Pro

What are arguments in favour of the petition?

    Der Staat hat Interessen an Gesundheit
Wenn ein Krankenhaus mit Hilfe nicht unerheblicher Landeskosten entsteht, müssen Leistungen wie Schwangerschaftsabrüche angeboten werden, denn der Staat hat grundsätzlich ein Interesse an Gesundheit und Würde der Frauen. Die gynäkologischen Angebote in Flensburg (mit der Möglichkeit des Schwangerschaftsabbruchs) sind abnehmend und damit unter Druck; die Entscheidung keine anzubieten ist daher der Notwendigkeit sie anzubieten sichtbar entgegengesetzt.
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    Verbesserung statt Verschlechterung der Versorgung
Die Versorgungslage für die Vornahme von Schwangerschaftsabbrüchen ist in vielen Städten in Deutschland katastrophal und führt dazu, dass der möglicherweise ohnehin schon emotional aufgeladene Eingriff weiter erschwert wird.
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    Selbst- statt Fremdbestimmung
Diese Petition ist enorm wichtig, um die Selbstbestimmung schwangerer Menschen zu gewährleisten und der Fremdbestimmung durch gesellschaftliche Institutionen (wie der Kirche) entgegenzutreten.
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    Bestehende Kriminalisierung nicht weiter verschärfen
Die Kriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen durch §218 und 219a führt bereits zur Stigmatisierung der durchführenden Ærzt*innen und Patient*innen. Es ist zu erwarten, dass Einschränkung dieses Angebots diese Situation weiter verschärft.
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    Mißachtung der Frauen durch die Kirchen und den Landtag
Die Frauen in Flensburg und Umgebung werden durch die Träger des zukünftigen Superkrankenhauses und auch durch den Sozialausschuss des Landtages einfach hängengelassen .Um so wichtiger ist es das die Petition weiter wächst damit handelnden Parteien im Millionendeal Superkrankenhaus Flensburg registrieren ,keine Steuergelder wenn die Interessen der Bürgerinnen und Bürger missachtet werden
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Contra

What are arguments against the petition?

    Überflüssige und nicht sachgerechte Diskussion
Der Schwangerschaftsabbruch wird und kann in den allermeisten Fällen ambulant durchgeführt werden. Genau dafür, für die ambulanten Operationen, sind die Krankenhäuser eben nicht vom Gesetzgeber vorgesehen, wie sich auch leicht aus den vielfältigen Vorschriften zum ambulanten Operieren (z.B. Vertrag nach §115b SBG V) ergibt. Die darin genannten Ausnahmetatbestände sind genau das, womit die Katholiken kein Problem haben: Die Notfälle. Die 20 Eingriffe, die in der Diakonie bisher durchgeführt wurden, können leicht von den ambulanten Einrichtigungen aufgefangen werden. Was also ist das Problem?
1 Counterargument Show
Die Versorgung ist gesichert. Es gibt genügend Leistungen, für die Patienten nach Kiel geschickt werden - Augenheilkunde beispielsweise. Betrifft mehr als nur 15 Flensburger Frauen, die 2018 ambulant behandelt wurden. Diese Petition und die ganze Diskussion ist überhaupt nicht maßvoll.
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    Überflüssige Polemik
Eine polemisierte Debatte gespickt mit Argumenten, die nicht mehr als Allgemeinplätze sind. Für Flensburg entsteht einfach keine Versorgungslücke. 97 von 100 Frauen entscheiden sich für einen ambulanten Eingriff, also reden wir über stationäre oder ambulante Eingriffe in dieser Petition? Ambulante Eingriffe können Frauenarztpraxen durchführen. Stationär kommt kaum vor. Bei ca 200 Fällen sind es statistisch 6, in der Realität meines Wissens 2-3 pro Jahr. Das nächste durchführende Krankenhaus ist 30km entfernt, durchaus zumutbar.
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    1,4% als Quorum
Schade, dass die Initiatorinnen die Petition so destruktiv gehalten haben. Aber nun haben 1,4% der Wahlberechtigten virtuell unterschrieben, damit ist die offizielle Hürde der Plattform genommen.
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