Neuigkeiten
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Liebe Unterstützende der Online-Petition,
ein wichtiger Schritt ist geschafft: die Staatsanwaltschaft hat bekannt gegeben, dass nun ein Ermittlungsverfahren gegen den Künstler wegen des Verdachts auf Volksverhetzung eingeleitet wurde:
"Die Staatsanwaltschaft Köln hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Hürther Graffiti-Künstler Claus Winkler eingeleitet. Gegen Winkler, der unter dem Künstlernamen „Seak“ bekannt ist und 2005 mit dem Hürther Kulturpreis ausgezeichnet wurde, bestehe nach rechtlicher Bewertung der Staatsanwaltschaft ein Anfangsverdacht der Volksverhetzung, teilte Staatsanwalt Sinan Sengöz mit.
Die Parolen, die Winkler in Form von Graffiti an die Fassade seines Wohnhauses in Efferen gesprüht habe, seien dazu geeignet, „zu Hass gegen in Deutschland lebende ethnische Minderheiten – insbesondere gegen nicht-weiße Menschen – aufzustacheln und nicht-weiße Menschen in ihrem Anspruch auf Menschenwürde herabzusetzen“, erklärte die Ermittlungsbehörde. Dabei gehe es nicht um einzelne Parolen, sondern um eine „Gesamtbewertung der Botschaften“ an der Fassade, sagte Sengöz."Hier nachzulesen: Hürth: Staatsanwalt ermittelt wegen Volksverhetzung gegen Künstler | Kölner Stadt-Anzeiger
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Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
wir sind überwältigt: Innerhalb von nur zehn Tagen haben 1.714 Menschen unsere Petition unterzeichnet, davon 916 aus Hürth selbst. Damit ist das für eine Übergabe an den Bürgermeister erforderliche Quorum von 890 Stimmen aus Hürth deutlich überschritten (openPetition).
Das ist ein starkes, sichtbares Signal der Haltung aus der Bevölkerung– und es macht etwas mit einem, das so getragen zu spüren. Dafür von Herzen Dank für den Rückhalt!
Was Ihre Stimme bewegt
Jede Unterschrift zählt rechtlich und politisch. Sie zeigt der Stadt Hürth, dem Rat und den zuständigen Behörden – Ordnungsamt, Bauaufsicht und Staatsanwaltschaft –, dass die Fassade in der Kochstraße keine Privatsache zwischen einem Hauseigentümer und seinen Nachbarn ist, sondern eine Frage, die unser Ortsbild, unsere Schulwege und das Klima in Efferen betrifft.Besonders kostbar sind dabei Ihre persönlichen Kommentare. Sie schildern, was Eltern denken, wenn ihre Kinder an diesem Haus vorbeikommen - ob zur Schule oder zum Sport. Sie erzählen, wie sich Passantinnen und Passanten fühlen, wenn sie täglich an Symbolen und Verweisen vorbeigehen, die sich gegen sie richten sollen. Denn angegriffen fühlen sich viele - ob mit Migrationsgeschichte oder ohne.
Genau diese Stimmen sind für die rechtliche Bewertung und entsprechende Ermessensentscheidungen Gold wert. Behörden müssen die Wirkung einer Fassade auf das konkrete Umfeld einschätzen – auf die Passantinnen und Passanten, auf das Ortsbild, auf das Sicherheitsgefühl. Statistiken können das nicht leisten. Ihre Worte schon. Und die sind nun sehr ausführlich dokumentiert und schwerlich auszublenden.
Wie es jetzt weitergeht
- Die Petition läuft formal bis zum 8. November 2026 weiter, jede zusätzliche Stimme stärkt unser Anliegen.
- Parallel bereiten ich als Nachbarschaftsinitiative die Übergabe an Bürgermeister Dirk Breuer vor.
- Die demokratischen Fraktionen im Stadtrat haben bereits eigene Anträge bzw. Unterstützung im Rat angekündigt. Auch für dieses Engagement bedanken wir uns sehr.
- Wir werden Sie hier weiter auf dem Laufenden halten – über Rückmeldungen aus dem Rathaus, nächste Schritte und Gelegenheiten, sichtbar zu bleiben.
Eine Bitte zum Schluss
Wenn Sie noch jemanden kennen, der in Hürth wohnt und unterzeichnen möchte: Teilen Sie den Link gern weiter. Und wenn Sie mögen, schreiben Sie auch weiterhin Kommentare. Jede Schilderung – ob nüchtern oder mit persönlichen Eindrücken – hilft, die Wirkung dieser Fassade vor Ort begreifbar zu machen.Danke, dass Sie mitgehen.
Herzliche Grüße aus Efferen!
Kein Platz für Rassismus in Deutschland.