Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

In der Zeit der Baustelle, als die Straße komplett gesperrt war, gab es keine Verkehrsprobleme. Es war kein Problem für die Autofahrer, den äußeren Ring anstatt des inneren Rings zu nutzen. Demnach würde ein verkehrsberuhigter Bereich hier den Verkehr nicht dramatisch bremsen, dafür aber zur Sicherheit der Fußgänger beitragen.
Quelle: Eigene Erfahrung
0 Gegenargumente Widersprechen
Baulich bietet es alle Voraussetzungen für einen Verkehrsberuhigten Bereich. Mich hat es gewundert das das Areal nicht als solches ausgewiesen wurde.
0 Gegenargumente Widersprechen
Studenten werden die Straße so oder so immer "rücksichtslos" überqueren und sich den Vorrang vor den Autofahrern erzwingen. Der sogenannte "shared space" lädt ja direkt dazu ein. Jetzt tun sie es "illegal", bei einem verkehrsberuhigten Bereich wäre es deutlich eher "legal" und vor allem für die Autofahrer viel nachvollziehbarer.
Quelle: Eigene Erfahrung
0 Gegenargumente Widersprechen
Der Straßenbereich ist optisch nahezu nicht vom Fußgängerbereich zu unterscheiden. Daher besteht eine erhöhte Unfallgefahr, wenn der Bereich nicht beruhigt wird.
0 Gegenargumente Widersprechen

Contra

Was spricht gegen diese Petition?

1. Ein verkehrsberuhigter Bereich ist keine Spielstraße. Letztere ist mit Zeichen 250 StVO für jeden Fahrzeugverkehr gesperrt. 2. Im verkehrsberuhigten Bereicht sind Fahrzeugverkehr und Fußgänger gleichbereichtigt. Ein Vorrang oder Vortrittsrecht für Fußgänger besteht hingegen nicht. 3. Nach der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur StVO kommt ein verkehrsberuhigter Bereich nur für einzelne Straßen oder für Bereiche mit überwiegender Aufenthaltsfunktion und sehr geringem Verkehr in Betracht.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/anlage_3_63.html (Abschnitt 4); www.verwaltungsvorschriften-im-internet.de/bsvwvbund_26012001_S3236420014.htm (zu Zeichen 325)
0 Gegenargumente Widersprechen
    Kein Problem
Der wenige Verkehr stört weder die Studenten, noch deren Gespräche untereinander oder die Überquerung der 'Straße'. Die Autofahrer nehmen Rücksicht auf die Studenten, fahren langsam genug und zur Gesprächsführung und der Nutzung der Pausen zwischen den Vorlesungen gibt es, sowohl direkt vor dem Super C, dem Hauptgebäude oder dem Karman, als auch in der ganzen Stadt verteilt nahe den RWTH-Gebäuden genug Platz. Deswegen sollte man die Straße auch eine solche sein lassen, da sie jedem Autofahrer (auch kleinere) Umwege erspart.
Quelle: Eigene Erfahrung
4 Gegenargumente Anzeigen
Ich denke eine "Tempo 20" Zone reicht aus, existiert vor vielen Schulen, hat sich bewährt. Das Argument mit den Gesprächen finde ich nicht nachvollziehbar, an der Lautstärke hat sich nichts geändert und es ist mehr als genug Platz neben der Straße für Unterhaltungen und Sit-Ins. Es sollte aber definitiv langsamer als 50 gefahren werden müssen! Nur ne Spielstraße ist zuviel des Guten...
1 Gegenargument Anzeigen
Die Debatte über das für und wieder eines sog. "Shared Spaces" ist (nicht nur unter den Studierenden sondern auch im Rat der Stadt) bis zum erbrechen geführt worden. Mit eindeutigen Ergebnissen, also keine Ahnung, warum jetzt wieder jemand auf die grandiose Idee kommt, den ohnehin schon arg gebeutelten Innenstadtverkehr länger als nötig zu behindern. Lieber Hauptpetent, da das Karman ja in absehbarer Zeit wohl ohnehin geschichte sein wird - no need for that!
2 Gegenargumente Anzeigen