Region: Stendal

Stendal nicht abhängen – Fernverkehr für die Altmark auch während der Bahnsanierung sichern!

Petition richtet sich an:
Deutsche Bahn AG / DB Fernverkehr AG

2.131 Unterschriften

95 %
2.250 für Sammelziel

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  1. Gestartet 07.09.2026
  2. Sammlung noch > 4 Monate
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Petition richtet sich an: Deutsche Bahn AG / DB Fernverkehr AG

Wir fordern die Deutsche Bahn auf, ihre Planungen für die Bahnanbindung Stendals und der Altmark während der Bauarbeiten auf der Strecke Lehrte–Berlin erneut zu überprüfen.

Umleitungszüge des Fernverkehrs, die während der Bauzeit durch Stendal oder die Altmark geführt werden und bei denen ein Halt betrieblich möglich ist, sollen auch in Stendal halten.

Darüber hinaus muss während der gesamten Bauzeit eine verlässliche und zumutbare Verbindung der Altmark nach Berlin, Wolfsburg und Hannover gewährleistet werden.

Ein Ersatz des Fernverkehrs durch lange Busfahrten und zusätzliche Umstiege darf nicht die einzige Lösung für eine ganze Region sein.

Begründung

Stendal ist der wichtigste Eisenbahnknoten der Altmark.

Viele Menschen sind täglich auf gute Bahnverbindungen angewiesen: für ihren Arbeitsweg, ihre Ausbildung und ihr Studium, für Arztbesuche, Familienbesuche und andere notwendige Wege.

Die geplanten Bauarbeiten auf der Strecke Lehrte–Berlin sind notwendig. Niemand stellt infrage, dass das Schienennetz saniert und modernisiert werden muss.

Eine notwendige Sanierung darf jedoch nicht dazu führen, dass eine ganze ländliche Region über Monate vom schnellen Fernverkehr abgehängt wird.

Gerade im ländlichen Raum sind gute Verkehrsverbindungen keine Nebensache. Sie sind Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe, wirtschaftliche Entwicklung und dafür, dass Menschen hier leben und arbeiten können.

Während der Sperrungen sollen bisherige Fernverkehrsverbindungen teilweise durch Busangebote und zusätzliche Umstiege ersetzt werden. Für viele Reisende bedeutet das längere Fahrzeiten und deutlich schlechtere Verbindungen nach Berlin sowie Richtung Wolfsburg und Hannover.

Deshalb fordern wir die Deutsche Bahn auf, jede realistische Möglichkeit zu prüfen, Umleitungszüge in Stendal halten zu lassen.

Wo dies betrieblich nicht möglich ist, erwarten wir eine andere gleichwertige und verlässliche Lösung, die Stendal und die Altmark nicht über einen langen Zeitraum vom Fernverkehr abschneidet.

Auch die Hansestadt Stendal setzt sich bereits für eine bessere Bahnanbindung der Altmark während der Baumaßnahmen ein.

Die Altmark darf nicht zum weißen Fleck auf der Fernverkehrskarte werden.

Wir fordern die Deutsche Bahn auf, ihre Planungen noch einmal zu überprüfen und gemeinsam mit dem Land Sachsen-Anhalt, den Kommunen und den Verkehrsunternehmen eine tragfähige Lösung zu entwickeln.

Für Stendal. Für die Altmark. Für einen ländlichen Raum, der erreichbar bleibt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Denis Kreuzadler, Tangermünde (Tangermünde)
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 07.09.2026
Sammlung endet: 06.03.2027
Region: Stendal
Kategorie: Verkehr

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Neuigkeiten

  • Seit heute, dem 2. Oktober, läuft die erste Bauphase der Sperrung zwischen Hannover und Berlin. Sie dauert bis zum 12. Dezember 2026. Für Stendal und die Altmark beginnen damit erhebliche Einschränkungen.

    Am 1. Oktober habe ich in zwei Gesprächen mit Verantwortlichen der Deutschen Bahn zahlreiche konkrete Probleme und Vorschläge aus unserer Region auf den Tisch gebracht.

    Dabei ist bei einigen Punkten Bewegung erkennbar. Genauso klar muss aber gesagt werden: Unser wichtigstes Ziel haben wir bisher nicht erreicht.

    Es gibt weiterhin keine verbindliche Zusage für einen Fernverkehrshalt in Stendal während dieser ersten Bauphase. Viele Pendlerinnen und Pendler müssen deshalb deutlich längere Fahrzeiten, zusätzliche Umstiege und schwierigere Arbeitswege in Kauf nehmen.

    Was habe ich angesprochen – und wie hat die Bahn reagiert?

    Ein zentraler Punkt war der Ersatzverkehr. Ich habe die tatsächlichen Fahrzeiten, Anschlüsse, Kapazitäten und die Alltagstauglichkeit der Verbindungen angesprochen. Die Bahn will den Ersatzverkehr im laufenden Betrieb beobachten und dort nachsteuern, wo Probleme auftreten.

    Entscheidend ist jetzt: Werden Anschlüsse erreicht? Reichen die Buskapazitäten? Funktionieren die Fahrzeiten auch im Berufsverkehr?

    Auch die langen Busfahrten in Richtung Wolfsburg und die Frage nach Bussen mit Toiletten habe ich konkret eingebracht. Dieser Punkt soll noch einmal geprüft beziehungsweise bei der weiteren Planung berücksichtigt werden.

