Region: Hürth
Bild der Petition Keine rechtsextreme Propagandafassade am Schulweg in Hürth‑Efferen

Keine rechtsextreme Propagandafassade am Schulweg in Hürth‑Efferen

Petition richtet sich an
Bürgermeister Dirk Breuer

1.625 Unterschriften

99 %
880 von 890 für Quorum in Hürth Hürth

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  1. Gestartet 09.05.2026
  2. Sammlung noch > 5 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Bürgermeister Dirk Breuer

Wir Bürgerinnen und Bürger fordern die Stadt Hürth, den Rat der Stadt Hürth sowie die zuständigen Behörden (Ordnungsamt, Bauordnungsamt, Polizei/Staatsanwaltschaft) auf, die aktuelle Fassadengestaltung des Hauses mit der bunten Fassade in der Kochstraße/ Ecke Jülichstrasse in Hürth‑Efferen

rechtlich neu zu bewerten, insbesondere

  • strafrechtlich,
  • ordnungsrechtlich,
  • und bauordnungsrechtlich.

Es soll geprüft werden, ob konkrete, verhältnismäßige Maßnahmen eingeleitet werden können, um eine weitere rechtsextreme und rassistische Propagandawirkung im öffentlichen Straßenraum zu unterbinden.

Der Stadtrat sowie die Öffentlichkeit sollen transparent über die Ergebnisse informiert werden.

(Auf eine bildliche Darstellung des Hauses wird bewusst verzichtet.)

Begründung

In der Kochstraße in Hürth‑Efferen befindet sich ein Haus mit einer sehr großflächig bemalten/besprayten Fassade. Stärker zur Bundestagswahl im Jahr 2025 und dann schließlich im ersten Quartal 2026 hat sich diese Fassade zu einer in sich geschlossenen rechtsextremen Propagandafläche über zwei Hauswände und Garage entwickelt.

Die Fassadengestaltung beschränkt sich nicht auf „schrille Kunst“ des Eigentümers oder geschmacklose Einzelmotive. Sie enthält in großer Dichte und Kombination rechtsextremistischer, rassistischer Parolen, Verweise auf Remigration und Namen sowie Bezüge zu einschlägig rechtsextremen/neurechten Personen.

Es geht dieser Petition ausdrücklich nicht darum, Meinungen zu verbieten oder Kunst pauschal einzuschränken. Es geht darum, dass rechtsextreme und rassistische Propaganda mit einschüchternder Wirkung nicht dauerhaft und unkommentiert an diesem Hauptverkehrsweg und Schulweg stehen bleibt, wenn das geltende Straf‑, Polizei‑, Ordnungs‑ und Baurecht Möglichkeiten zur Einzelfallprüfung und zum Einschreiten vorsieht.

Hürth und seine Stadtteile sollen Orte sein, an denen alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste der Stadt ohne permanente Konfrontation mit rassistischer Hetze leben und sich aufhalten können und in denen rechtsextreme Parolen im Ortsbild nicht zur Normalität werden. Dafür setzen wir mit dieser Petition ein deutliches, aber rechtsstaatlich fundiertes Zeichen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Kristina Hunger, Hürth
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 09.05.2026
Sammlung endet: 08.11.2026
Region: Hürth
Kategorie: Minderheitenschutz

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Warum Menschen unterschreiben

Propaganda gehört nicht auf den Schulweg

Weil ich es genauso sehe, wie die Initiatorin Frau Hunger, dass das Volksverhetzung und öffentlicher Rassismus ist.
Seit Corona schon schreibt dieser "Künstler" wirre Botschaften auf sein Haus und hetzt die Leser gegen Staat und Gesetze auf...

Weil ich der Meinung bin dass es nicht geht Menschen aufgrund ihrer Herkunft als schlechtere Menschen zu sehen, viel "harmlosere" Dinge werden verfolgt, und das was an dem Haus, oder wechselnd in den Fenstern steht geht gar nicht!

Rechtsextreme Propaganda ist keine (Straßen-) Kunst und gefährdet das Achten der Menschenwürde. Sie muss im öffentlichen Raum entfernt und verboten werden.

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