Pro

What are arguments in favour of the petition?

    Aufteilung des Impfstoffs auf Impfzentren und Hausarztpraxen

Viele ältere Mitbürger sind nicht mehr so mobil, dass sie die Strecke zum Impfzentrum zurücklegen können. Den Weg zum Hausarzt können diese Menschen meist jedoch noch bewältigen. Auch ist das Anmeldesystem für die Impfung in den Impfzentren für viele ältere Menschen zu kompliziert. Der Hausarzt kennt seine Patienten und weiß, für wen eine Corona-Infizierung besonders gefährlich wäre. Diese Menschen kann er dann gezielt zur Impfung einladen. Dies geht schneller und ist einfacher als das System mit den Impfzentren. Der Impfstoff sollte 50:50 zwischen Arztpraxis und Impfzentren geteilt werden.

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Contra

What are arguments against the petition?

    Nur gemeinsam werden wir schneller

Die Forderung "nur" in Praxen zu impfen, finde ich unverständlich. Wenn wir schneller werden wollen, brauchen wir ZUSÄTZLICHE Impf-Orte. Die Forderung bereits zum jetzigen Zeitpunkt Impfzentren zu schließen, finde ich kontraproduktiv. Diese Pandemie sollte nicht zur Klientelpolitik missbraucht werden...

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    Gegen Lobbypolitil und Populismus

Zunächst hieß es, es 1. es solle "endlich" auch bei den Ärzten geimpft werden, dann hieß es 2., dass die Ärzte die Impfpriorisierung in den Praxen unabhängig von der Stiko-Empfehlung selbst regeln wollen, dann hieß es 3., dass die Ärzte keine "Abfallverwertung" für AstraZeneca sein wollen (als sei ein hochwirksamer Impfstoff Abfall), jetzt heißt es 4., dass die Ärzte alleine impfen wollen um einen "Impfturbo" einzuschalten, als würden weniger Impfmöglichkeiten mit der gleichen Menge Impfstoff zu mehr Impfungen führen. Reine Lobbypolitik ohne Rücksicht auf das Gemeinwohl!

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    Gemeinsam für mehr Impfungen!

Macht es nicht mehr Sinn, sowohl Impfzentren als auch Arztpraxen weiter impfen zu lassen, um beide Strukturen zu nutzen und damit möglichst viele Menschen zu erreichen? Zumindest wäre dies im Sinne aller Patienten, egal ob jung/alt oder ob man ein Hausarzt hat oder nicht. Aber nein, stattdessen hetzt die KVBW gegen die Impfzentren mit abstrusen Argumenten. Wie soll mehr verimpft werden, wenn nicht mal alle Impfzentren ausgelastet sind? So geht der ewige Verteilungskrieg unter den Ärzten weiter, anstatt gemeinsam gegenüber der Politik für mehr Impfstoff zu kämpfen. Richtig perfide, liebe KVBW..

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Wie schnell geimpft wird, hängt nur von der verfügbaren Zahl der Impfdosen ab. Wenn Impfdosen da wären, könnte man die Impfzentren 7 Tage je 24 Std betreiben und einen schnellen Impf-Fortschritt erreichen. Wer die Entscheidung den Hausärzten überlässt, riskiert, dass die in erster Linie Privatpatienten und ihre Freunde impfen. Als Argument bietet sich für die Ärzte an, dass natürlich die am kränksten sind, die ständig in die Praxis rennen und viele IGEL-Leistungen kaufen. Wer aber z.B. fettleibig ist, hat ein enormes Covid-Risiko, aber seine Krankheit führt ihn/sie nicht ständig zum Arzt.

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Wozu diese Petition, wenn doch eh vorgesehen ist, dass es bald mehr Impfdosen auch für die Praxen gibt. Die Impfzentren sind gut organisiert und funktionieren bestens. Denkt die Petition auch an die von dem Ansturm völlig überlasteten und überforderten Praxis-Helfer*innen?

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Es gibt eine große Anzahl gerader junger Menschen welche keinen konkreten Hausarzt haben, für diese ist eine zentrales Impfzentrum vom Vorteil, alleine dadurch da diese dann eine zentrale Anlaufstelle haben und nicht auf gut Glück herumtelefonieren müssen. Der Anteil der Personen welche weder die technische Kompetenz besitzt (aufgrund von z.B. Alter) noch die Kontakte wurde Groß-teils schon geimpft oder sollte demnächst von den Hausärzten angesprochen werden. Eine jetzige Umstellung, von einem zentralen zu einem dezentralen System halte ich dementsprechend für nicht sinnvoll.

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Die großspurige Forderung nach Verlagerung der Impfaktion in die Hausarztpraxen ist von vorne bis hinten nicht durchdacht. Für eine kleinere Praxis ist die Logistik und Planung kaum zu bewältigen. Eine vernünftige Urlaubsplanung ist für Monate gar nicht mehr möglich! Wer zahlt die Überstunden für die MFA´s, wenn die Impfungen außerhalb der Sprechstunden gemacht werden müssen? Was passiert in einer Einzelpraxis, wenn ein Arzt krank wird und die Impfungen nicht mehr zurückgegeben werden können? Das wurde alles nicht bedacht. Von der absurden Vergütung für diesen Riesenaufwand gar nicht zu reden.