    Ein weiterer Vorschlag von mir betrifft die Verbindung nach Berlin über Wittenberge. Viele Pendler, die bisher den frühen ICE ab Stendal genutzt haben, müssen jetzt erheblich früher starten. Deshalb habe ich vorgeschlagen zu prüfen, ob eine schnellere Verbindung zwischen Stendal und Wittenberge die Situation verbessern könnte. Eine Zusage gibt es dafür noch nicht.

    Auch mögliche Fernverkehrshalte in Stendal bleiben auf dem Tisch.

    Für mich gilt dabei: Eine Prüfung ist noch keine Verbesserung – und eine Ankündigung noch keine Verbindung.

    Ein besonders wichtiger Punkt waren mögliche zusätzliche Kosten.

    Durch baustellenbedingte Umwege kann es dazu kommen, dass Reisende mehr bezahlen sollen, obwohl sie länger unterwegs sind und ein schlechteres Angebot erhalten.

    Die Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn machte im Gespräch deutlich, dass es nicht sein könne, dass Fahrgäste für ein schlechteres Angebot am Ende auch noch höhere Kosten tragen müssen. Für dieses Problem soll eine Lösung gefunden werden. Als Ziel wurde der 1. November genannt.

    Auch bei bestehenden ICE- und IC-Monatskarten gibt es noch offene Fragen.

    Konkrete Probleme mit Monatskarten, Abonnements oder zusätzlichen Kosten können direkt an das Projekt Lehrte–Berlin gemeldet werden:

    lehrte-berlin@deutschebahn.com

    Ihr könnt euch aber genauso gern direkt bei mir melden.

    Wenn ihr Probleme mit Monatskarten, zusätzlichen Kosten, Anschlüssen, überfüllten Ersatzbussen, Fahrzeiten oder anderen Auswirkungen der Sperrung habt, möchte ich diese Fälle sammeln und bündeln.

    Hilfreich sind möglichst konkrete Angaben zu Verbindung, Datum, Uhrzeit, Ticketart und dem jeweiligen Problem.

    Der Austausch mit der Bahn geht weiter. Weitere Gespräche sind im Abstand von etwa zwei bis drei Wochen vorgesehen. Ich werde weiterhin daran teilnehmen und die Rückmeldungen aus Stendal und der Altmark mitnehmen.

    So können wir immer wieder konkret nachfragen:
    Was wurde geprüft?
    Was wurde tatsächlich geändert?
    Wo wurde nachgesteuert?
    Und welche Probleme bestehen weiterhin?

    Die Gespräche vom 1. Oktober waren wichtig. Mehrere konkrete Probleme und Vorschläge aus unserer Region liegen jetzt auf dem Tisch. Aber wir sollten daraus keinen Erfolg machen, den es bisher noch nicht gibt.

    Unser Kernanliegen bleibt:

    Stendal und die Altmark brauchen auch während der Bauzeit eine verlässliche und zumutbare Anbindung nach Berlin, Wolfsburg und Hannover.

    Seit heute zeigt sich, wie das Ersatzkonzept im Alltag funktioniert.

    Deshalb: Meldet euch bei mir, wenn etwas nicht funktioniert. Ich werde die Rückmeldungen sammeln und in die weiteren Gespräche mit der Bahn mitnehmen.

    Die Petition läuft weiter.

    Denn unser Ziel bleibt:
    Stendal und die Altmark dürfen während der Bauzeit nicht abgehängt werden.

  • Es gibt Bewegung bei der Korridorsanierung Lehrte–Berlin.

    Aus Rathenow wurde mir mitgeteilt, dass bis Ende September weitere Informationen der DB InfraGO zu möglichen Veränderungen des Verkehrskonzepts erwartet werden. Dabei wird unter anderem geprüft, ob zumindest eine Teilstrecke bis Rathenow oder Nennhausen geöffnet werden kann – möglicherweise mit positiven Auswirkungen auch für Stendal.

    Heute erreichten mich außerdem eine Antwort der Deutschen Bahn auf unser früheres Schreiben sowie die Einladung zu einem weiteren digitalen Austausch mit dem Projektteam Lehrte–Berlin. Dort soll über den aktuellen Stand des Projekts und die zwischenzeitlichen Entwicklungen informiert werden.

    Noch gibt es keine Zusage für eine bessere Fernverkehrsanbindung Stendals. Am 2. Oktober beginnt bereits die erste Bauphase. Deshalb ist jetzt besonders wichtig, dass sichtbar bleibt, wie viele Menschen eine verlässliche Anbindung der Altmark fordern.

    Wir brauchen weitere Unterschriften. Wenn ihr die Petition noch nicht unterschrieben habt, könnt ihr das jetzt tun. Und wenn ihr bereits dabei seid, teilt sie bitte noch einmal in eurem Umfeld.

    Jede weitere Unterschrift erhöht die Zahl der Menschen, deren Forderung ich in den nächsten Austausch mitnehmen kann.

    Ich halte euch auf dem Laufenden, sobald es belastbare Neuigkeiten gibt.

Warum Menschen unterschreiben

Weil man nicht einfach eine komplette Region/Stadt abhängt und es als Bahn nicht geschafft hat, die Ausweichstrecke rechtzeitig zu elektrifizieren. Planung und unternehmerische Ausführung seitens der Bahn sind mit der Schulnote 'ungenügend' noch harmlos umschrieben.

Erhalt der Kapazitäten im Krankenhaus

Weil es nicht sein kann, dass die Strecke für 14 Monate gesperrt werden soll!!!

Für Pendler unzumutbar. Ein Zeichen mangelnder Planung und Unfähigkeit.

Magdeburg und Beerlin müssen erreichbar bleiben

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