Region: Germany

Kein Zugang zu sozialen Medien für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren

Petition is addressed to:
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

170,236 Signatures

97 %
175,000 for collection target

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  1. Launched November 2024
  2. Time remaining > 2 months
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Petition addressed to: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Genauso wie es Gesetze und Altersbeschränkungen für den Verkauf von Alkohol, die Unterzeichnung von Verträgen oder das Steuern von Fahrzeugen gibt, sollte es ein Gesetz geben, das die Internet-Volljährigkeit für soziale Medien regelt. 16 ist ein Alter, das zahlreiche Psychologen für angemessen halten. Australien plant gerade, ein solches Gesetz auf den Weg zu bringen - das zeigt, es ist möglich!

Reason

Es gibt immer wieder Nachrichten/neue Studien über die Verschlechterung der mentalen und körperlichen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Eine Zunahme von Depressionen, Angststörungen, Essstörungen, Adipositas, Aggressionen, Kommunikationsstörungen, Einsamkeit, Lernstörungen, Mobbing, Schlafmangel, Kurzsichtigkeit und Suiziden wird nicht nur in Deutschland festgestellt. Die COVID-19-Pandemie ist meiner Meinung nach nicht die Erklärung hierfür (wie z.B. Jonathan Haidt in seinem Buch „Generation Angst“, das sich mit Kindern und Jugendlichen aus den USA beschäftigt, feststellt). Vielmehr lässt sich ein zeitlicher Zusammenhang zwischen der Verbreitung von Smartphones (2007 auf den Markt gekommen) und der Verschlechterung der mentalen und körperlichen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen weltweit feststellen.
Sobald ein Smartphone (oder Tablet) in die Hände von Kindern/Jugendlichen gelangt, verdrängt das Gerät viele andere Aktivitäten. Mehrere Stunden täglich (auch nachts und in der Schule) verbringen sie am Bildschirm auf Plattformen wie etwa Instagram, TikTok, WhatsApp, OnlyFans, YouTube oder Facebook.
Die abhängig machenden Apps wurden und werden von Unternehmen entwickelt, die Geld damit verdienen möchten. Die eigentliche Ware sind die Kinder und Jugendlichen, eine Zielgruppe, die mental am anfälligsten für süchtig machende Anwendungen ist.
Dem gegenüber steht eine gewisse Ohnmacht der Eltern, sich dem zu widersetzen, aus Sorge, ihre Kinder sozial zu isolieren, sie zu Außenseitern zu machen, wenn sie ihren Kindern kein Smartphone geben.
Mit einem Gesetz gäbe es erst gar keine Diskussionen mehr in den Familien. Und viele Probleme, die Kinder und Jugendliche heutzutage haben, würden sich von alleine erübrigen. 
Lassen Sie uns das seit etwa 15 Jahren laufende Experiment einer „smartphonebasierten Kindheit“ (Jonathan Haidt) endlich beenden, zum Wohle unserer Kinder und letzten Endes zum Wohle der gesamten Gesellschaft, die mental und körperlich gesunde Menschen braucht.

Thank you so much for your support, Jeannette Deckers, Mönchengladbach
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Petition details

Petition started: 15 Nov 2024
Collection ends: 12/31/2026
Region: Germany
Topic: Health

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News

  • Liebe Unterstützer/innen,

    auch dank Ihrer bald 170000 Stimmen nimmt die Presse uns ernst, die Politik leider (noch) nicht.

    Im Deutschlandfunk konnte ich am Wochenende eine Stunde lang in der Sendung Campus & Karriere die Frage "EU-Kids-Act - Der richtige Weg im Umgang mit Social Media?" diskutieren.

    Die Altersgrenze soll - wie bisher ja ohnehin schon - bei 13 Jahren liegen. Ich bin der Meinung: Der Kids-Act geht nicht weit genug und lässt Eltern und Kinder, besonders Jugendliche, weiter im Stich. Auch Über-13-Jährige können Social Media nicht sicher nutzen.

    Die Gründe hierfür stelle ich in meinem kürzlich erschienenen Sachbuch "Schutzlos digital - Für eine sichere Kindheit in Zeiten von Social Media, KI, Games und Digitalisierungsdruck" ausführlich dar. Es kann auch Ihnen als Argumentationshilfe dienen, um Politiker, Eltern, Lehrer etc. von dem Anliegen "Social Media ab 16" zu überzeugen. Vielleicht haben Sie auch Kontakte zur Presse, die Sie nutzen können?

    Die anderen Diskutanten im Deutschlandfunk waren der Meinung, der Kids-Act bringe den Kinderschutz ausreichend voran bzw. sei sogar zu weitgehend. Hören Sie gerne rein und verbreiten Sie die Sendung über Ihr Netzwerk: https://www.deutschlandfunk.de/eu-kids-act-der-richtige-weg-im-umgang-mit-social-media-100.html

    Ich frage mich: Warum sollten wir unsere Kinder Systemen aussetzen, deren Entwickler ihre eigenen Kinder davon fernhalten?

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung
    Jeannette Deckers

Weil unsere Gesellschaft auf dem besten Wege ist zu verblöden. Ich kann nur allen Eltern empfehlen, sich "Zu dumm für die Demokratie" von Mark Schieritz zu besorgen und mit den Kindern zu besprechen. Außerdem sollte klar sein, dass die Plattformen hauptsächlich Geschäft machen wollen aber von vernünftigen Menschen nur als "Tool" gebraucht werden sollten.

Ein Verbot erfordert eine Kontrolle. Eine Kontrolle bedeutet, dass die Anonymität aufgehoben wird, weil eine Internet-ID eingeführt werden muss. Dies bedeutet die vollständige Aufhebung der Anonymität, und damit sind dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet - und das ist unterm Strich höchstwahrscheinlich noch schlimmer für Kinder. Diese Petition dient offenbar dazu, die Leute an Totalüberwachung zu gewöhnen, und man fängt auch noch bei den Kindern an, um das durchzusetzen

Why people sign

Es wird immer verrückter in diesen sozialen Medien, da blickt oft auch keiner Erwachsener mehr durch, wie sollen das dann Kinder verstehen was gefährlich oder echt ist. Hört endlich auf unsere Kinder so zu verblöden.

Die Gefahren der sozialen Medien auf Kinder und Jugendliche ist noch nicht ausreichend erforscht. Die bisherigen Erkenntnisse geben aus meiner Sicht Anlass zur Sorge (Online-Mobbing, Body-shaming, Hass-Kommentare, zu wenig Sport, zu wenig echte soziale Kontakte, kein Engagement mehr in Vereinen, Flucht in Traumwelten, Vereinsamung, Übergewicht, Sozialer Druck durch Schönheitsideale, gefährliche Challenges, ...

Kinder sollten geschützt werden! Kinder wissen die Gefahren nicht richtig einzuschätzen

Negative Konditionierung der Kinder.
Vermittlung surrealer Werte und Weltbilder.
Fehlendes Wissen Jugendlicher zur Differenzierung.
Body Positivity in sozialen Medien verharmlost Essstörungen (Adipositas und Magersucht) und behandlungsbedürfrige schwere Psychische Erkrankungen.
Am gefährlichsten ist derzeit die Verharmlosung des Verkaufs des eigenen Körpers über Onlyfans und co..

Jugend schützen ! Unsere Jugend kommt noch früh genug damit in Kontakt.

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