Pro

What are arguments in favour of the petition?

    Homo-Ehe - völlig überflüssig
Mißverstanden wird immer das, womit man sich nicht eingehend auseinandersetzt. Und das war bis jetzt die sogenannte Homo-Ehe: einfach sakrosankt wie eine Heilige Kuh, die nicht angetastet wird, weil einem suggeriert wurde, sie sei an sich etwas Gutes. Erst in der Analyse stellt sich oft heraus, daß nicht alles Gold ist, was glänzt, im Gegenteil Blech oft so glitzernd aufpoliert ist, daß man es für Edelmetall hält. Für mich ist die Homo-Ehe nichts weiter als ein Zwangs-Korsett, womit diejenigen "belohnt" (akzeptiert, steuerlich begünstigt, gut gemenschelt etc.) werden, die sich hineinpressen lassen - wohingegen die Freiheitsliebenden, die sich in kein Herrschaftssystem einfügen wollen, als "Anarchisten" verunglimpft werden. Daß ausgerechnet Schwule sich zu Sittenwächtern und Moralaposteln aufschwingen, ist angesichts ihrer eigenen Geschichte besonders pikant - um kein böseres Adjektiv zu gebrauchen. Ich selber lebe seit dreißig Jahren mit einem Mann zusammen, der deswegen noch lange nicht mein Gemahl ist, aber mein Freund, mithin der beste, den ich nie im Stich lassen würde: unabhängig von staatlichen Gnaden - unsere Verbundenheit ist keine institutionelle Einrichtung, sondern eine gegenseitige Freiwilligkeit, also das glatte Gegenteil.
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    Homo-Ehe
Wir machen die Rechnung ohne den Schöpfer - pardon - aber wenn wir die Wohltaten Jesu in unserem Leben genießen wollen, dürfen wir ihm nicht Mal für Mal vors Schienbein treten. Wir möchten in einer gerechten friedlichen Welt unter besten Bedingungen leben - und schließen den einzigen Garanten dafür systematisch aus. Das kann auf Dauer nur mit Gericht enden. - Wenn Gott sagt, dass es ihm ein Gräuel ist, wenn Mann mit Mann zusammenliegt wie Mann mit Frau, dann wird es nicht folgenlos bleiben wenn wir es tun - und sogar noch in anderen Ländern durchsetzen!!! Gott liebt die Homos nicht weniger als
Source: 3. Mose 18.20
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Contra

What are arguments against the petition?

    Ehe ist ein Rechtsgut - im demokratischen Sinn für alle
Seit wann ist Minderheitschutz eine Frage der Masse? Auch eine kleine Menge an Menschen hat Rechte. Viel sinnvoller als die Abschaffung des Lebenspartnerschaftsgesetzes ist die volle Öffnung der Ehe für gleichsgeschlechtliche Paare und dann, anschließend, die Entwicklung einer weiteren Partnerschaftsform, die, ähnlich wie der PACS in Frankreich, Rechtsklarheiten und Absicherungen auf einer weniger verbindlichen und allen offenen Ebene schafft. Das Menschen verbindliche Zweierbeziehungen eingehen, die sie auch in ihren Verwandschaftsverhältnissen und in ihrem rechtlichen Status als Staatsbü
Source: Quellenangabe (max. 250 Zeichen)
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Was bitte soll diese Petition erreichen? Es geht hierbei nicht um die Abschaffung der Ehe bei gleichzeitiger Einrichtung einer neutralen Institution für alle. Es geht lediglich darum, den Heteros die Lebenspartnerschaft zu öffnen. Schwule und Lesben werden damit nicht weiter gleichgestellt. Wir haben davon keine Vorteile.
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    Ziel der Petition wäre verfassungswidrig
Die Petition würde zu einem verfassungswidrigen Zustand führen. Das LPartG wurde vom Bundesverfassungsgericht in Bezug auf das sog. Abstandsgebot des Art. 6 GG geprüft. Die Verfassungsmäßigkeit wurde deswegen bejaht, da die Zielgruppe des LPartG gar nicht heiraten kann. Würde man ein Institut wie das beschriebene GPartG, würde dieses mit der Ehe konkurrieren und somit das Abstandsgebot verletzen mit der Folge, dass es verfassungsrechtlich angreifbar wäre. Daher sollte niemand diese undurchdachte Petition unterstützen!
Source: de.wikipedia.org/wiki/Abstandsgebot_%28Ehe%29
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