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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Orographie, gleichwertiger Ausgleich
Einen Ersatz für dieses Fluggebiet für Gleitschirmflieger zu finden oder zu erhalten, ist wesentlich aufwändiger / teurer / gar unmöglich, als einen anderen Standort für eine Streuobstwiese. Weil ein gleichwertiger Startplatz sehr spezielle orographische Eigenschaften haben muss, um den Flugsport sicher durchführen zu können. Nicht jeder Hügel ist dafür geeignet.
Quelle: lu-glidz.blogspot.de/2013/10/juwel-in-gefahr.html//lu-glidz.blogspot.de/2013/10/juwel-in-gefahr.html" rel="nofollow">lu-glidz.blogspot.de/2013/10/juwel-in-gefahr.html
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Auch zu beachten sind die Folgen für die Region. Die meisten Flieger/innen kommen von weit her. Sie übernachten auf Campingplätzen oder in Gasthäusern. Viele gehen nach dem Fliegen im lokalen Biergärten oder Restaurants essen, Tanken ihr Auto oder ähnliches.
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    Verfahrensfehler der nicht angemessenen Beteiligung
Fliegen ist eine naturverträgliche Sportart. Für die Nutzung zum Gleitschirmfliegen wurde an der Natur nichts verändert. Nun hat jemand ausgerechnet auf unserem Startplatz die Ausgleichsfläche beantragt, gezielt um uns loszuwerden zu seinem Vorteil. Der Gleitschirmverein mit Sitz außerhalb der Region wurde nicht angemessen beteiligt, da die Maßname nur regional veröffentlicht wurde. Als Hauptbetroffener muss man m.E. jedoch informiert werden. Das Fluggelände ist eines von nur ganz wenigen Flachlandflugebieten im Südwesten Deutschlands. Da lassen sich leider keine anderen Alternativen finden.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Planfeststellungsverfahren
Hier geht es nicht um den Bau einer Autobahn, die durchgesetzt werden soll, sondern um die Kompensation von Schäden an Natur und Landschaft, die der Autobahnbau verursacht. Diese Kompensation ist in einem inzwischen jahrzehntelangen Verfahren mit allen Betroffenen einvernehmlich abgestimmt und beschlossen worden. Die Gleitschirmflieger traten erst nach dieser Einigung in Erscheinung.
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Die Ausgleichsmaßnahmen sind in den 90er Jahren geplant und ausdiskutiert worden. 1997 sind sie dann verbindlich festgelegt worden. Da gab es hier noch keine Gleitschirmflieger.
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    Flächennutzung
Die Flächennutzung des Gleitschirmfliegervereins steht auf ziemlich wackeligen Beinen. Sowohl der Startplatz als auch alle Landeplätze sind im Eigentum der öffentlichen Hand und wurden lange vor der Gleitschirmfliegerei aus Naturschutzmitteln gekauft. Der Landeplatz liegt zudem mitten im Naturschutzgebiet Dreiser Weiher. Ist das den Fliegern eigentlich bewusst?
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