Pro

What are arguments in favour of the petition?

    SPD ist auf Dummenfang
Wir sind in Berlin ansässiges Maklerunternehmen. Seit über 8 Jahren arbeiten wir bereits mit dem Festpreismodell als Alternative zum klassischen Modell (Der Verkäufer zahlt den Makler. Wir nehmen "nur" 3,58% des Kaufpreises als Honorar und keine Aussenprovision). Aber nur 10% der Eigentümer nutzen das FP-Modell. Fazit: Wir konnten X-fach beobachten dass wir einen deutlich höheren Kaufpreis für die Immobilie bekommen wenn wir keine Provision vom Käufer verlangt haben. Ist das wirklich sinnvoll für die Käufer? Hilft ihm dass bei der Suche und dem Kauf seiner Immobilie? Nein.
Source: blacklabelimmobilien.de/bestellerprinzip-fuer-kaufimmobilien/
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    Käufer ist Besteller
Bei der gesamten Diskussion geht vollständig unter, dass das Bestellerprinzip existiert, weil bereits im §652 BGB (Maklerlohn) enthalten ist. Dort heisst es, dass "wer einen Mäklerlohn verspricht...". Dies wird schon jeher in der Rechtsprechung als das Begründen eines Maklerauftrages verstanden. Der Käufer beauftragt (bestellt) daher schon immer den Makler und nur dann muss er zahlen. Dass dieser Auftrag auch durch konkludentes Handeln zustande kommen kann ist eine reine Formfrage. Die BM Barley unterliegt dem Irrtum, der Käufer sei heute kein Besteller und der Makler täte nichts für ihn.
Source: 3652 BGB
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    Bestellerprinzip würde Fachkompetenz vom Markt nehmen
Das Bestellerprinzip würde m. E. die Anzahl der Makler mindestens halbieren, weil viele Verkäufer glauben, den Verkauf auch ohne Makler bewerkstelligen zu können. Damit würde eine dringend benötigte Fachkompetenz vom Markt verschwinden. Das allgemeine Streben nach mehr Kompetenz in der Geschäftswelt steht außer Zweifel. Das Bestellerprinzip wirkt hier kontraproduktiv.
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Ist der Makler nur noch für eine Seite tätig, bedient er auch nur noch die Bedürfnisse dieser Seite (Verkäufer): 1- Sicherheit (Thema Finanzierung der Käufer) 2- Sicherheit (saubere Abwicklung) 3- UND JETZT WIRD ES INTERESSANT: der Kaufpreis: welcher Verkäufer will nicht den höchsten Verkaufspreis. In Regionen in denen der Immobilienmarkt eng umkämpft ist, werden die Immobilienpreise mehr steigen als je zuvor! Bieterverfahren mit Mehrerlösregelungen für die Makler werden der neue Immobilienverkauf. Billiger Wahlkampfpopulismus von SPD und Grünen. Macht die Augen auf und denkt nach!
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    Beide Parteien sollten die Hälfte d. Provision zahlen
N. Einf. d. BP b. VM. sind 80% d. Ums. weggebrochen. Wenn d. BP auch bei VK eingef. w., kön. wir kl. Makler kompl. dicht machen u. AN steh. auf der Str.. D. BP ist i.Ü. z. ungerecht, da ich als Makl. ja ebenso für d. and. Part. tätig bin. Wenn ich z.B. e. Im. mit e. pot. Mieter besichtige, ist d. VM gar nicht dabei. Also bin ich meiner Mein. n. zu d. Zeitpunkt für d. pot. M tätig. D. beansprucht in d. Falle meine Arbeitszeit. Und d. MV wird auch von beid. Part. geschl.. Ich fände es am gerechtesten, wenn beide Part. d. Hälfte zahlen müssten, da ich ja wie gesagt für b. P. Leistungen erbringe!!
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Wird nicht lange dauern, bis die Politik die Grunderwerbssteuer + Grundsteuer weiter anziehen wird. Alleine aus diesem Grund wird versucht der Makler vom Markt zu jagen. Wenn die Decklung der Provision irgendwann kommt wird im gleichen Maß die Erwerbssteuer angezogen. Wer heute noch glaubt, dass der Staat Wohltaten für einfache Leute bringt, hat den Schuss wohl noch nicht gehört (Ökosteuer, CO2-Steuer, verteuerte Grundsteuer, etc. pp.)
