Pro

What are arguments in favour of the petition?

Besser organisierter Schichtbetrieb in Kleingruppen mit Abstandsregeln und guten Hygienekonzepten, als unkoordinierter, chaotischer Flickenteppichunterricht wegen coviderkrankten oder von Quarantänemaßnahmen betroffenen Lehrern und Schülern, der täglich umorganisiert werden muss.

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Neue Studie zu Infektionsgeschehen unter Kindern: https://www.n-tv.de/panorama/Antikoerperstudie-deckt-Dunkelziffer-bei-Kindern-auf-article22136589.html Was Eltern längst vermuten, wird nun endlich durch diese Studie belgt. Es ist deshalb umso wichtiger, dass die Regierung hier endlich handelt.

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    Gesundheit geht vor

In der aktuellen Situation muss der Gesundheitsschutz an erster Stelle stehen. Die Situation an Schulen ist durch Narrative verzerrt. Wir sind an einem Kipppunnkt der Inzidenz, an dem auch Schulen zu Treibern werden. Die Klassen sind zu groß für sicheren Unterricht, Sport und Singen ohne Maske stellen ein immenses Risiko dar. Die aktuellen Zahlen aus Bayern (Ärzteblatt v. 29.10.) zeigen dass sich 6 x mehr Kinder infziert haben als in die Statistiken eingegangen ist. Kinder jeden Alters haben ein hohes Infektionsrisiko. Die RKI Vorgaben sind das Minimum für sicheren Unterricht.

Source: www.spiegel.de/panorama/bildung/offene-schulen-trotz-shutdown-eltern-und-lehrerverbaende-fordern-mehr-gesundheitsschutz-a-05356feb-72d9-4727-b8e0-8b1b9467d62c
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    effizientes Lernen in heterogenen Gruppen im Schichtbetrieb

Es gibt viele Möglichkeiten, mit geteilten Gruppen zu arbeiten. Schon im Mai/Juni konnten wir feststellen, dass in kleinen Gruppen viel effizienter gelernt werden kann. Gerade in inklusiven Gruppen kann dann wenigstens ansatzweise auf heterogene Situationen reagiert werden. In großen Gruppen mit dem dann ausschließlich möglichen Frontalunterricht kann nicht angemessen auf jeden Schüler eingegangen werden. Schichtbetrieb kann ja auch in 2 x 4 Stunden am Tag stattfinden. Hier kann sicher jede Schule ein sinnvolles Modell finden.

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    Schluss mit falschen Beschwichtigungen!

Es sollte so langsam jedem klar sein, dass auch häufig unbemerkt infizierte Kinder/Jugendliche das Virus an ihre Eltern und die noch älteren Generationen weitergeben. Es ist nicht nachvollziehbar, weiterhin Schüler aus etwa 30 Haushalten bis zu 36 Schulstunden/ Woche in einem Raum lernen zu lassen! Die Politik MUSS endlich von ihren bequemen, mittlerweile klar widerlegten Einschätzungen abrücken und sichere Lösungen finden. Angesichts der bereits bis heute massiven Lerndefizite sollte auch der Erhalt der Bildungsqualität (zusätzliche Lernzeit!) ein Punkt auf der politischen Agenda sein!

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    Lösungsvorschläge

Lüftungsanlage (einmalig hohe kosten), geteilte Lerngruppe(kleinere gruppen weniger aerosole) dadurch weniger oft lüften, homeschooling Gruppe kann dank verschiedener apps gleichzeitig am präsenzunterricht teilnehmen! Nicht wichtige Fächer streichen dafür die Unterrichtsstunden so schieben das pausen (ohne Maske mit Abstandsregel) im Freien abgehalten werden können (Kopfschmerzen u Abgeschlagenheit durch tragen der MNS verringern) und diese auch zu unterschiedlichen Zeiten stattfinden können für zb Gesamtschulen etc. WICHTIG Unterstützung der Jeweiligen Verantwortlichen unumgänglich!!

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    Pro Lüftungsanlagen

Ich bin für Präsenzunterricht weil im Frühjahr ich den Unterricht für meine Sechstklasstochter zu Arbeiten gehen (systemrelevant), Haushalt und pipapo übernehmen durfte. Habe dazu noch zwei Grundschulkinder begleitet- in der Grundschule wurde allerdings zügig online-Unterricht angeboten und v.a. die Erstklasslehrer haben so gut begleitet dass ich mich tatsächlich nur um Aufgaben machen kümmern musste. Bitte Finanzen freisetzen für Lüftungsanlagen!!!

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Ich bin ein großer Freund davon, Schulen auch in der Pandemie geöffnet zu halten. Die aktuelle Entwicklung, wie dies umgesetzt wird, lässt mich allerdings daran zweifeln, ob man damit den SuS wirklich einen Gefallen tut. 6-8 Stunden mit Mundschutz, selbst an der frischen Luft, fast schon regelmäßige Quarantänen für ganze Klassen (trotz Mundschutz) - so kann kein Kind vernünftig lernen und sich in der Schule wohlfühlen. Wenn das das Konzept für offene Schulen in der Pandemie ist, dann ist ein geregelter Wechselunterricht (mit Abstand, ohne Maske) in festen Kleingruppen besser.

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Contra

What are arguments against the petition?

