representative Marianne Zoldahn

Gemeinderat in Süßen - Resigned

    Opinion on the petition Erhalt der Realschule in Süßen

    Bündnis 90/Die Grünen last modified: 28 Apr 2016

    I abstain.

    Reason:

    Die Entscheidung, beide Schule zusammenzuführen, habe ich mir als Gemeinderätin nicht leicht gemacht. Das Für und Wider haben wir ausführlich diskutiert. Ich stehe voll und ganz hinter der mehrheitlich gefallenen Entscheidung des Gemeinderats beide Schulen zu einer Gemeinschaftsschule zusammenzuführen.
    Die Schullandschaft verändert sich, es gibt keine verbindliche Grundschulempfehlung. Die homogenen Schülergruppen in Realschulen sind Vergangenheit. Eine Realschule, egal wie sie heißt und wie wir sie bisher kannten, gibt es nicht mehr. Auch werden keine Realschullehrer mehr ausgebildet!
    Wir wollen in Süßen eine Schule mit einer optimalen Förderung für alle Kinder. Aufgrund des demographischen Wandels wird es uns auch nicht gelingen, zwei Schulen mit denselben Abschlüssen auf einem guten Niveau zu unterhalten. Die Zusammenführung beider Schulen, die jetzige Gemeinschaftsschule mit ihrer besonderen Pädagogik und Didaktik und dem Einzelengagement der Lehrerschaft für eine gemeinsame Unterrichts- und Schulkonzeption und die Realschule mit ihren hervorragenden Angeboten und Zertifikaten wären zusammen eine ideale zukunftsfähige Schule mit einem noch breiteren Angebot für den Standort Süßen.
    Die Gemeinschaftsschule hat eine bessere und ausgewogene Lehrerausstattung, d.h. Lehrer der Sekundarstufe I werden durch Sonderschullehrer und Gymnasiallehrer unterstützt. Richtig ist, die Gemeinschaftsschule ist eine Ganztagesschule. Ganztagesschule heißt, an drei Nachmittagen muss Unterricht angeboten werden. derzeit endet der Unterricht um 14.55 Uhr. Die Kooperation mit Vereinen läuft schon und wird weiter ausgebaut, d.h. die Angebote für die Kinder werden vielfältiger und größer. Zudem werden die Hausaufgaben in der Schule erledigt, in großen Teilen ist auch die Nachhilfe Aufgabe der Schule. Mittagessen können die Kinder auf Wunsch in der Schule, sie können aber auch zu Hause essen.
    Die Gemeinschaftsschule ist keine Sackgasse mit begrenzten Möglichkeiten. Die Schüler können, je nach erreichtem Abschluss, in die beruflichen Schulen wechseln, um dort weitere Abschlüsse anzustreben.

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