Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Die Bahnstrecke erschliesst nicht nur eine traumhafte Landschaft, sie kann auch eine wichtige Lebensader für den Tourismus in der Region ebenso wie für Selbständigkeit von Senioren und Schülern in der Region sein. Eine solche Bahnstrecke zu erhalten bzw. wieder vollwertig in Betrieb zu nehmen ist eine Kernaufgabe für diejenigen Kräfte in der Politik, die zu anderen Gelegenheiten (z.B. Lokführer-Steik) nicht müde werden, von der Bahn als Daseinsvorsorge zu sprechen.
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    Denkt Mal nach
Was spricht dagegen einmal ohne Auto unterwegs zu sein,mal ein Fest besuchen und auch mal eine Mass trinken können ohne befürchten zu müssen den Führerschein zu verlieren...soll ich da einen Rufbus anrufen mitten in der Nacht oder ein Taxi das eh nicht kommt....da ist mir der Zug lieber...was ist mit denen die kein Auto mehr fahren können oder keins mehr haben..????
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    Erst denken, dann schreiben
Unsinnige Steuerverschwendung ist der Flughafen Berlin und Stuttgart 21, aber nicht eine Strecke die die Menschen Mobil macht, die nicht mit dem Auto fahren können. Eine Waldbahn, die Arbeitsplätze schafft, in einer Region wo es eh schon dünn besiedelt ist und das nicht nur für die Mitarbeiter, sondern auch für die jendigen, welche ohne die Möglichkeit mit der Bahn zu fahren, keinen Job hätten.
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    Fahrgastzahlen
Wer muss fährt Bus, wer kann fährt Bahn! Das zeigt sich immer wieder. Wohin mit Kinderwagen, großem Gepäck, Fahrrad oder Rollstuhl im Bus? Über 2.000 Befürworter der Petition in kürzester Zeit sind ein enorm positives Ergebnis. Go-Vit hat an einem Tag über 1200 Menschen gezählt, die mitgefahren sind. Diese Menschen haben einen Nutzen von der Bahn. Es ist Unsinn zu glauben, sie würden lieber mit dem Bus fahren. Die willkürliche Grenze von 1.000 wurde von der BEG zweckentfremdet, weil eigentlich zur Wirtschaftlichkeit neuer Bahnsteigbauten dienend. Übrigens, in Niedersachsen reichen 600!
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    ÖPNV, Gotteszell, Viechtach
Wenn man schon eine bestehende Bahnstrecke hat, wäre es das unsinnigste, sie nicht mehr für den Bahnverkehr zu nutzen. Immer mehr Individualverkehr ist nicht zukunftsfähig. Der öffentliche Nahverkehr in der Fläche wird in Bayern nicht genug gestärkt. Und immer wieder Radwege auf alten Bahntrassen einzurichten lenkt nur vordergründig von der defizitären Förderung des ÖPNV ab.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Für wen soll das attraktiv sein? Ich wohne in Teisnach und Arbeite in Regen. Von Haustür zu Haustür benötige ich 20 Minuten. Fahre ich morgens mit dem Zug (Arbeitsbeginn 8 Uhr), dann muss ich schon um 6:24 den Zug nehmen. 1:15 Stunden früher. Nach Hause (Arbeitsende 17 Uhr) käme ich 40 Minuten später als mit dem Auto. Jeden Tag 2 Stunden länger fahren, wer soll das machen? Und der Fahrpreis. Über 130 Euro für die Monatskarte? Absolut unattraktiv!
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1. Wir werden sehen, ob sich der Landkreis Regen an den Vertrag hält und die vereinbarte Vertragsstrafe zahlt. 2. Wir wollen keine Sonderbehandlung für die Stadt Viechtach, sondern Gleichbehandlung im ganzen Land! Wenn schon 500 Fahrgstkilometer für Viechtach ausreichend sein sollen, so muss das für das ganze Land Bayern gelten!
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    Bedarfsermittlung nötig!
Man muß zunächst die Frage stellen, ob tatsächlicher Bedarf da ist. Wenn man Fahrgäste in den Zug zwingt (Schüler) und per Freifahrten, Sonderveranstaltungen oder Guti in die Züge lockt, kann man eigentlich nicht von tatsächlichem Bedarf sprechen. Der wäre gegeben, wenn aus freien Stücken ausreichende Fahrgastzahlen ohne künstlich generierte Anreize fahren würden. Und hier reichen die benötigten Fahrgäste und Fahrtstrecken ja nicht einmal unter massivstem Einsatz der genannten Maßnahmen!
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Könnten mir die Befürworter hier einmal erklären warum dieses von Ihnen beauftragte Gutachten von Prof. Klühspies sich nicht einmal in Ansätzen bewahrheitet hat? Auf dieser Basis würde der Probebetrieb eingeführt und die Befürworter behaupteten felsenfest, dass alle Prognosen eintreffen. Und was war? Nicht die geschönten, sondern die realistischen BEG-Prognosen traten ein! http://www.bayerwald-ticket.com/wp-content/uploads/2016/07/Konzept_zur_Durchfhrung_eines_dreijhrigen_Probebetriebes.pdf
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Langsam wird es unglaubwürdig. Über 1800 Menschen haben hier unterschrieben. Ich fahre jede Woche mehrfach in den Zügen, ich sehe wieviel Leute in den Zügen sitzen wenn ich zum einkaufen fahre, ich rede mit den Zugbegleitern, Go-Vitlern und BEGlern wie viele sie zählen. Wenn nur ein Bruchteil von denen die hier unterschreiben die Bahnlinie für ihre täglichen Fahrten nutzen, bräuchte es diese ganze Diskussion nicht! Aber scheinbar können viele hier nur laut schreien, aber in den Zügen treffe ich sie und die Handvoll anderen Fahrgäste nicht an...