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Contra

What are arguments against the petition?

Wenn ich mich nicht selbst um etwas kümmern möchte, beauftrage ich einen Dienstleister. Egal ob das der Friseur, der Anwalt oder der Makler ist. Ich beauftrage die Dienstleistung und habe für die Kosten aufzukommen. Ob sich das am Ende lohnt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Bei Immobilien wurden und werden die entstehenden Kosten auch auf andere Parteien umgelegt. Der Käufer muss zahlen, ob er will oder nicht. Das sich die Bundesregierung überhaupt damit beschäftigt zeigt eigentlich nur, das hier etwas im Argen liegt.
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Wenn ich als Käufer Hilfe brauche, muss ich diese aktiv anfordern. Wenn ich z.B. einen technischen Gutachter mit zur Besichtigung nehme, komme ich auch nicht auf die absurde Idee, das Honorar dafür dem Verkäufer in Rechnung zu stellen.
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Nach Einführung des Bestellerprinzps würde echte Konkurrenz zwischen den Maklern entstehen, denn der Verkäufer sucht sich dann den Makler mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis, da er diesen ja auch bezahlen muss. Folglich werden die Maklergebühren sinken, welche der Verkäufer dann potentiell in den Verkaufspreis "einpreist". In anderen Ländern mit Bestellerprinzip hat sich die Courtage auf 1 bis 2 Prozent eingependelt. Außerdem ist eine eingepreise Courtage im Kaufpreis für den Käufer immernoch günstiger, da dieser Betrag finanziert werden kann und das Eigenkapital höher ist.
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Braucht man wirklich jemanden der ungeprüfte Informationen vom Verkäufer zum Käufer übermittelt, dafür nicht Haftbar ist und dann auch noch Geld verlangt? Wenn schon, dann mit Stundenlohn und schrlftlichen Nachweis der Arbeitsleistung. Bei Bezahlung nach % hat kein Makler interesse den Preis für seinen Käufer zu drücken. Intransparenter kann zur Zeit nicht leichter sein Geld verdienen.
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Das Geschäft der Makler funktioniert nur so gut, da es in den städtischen Regionen eine enorme Nachfrage nach Immobilien gibt. Den Deutschen geht es gut und so wollen Sie ihr Geld sicher in Betongold anlegen. Es ist klar, dass die Makler davon profitieren möchten. Oftmals sind die Makler völlig unqualifiziert, was ich aus eigener Erfahrung sagen kann. Man erhält nicht mehr Informationen, als im Expose bereits zu finden sind. Leider kann jeder Makler werden und tut es auch. Die Makler übernehmen keinerlei Haftung, auch wenn ein Grundstück nachher z,B. nicht bebaubar ist.
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Warum soll ich als Käufer bei Bestellerprinzip das Nachsehen haben? Ich kann doch einen Makler beauftragen, mir eine Immobilie zu suchen und zahle dann selbstverständlich auch bei Vertragsabschluss die vereinbarte Provision. Zur Vertragsfreiheit gehört doch auch, dass ich den Preis dafür aushandeln kann und er nicht fest vorgegeben ist.
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    Bestellerprinzip funktioniert
die Idee vom Bestellerprinzip finde ich sehr gut und absolut überfällig. Funktioniert doch bei den Wohnungen schon super. Ich finde es wichtig, dass auch für die breite Masse es wieder möglich wird, günstiger an Eigentum zu kommen. Da ist die Einführung des Bestellerprinzips der erste Schritt, die Senkung der Grunderwerbssteuer der zweite - zumindest für den Ersterwerb einer Immobilie. Juristisch gesehen war es vorher eine Gesetzeslücke, die systemwidrig einen ansonsten unzulässigen Vertrag zu Lasten Dritter ermöglichte.
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Wenn die Makler-Lobby wenigstens so ehrlich wäre, zu argumentieren, dass eine Menge Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen, könnte man sich die Argumente ja durchaus mal anhören. Aber zu behaupten, dass die Gegenseite profitiert und deshalb gefälligst die Brieftasche aufmachen soll, ist an Schamlosigkeit nicht mehr zu überbieten, wirklich armselig!
