenverein widerfahren.
    e) Es stehen noch weitere Argumente an, die einer angestrebten Wohnbebauung
    entgegen stehen.

    Mit den besten Grüßen

    Manfred Helten, CDU
    1. Stv. Bezirksbürgmeister

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