Selbst wenn eine Umrüstung von Klassenräumen (ich schätze bis zu 10.000 EUR pro Raum) zu finanzieren wären, sind die Forderungen kurzrfristig schon allein organisatorisch überhaupt nicht zu bewältigen. Aktuell reicht das Konzept mit Masken im Unterricht, Hygienemaßnahmen und punktueller Quarantäne weitgehend aus, um Hotspots in Schulen zu verhindern. Moderne Unterrichtsformen und die Digitalisierung der Bildung sind mittelfristig wichtige Ziele, im Moment haben wir aber andere Sorgen im Tagesgeschäft. Eine Rückkehr ins Homeschooling, ob ganz oder teilweise lehne ich ab.

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Was bedeutet Distanzunterricht für Grundschüler:innen? was für diejenigen, die nicht für jedes Kind ein Endgerät und einen ruhigen Raum zu Verfügung haben? was bedeutet es für diejenigen, deren Muttersprache nicht deutsch ist? was für diejenigen, die daheim keine Unterstützung haben?

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Klassen zu verkleinern bedeutet nichts anderes, als dass Kinder und Jugendliche jede zweite Woche zu Hause bleiben müssen. Das würde vor allem Familien aus einkommensschwachen Schichten belasten, die sich vielleicht nicht in irgendwelchen Elternräten organisieren. Auch der OCED-Bildungsdirektor warnt vor einem erneuten Schichtbetrieb. Die Problematik der unterschiedlichen Voraussetzungen für das Lernen zu Hause sollten ja auch hinreichend bekannt sein.

Source: www.spiegel.de/consent-a-?targetUrl=https%3A%2F%2Fwww.spiegel.de%2Fpanorama%2Fbildung%2Foecd-bildungsexperte-wir-muessen-die-schulen-so-lange-wie-moeglich-offen-halten-a-d7640186-0058-4d2e-91a6-aa8007b29b03&ref=https%3A%2F%2Fwww.google.de
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    Panik, Panik, Panik statt ruhiger rationaler Bestandsaufnahme mit dem Ziel Leid zu vermeiden.

Das Argument "Gesundheitsschutz über alles" ist unerträglich. Es richtet immense Schäden an, verunsichert hunderttausende Kinder und hat eine zeitlich unbegrenzte Perspektive. Das Schlimmste an der Pandemie ist die jeden Tag weiter gepushte Panik. Die trifft uns alle ausnahmslos und schadet auf perfide Weise. Diese Petition unterschlägt diese psychischen Gefahren, die Petition unterschlägt, dass man von einer Sterblichkeit von unter 0,5% der Infizierten ausgehen muss. Diese Petition unterschlägt, dass sich ein großer Teil der Bevölkerung im Laufe der nächsten Jahre infizieren wird, unabhängig

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"mit Sicherung der Betreuung für berufstätige Eltern" und wie soll die aussehen? wo sind diese Schüler und von wem werden sie betreut? was heisst "betreut" und wie wird gesichert dass das auch Teilhabe am Unterricht bedeutet?

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unabhängig davon wie viele Lockdowns, egal welcher Art noch beschlossen werden. Ich kann den Ton und die Ausrichtung dieser Petition nicht vollziehen, ich bin fassungslos über den Stress und die Verunsicherung, die unseren Kindern in Schulen vermittelt wird.

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Geld ist in diesem Fall ausnahmsweise mal nicht das Problem. Von den bisher für Schulen zur Verfügung gestellten Bundesmitteln ist bisher nur ein Bruchteil abgerufen worden. Konkret im Land Berlin weniger als 10%. Begründung des Berliner Senats: es wäre Aufgabe der Bezirke, den Schulen das Geld zur Verfügung zu stellen. Die Schulen haben in großen Teilen auch geliefert und Konzepte für den Einbau von IT und von Lüftungsanlagen erarbeitet. Die Bezirke sind nicht in der Lage, diese Konzepte zu verarbeiten. Erklärung des Senats: Die Bezirke müssen die Konzepte erst auf Richtigkeit prüfen, etc.

Source: Auskunft des Berliner Senats zur Frage, warum Bundesmittel für die Coronaprävention in Schulen nicht abgerufen werden
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Zu viele nicht realistische und widersprüchliche Förderungen . Wo sollen die Lüftunganlagen und zusätzliche Raume herkommen? Die ganze bringt nur Wiederholung von Situation Mai-Juni 2020, mit abweichende Unterricht, als Kinder weder in die Schule noch Zuhause richtig lernen könnten und die Lehrer keine Möglichkeit hatten auf beide Gruppen vorzubereiten. Ich will nicht, dass dieses Schuljahr auch in die Hose geht

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die Eltern fordern unendlich viel. Doch jahrelang waren Sie ignorant, wenn es nicht um sie sondern um andere geht. Klar, mag es nun auf Kosten der Kinder sein, doch die Eltern haben es verdient. Ich finde es ungerecht, wenn man zwar Steuergelder zahlt, doch mit 9 künstliche Befruchtungen ca. 24 tote Embryoen hat - eine Behandlung kostet 5000 Euro und man nicht das Recht erfahrt warum es so kommt. Also für den Tod von Embryonen und Embryonenschutz ist kein Geld da. Während wir gleichzeitig neben unseren eigenen Geldsorgen mit den Steuergeldern Schulen etc. finanzieren müssen.

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