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Ein Busverkehr im Takt würde die Gemeinden wesentlich besser erschließen, man wäre schneller unterwegs und die Kosten wären niedriger. Wer sich dafür einsetzen will, kann gerne diese Petition zeichnen: https://www.openpetition.de/petition/online/fuer-modernen-taktbusverkehr-gotteszell-viechtach
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Es sind 1000 Fahrgastkilometer pro Kilometer Streckenlänge IM DURCHSCHNITT gefordert. Wer dies ignoriert und stattdessen Einzelwerte von einzelnen, evtl. auch noch besonders gut besuchten Brückentagen oder sonstigen besonderen Anlässen als Argument nutzt, vielleicht auch noch statt der geforderten Fahrgastkilometer die reine Anzahl der Reisenden hernimmt, lügt sich in die eigene Tasche und verzerrt für andere, weniger Informierte den Blick auf die Realität. Die Fahrgastzahlen haben sich erhöht, richtig. Aber sie sind WEIT weg von den zuvor festgelegten Durchschnittswerten!
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Es unterschreiben irgendwelche Leute, die selbst nicht oder wenig betroffen sind und auch nicht im betroffenen Landkreis wohnen. Sehr interessant sind auch die derzeit um die 17%, die sich "verantwortlich" fühlen. Weltverbesserer? Eine kleine Bahnstrecke, die nur einen sehr geringen Teil des Landkreises zu unglaublich langen Fahrzeiten verglichen mit dem Straßenverkehr erschließt kann niemals annähernd die Effektivität der Versorgung mit einem flächendeckenden Busnetz erreichen! Es ist unverantwortlich und gegenüber dem Restlandkreis extrem egoistisch! Gleichwertige Lebensverhältnisse?
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Gibt es hier überhaupt Identitätsprüfung? Es ist doch seltsam, dass hier angeblich Tausende für die Bahn sind, aber die Züge nachweislich nur wenige hunderte Fahrgäste haben. Selbst die angekündigten Zählungen von Go-Vit mit Werbung zum Mitfahren erreichen nicht annähernd den 1000er Schnitt.(Für den wegen Teilstreckenfahrern gut 1500 Einzelpersonen notwendig sind)
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Stuttgart 21 u. Berliner Flughafen sind Milliardengräber. Bahnlinie Viechtach ein Millionengrab ohne Ende. Alle Politikeraussagen bei Einführung und jetzt eine einzige Wählertäuschung. Hätte so etwas im Landkreis Regen nicht für möglich gehalten. Die fast tägliche VBB Berichterstattung ist nur noch aufdringlich und peinlich. Die Pro Argumente sind zu 99% an den Haaren herbei gezogen und leicht zu widerlegen.
Quelle: Franz Plötz Patersdorf
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Durchgehend positive Berichterstattung v.a. in der Lokalpresse unter unreflektierter Heranziehung von Fahrgastzahlen von Bestandsstrecken, obwohl diese nicht beworben und bespaßt werden, während Gotteszell-Viechtach massivst beworben wird, ständig Sonderveranstaltungen durchgeführt werden und dafür eigens ein Verein existiert sind schon massiv einseitige Argumentationsgrundlagen. Von den Negativauswirkungen auf Anwohner, mangelnden ÖPNV im restlichen Landkreis und auch das Problem der Schülerbeförderung wird nicht bzw. kaum noch berichtet.
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    "Jetzt ist der Landtag am Zug"
Ganz im Gegenteil: Ministerin Aigner hat nochmals überaus deutlich betont, daß im Rahmen der Gleichbehandlung mit anderen Fällen die 1000 Fahrgastkilometer pro Kilometer Streckenlänge erreicht werden müssen! Und davon ist die Strecke Gotteszell-Viechtach insbesondere deshalb sehr weit entfernt, weil bisher selbst massive Werbemaßnahmen und Sonderveranstaltungen diesen nötigen Durchschnittswert nicht erreichen konnten. Und die Ministerin verweist auf die wesentlich günstigere Alternative des Busverkehrs, welcher sich obendrein bedarfsgerecht und großflächiger als der Bahnverkehr gestalten ließe
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Lärmbelästigung durch Pfeifen an Bahnübergängen,Lange Schulwege durch Zwangsfahrten von Kindern, Verkehrsbehinderungen, Sehr hohe Kosten und geringe Fahrgastzahlen. Die Verträge sind eindeutig. Es war genug Zeit zu Beweisen das die Vorhersagen falsch waren. Doch der Probebetrieb zeigte, dass alle Befürchtungen eingetreten sind.
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