Source: Joachim Nopper
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Es kommt jetzt darauf an möglich schnell große Mengen zu impfen und der Impfstoff sit schon jetzt nicht mehr der limitierende Faktor. Daher braucht es auch weiter die Impfzentren. In den Artpraxen alleine ist es unmöglich so viele Menschen zeitnah zu impfen. Das geht nur zusmmmen

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Bitte keine Impfzentren schließen! Was kann ich dafür, dass ich die letzten Jahre gesund war und "mein" Hausarzt mich gar nicht kennt und ich bei ihm somit in der letzten Gruppe wahrscheinlich noch mal ganz nach hinten rücken würde? Außerdem möchte ich in einer sicheren, querdenkerfreien Umgebung geimpft werden - wer garantiert mir, dass meine Hausarztpraxis, die ich kaum kenne, so eine Umgebung ist? Ich finde es gut und wichtig, dass die Hausärzte mitimpfen, um das Tempo zu beschleunigen, aber bitte, bitte, bitte die Impfzentren als Alternative für alle bis zum Schluss offenlassen!

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    Coronakuchen, Lobbyismus

Hier bekommt wohl eine Berufsgruppe Angst, dass ihr Stückchen vom Coronakuchen zu klein ausfällt. Durch eine Schließung der Impfzentren wird lediglich erreicht, dass man nicht mehr sinnvoll priorisieren kann und Impfkapazitäten verliert. In Hausarztpraxen werden zuerst Freunde/Bekannte/Privatversicherte geimpft. Gleichzeitig können die niedergelassenen Ärzte abkassieren, weil alle Patienten aus Impfzentren plötzlich in ihre Praxen umgeleitet werden. Wäre eine Petition zur Abschaffung der KVen nicht wesentlich sinnvoller? Lobbyismus der ekligsten Sorte...

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    Impfzentren nötig

Die Impfzentren sind die einzige Garantie, dass es in der gerechten Reihenfolge geht: Ältere und Kranke zuerst! Beim HA geht es mehr nach "Sympathie", da habe ich nicht so viel Vertrauen. Man kann übrigens die Impfgeschwindigkeit nicht erhöhen, wenn man die Impfzentren schließt, was ist das für eine interessante (Lobby-)Idee? Die Impfgeschwindigkeit kann nur erhöht werden, wenn mehr (genügend) Impfstoff geliefert wird! Statt jeden Tag eine neue Kuh durch den Dorf zu treiben, sollen unsere Politiker mehr Impfstoff besorgen! Dann wird auch schneller geimpft!

Source: Gerechtigkeit
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    Bin dagegen

Wo bleiben die Privatärzte? Meine Patienten darf ich nicht impfen und muss sie ans Impfzentrum verweisen, währen KV den Kuchen fleißig unter sich aufteilt. Unter diesen Umständen bin ich sus Getechtigkeitsgründen gegen die Impfungen in Arztpraxen. Die Impfzentre schaffen das

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Zwangsimpfungen sind abzulehnen, auch wenn sie rechtswidrig durch die Hintertür kommen. Das Abhängigmachen von Grund- und Freiheitsrechten, auch von Einkaufsmöglichlkeiten, (Aus-)Reisefreiheit ist zutiefst menschenverachtend und undemokratisch. Die Nebenwirkungen und Langzeitschäden sind nicht absehbar. Es kommt bereits zu signifikant mehr Todesfällen im direkten Zusammenhang mit Covid-Impfungen. Das kann jeder auf den Seitend der CDC nachrecherchieren: https://wonder.cdc.gov/controller/datarequest/D8;jsessionid=A8DDDAD8DD3D6086B5FDDC4F1CC8

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    Gendern

Bildung ist nicht verkehrt und lege ich den Verfassern des Textes stark ans Herz. Haben Sie schon mal etwas vom generischen Maskulinum gehört? Das ist eine große Errungenschaft praktisch aller Sprachen weltweit und schließt im täglichen Sprachgebrauch alle Menschen ein. Euer Gendern liest sich schlimm, widerspricht der deutschen Sprachregelung und grenzt weitere Gruppen neben Mann und Frau aus. Alleine aus diesem Grund habe ich überlegt, der Petition nicht zuzustimmen.

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Bitte bedenken: Gerade aus der Impfprioritätengruppe 4 (also der junge und gesunde Teil der Bevölkerung) haben viele überhaupt keinen Hausarzt. Nicht alle Hausärzte wollen impfen. Ziel muss sein, so schnell wie möglich allen die Impfung zu ermöglichen und auch zu erreichen , dass sich viele impfen lassen. Einen (fremden) Arzt zu suchen ist dabei eine zusätzliche Hürde. Lasst die Impfzentren so lange offen bis alle die Möglichkeit hatten sich dort anzumelden! Ich empfinde es als ein "Schlag ins Gesicht, monatelang zu warten und dann kurz vorm Ziel die Tür vor der Nase zugeschlagen zu bekommen.

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