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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Jede Schule sollte mindestens ein Team aus zwei SchulsozialarbeiterInnen haben. Es gab zuvor schon Schulen, die bereits einen Schulsozialarbeiter / eine Schulsozialarbeiterin über eine umgewandelte Lehrerstelle hatten und noch immer haben. Doch nun, da viele zum ersten Mal als Team tätig sind, gab es eine qualitativ gute und effektive Steigerung der Sozialen Arbeit vor Ort. Insbesondere an Schulen mit einem hohen Bedarf an EInzelfallhilfen und Kinderschutz, sollte nur im Team gearbeitet werden, denn in diesem Feld gibt es viel zu tun, braucht es viel Flexibilität, Reflexion und gegenseitige Unterstützung.
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Ich erlebe in meiner Arbeit als Berufseinstiegs-begleiterin an einer Hauptschule in enger Zusammenarbeit mit Lehrern und Sozialarbeitern die Unentbehrlichkeit dieser Konstellation an Fachkräften. Der Wegfall der Schulsozialarbeit würde eine nicht zu ersetzende Lücke schaffen und das gemeinsame Ziel, Hauptschüler mit Schulabschluß und ausbildungsreif möglichst auch in eine Ausbildung zu entlassen, sehr erschweren. Daran ändert auch die langfristige Schließung der Hauptschulen nichts, die Problematik der Kinder wird dann ja nur auf andere Schulformen verlagert
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Ich denke es ist sinnvoll die Schulsozialarbeit zu verlängern und sogar mit mindestens einer vollen Stelle an den Schulen zu beziffern. Ich selbst arbeite an einer Realschule, die überwiesegend von Kindern mit Migrationshintergrund besucht wird, viele unserer Schüler haben außerdem eine Hauptschulempfehlung. Ich bin hier seit dem 1.3.2012 als Sozialarbeiterin mit einer 0,5 Stelle eingesetzt. Bei mehr als 600 Schülern, ist das anhand der Anliegen sehr knapp bemessen, denn ohne Beziehungsarbeit fünktioniert soziale Arbeit nicht. Ganz Praktisch heißt das, die Schüler und auch Eltern wissen gar nicht was Schulsozialarbeit bedeutet. Sätze wie: "Sind Sie Jugendamt", "Sind Sie Schulermittler" sind alltäglich... Bis das aufgeklärt ist und das Vertrauen da ist dauert es einfach sehr lange. Ich denke außerdem, dass sich die Schulsozialarbeit mit dem Bereich Jugendarbeit verzahnen sollte, so dass in Anbindung an Schule offene oder Caféarbeit möglich ist. Die Probleme, die täglich bei mir im Büro und auf meinem Schreibtisch landen sind mehr als nur BUT und kommen aus einer sich stark verändernden Familienlandschaft: Normen und Werte im Umgang miteinander. Gewalt zuhause und unter den Schülern, Mobbing, Fernes Bildungsniveau, schlechte Sprachkenntnisse und damit Sprachverständnis, Niemanden zu haben der Zuhört... Leider reagiert die Schulentwicklung deutlich zu langsam auf die gesellschaftlichen Entwicklungen. Hier kann Schulsozialarbeit wenigstens unmittelbar und direkt Beratung leisten.
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    leeelll
also ich finde das Gud weil meine lährerin mich gestan rangelassen hatt und ich sie in den arsch kefikt habe Warr gail
Quelle: arschfick.de
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Schulsozialarbeit stellt eine bedeutsame Verbindung zwischen Schule und Jugendhilfe dar. Mit ihrer Hilfe entstehen stabile und effektive Netzwerkstrukturen vor allem im Rahmen wichtiger Kinderschutzarbeit.
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Auch heute noch kommen die Gelder aus dem BuT nicht immer da an, wo sie hinsollen. Es mussten teilweise erst neue Strukturen geschaffen werden, die wiederum Geld kosten und noch lange nicht effektiv arbeiten. Besser hätte man den Schulen die Möglichkeit eröffnet, selbst unbefristetete Stellen einzurochten, unabhängig vom Lehrer/Schülerschlüssel, statt alle möglichen Träger zwischenzuschalten, die erstens einen schwierigeren Zugang zur Schule haben und zweitens sehr unterschiedliche Vorstellungen darüber haben, wie Schulsozialarbeit aufgebaut sein soll.
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Schulsozialarbeit ist langfristiger Beziehungsaufbau. Eine Befristung widerspricht diesem Grundsatz. Mit der Finanzierung aus unsicheren Geldtöpfen wird eine dauerhafte Sicherung der Schulsozialarbeit nicht möglich sein.
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    Wenn die Vorraussetzungen nicht stimmen ist Schulsozialarbeit nicht hilfreich
Wenn Schulsozialarbeiter mit % Anteilen an verschiedenen Standorten/Schularten eingesetzt werde macht es wenig Sinn. Es braucht einen vernünftigen Arbeitgeber, einen hohen Stellenanteil (da Netzwerkarbeit zeit bedarf), wenig Einsatzorte und ein unbefristetes Arbeitsverhältnis. Falls dies nicht gewährleistet ist machen die Strukturen keine konstruktives Arbeiten möglich.
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    Stundenverteilung
Dies ist nicht wirklich ein Contra-Argument. Ich finde nur, dass genau geguckt werden soll, welche Schule wie viel Stunden benötigt, da die Verteilung der Stunden nicht immer stimmt und die Gelder letztendlich nicht unendlich fließen können. Viele Instanzen haben berechtigte Forderungen, deshalb muss der Gerechtigkeit halber sehr differenziert geguckt werden.
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