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Makler sind unnötig wie ein Kropf, das wissen sie auch und deshalb haben sie Angst um Ihre Existenzberechtigung. Ihre fragwürdigen Abrechnungsmodalitäten auch noch unter dem Deckmantel des Verbraucherschutzes zu legen, ist blanker Hohn und zeigt eigentlich nur, wie verzweifelt diese Berufsgruppe ist.
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    Ungleichheit
Als Immobilienkäufer in gefragten Regionen, z.B. städtisch wie in Hamburg, habe ich heute als Privatperson fast keine Chance mehr auf einen Kauf ohne Makler. Die Firmen bewerben Ihre Leistungen mit Briefwurfsendungen an alle Haushalte und stellen Ihre Dienstleitungen als unabdinglich da. Verkäufern wird Angst gemacht vor dem Privatverkauf. Die Courtage liegt in Hamburg derzeit bei 6,25%. Das ist mehr, als Grunderwerbssteuer (4,5%) und Notar (ca. 1,5%) zusammen. Die Preise für Immobilien werden durch die Makler künstlich nach oben getrieben. Der Erwerber hat keine Chance.
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Ihr schützt nicht die Käufer, ihr wollt euer sowieso schon viel zu hohes Einkommen sichern! Wohnen ist ein Grundrecht, damit darf nicht spekuliert werden! Pro Enteignung von Immobilienunternehmen und Pro Bestellerprinzip!! Wer eine Pizza bestelle, der zahlt auch für diese!
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    Grunderwerbsteuer
Die Bundesregierung sollte viel mehr die Finanzverwaltungen auf die Finger sehen, da diese bei den sogenannten Kopplungsgeschäften (Neubau Kauf von unbebauten Grundstücken) den Kaufpreis der Immobilie (Neubau beinhaltet 19% MwSt.) nochmals mit der Grunderwerbsteuer belegt 6,5% Hier findet solange das Grundstück von einem Bauträger kommt eine Doppelbesteuerung statt. Hier sollten sich die entsprechenden Leute mal gedanken zu machen. Bzw. vielleicht auch mal einen einheitlichen Grunderwerbsteuersatz.
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    ohne Worte
Frechheit. Grunderwerbsteur in wenigen Jahr in NRW von 3,5 auf 6,6 % erhöht. Grundsteuer wird teurer. Mietpreisbremse eingeführt. Bestellerprinzip für Vermietung eingeführt. Jetzt noch Bestellerprinzip für Kaufimmobilien. ? Wie blöd muss man eigentlich sein. Die Provision würde auf den Kaufpreis geschlagen werden. der Verbracher zahlt den Makler so oder so. Aber auf den höheren Kaufpreis zahlt er noch die Kaufnebenkosten. In Summe wird alles teurer !
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Nach Einführung des Bestellerprinzips, wird nur der Makler, der darlegen kann, dass er im Vergleich zu einem privaten Eigenverkauf 10% oder 15% Mehrerlös erzielt, noch einen Auftrag erhalten. Eine Einführung des Bestellerprinzips wird somit wahrscheinlich zu deutlichen Kaufpreissteigerungen und einem Rückgang der Privatverkäufe führen. Weshalb die SPD das Bestellerprinzip einführen und der IVD dies verhindern möchte, ist mir daher vollkommen schleierhaft.
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Die Kosten für Makler Dienstleistungen werden regional unterschiedlich gefordert. In Ballungsgebieten, wo jeder hin möchte fordern die Makler bis zu 6,25%. In anderen Regionen ohne Nachfrage liegt die Courtage zwischen 2,5 und 3%. Hier sollte es eine einheitliche Regelung geben, die durch eine Instanz reguliert wird, ähnlich wie beim Taxi Gewerbe. Hier kann auch nicht einfach jeder seine Dienstleistung bepreisen wie er möchte.Wenn ich schon nicht um eine Dienstleistung komme, dann sollte diese wenigstens reguliert sein.
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Fall 1: Ich warte am Straßenrand auf ein Taxi. Wenig später kommt eins. Ich steige ein und lasse mich zu meinem Ziel befördern. Fall 2: Ich warte am Straßenrand auf ein Taxi. Neben mir sitzt ein Penner und schreit: "da hinten kommt eins". Dann blockiert er solange die Beifahrertür, bis ich 5% vom Fahrpreis für diese wertvolle Information an ihn entrichtet habe. Finde den Fehler!
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