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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Keine Werbung für Spätabtreibungen
Abtreibungen gab es schon immer, richtig. Aber auch Sklaverei und Folter gab es schon immer. Wenn ein schmerz- und berührungsempfindliches Kind bei einer Spätabtreibung ohne Betäubung in Stücke zerrissen wird (chirurgisch) oder bei medikamentöser Abtreibung durch Dauerkrämpfe der Gebärmutter zerquetscht wird, oder in 2 Tagen qualvoll langsam erstickt, weil nach Gabe einer Abtreibungspille sich die Plazenta ablöst, dann ist das Folter. Das Tierschutzgesetz verbietet jede Schlachtung ohne Betäubung. Ratten sind besser geschützt als ungeborene Kinder! Dafür darf es keine Werbung geben!
Quelle: ungeborene.de/methoden-der-abtreibung
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Abtreibungen, egal in welchem Stadium, sind Mord. Wenn man davon absieht, dass man sich an einem Menschen vergeht und bestimmt, dass er oder sie nicht leben darf, wird es völlig ausgeblendet, dass eine Abtreibung für alle Beteiligten, aber vor allem für die schwangere Frau psychisch nicht ohne Folgen bleiben wird. Es ist ein traumatisches Erlebnis, eine Begegnung mit dem Tod. Stichwort: Posttraumatische Belastungsstörung. Die Stiftung 'JA ZUM LEBEN' hilft Schwangeren in Not. Kinder sind ein Geschenk des Schöpfers. Wir sind Treuhänder des Lebens.
Quelle: Ja Zum Leben
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Werbung für Abtreibung ermöglichen ist in D völlig unnötig. Frauen kennen ihre Rechte und wissen, dass und wie sie eine Abtreibung vornehmen lassen können. Aufklärung ist nicht dasselbe wie Werbung. Aufklärung halte ich für sinnvoll - sie muss aber auch die negativen Aspekte wie psychische Spätfolgen und Auswirkungen auf die Familiensysteme benennen!!! Werbung dagegen ist per se immer einseitig und betont die Möglichkeiten, während sie Risiken ignoriert. Eine Abtreibung ist außerdem sogar kostenlos, während Frauen selbst zahlen müssen um bspw. mit der Spirale zu verhüten!
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Schwangerschaftsabbrüche sind nach der Regelung des StGB §218 zwar rechtswidrig, aber straffrei. StGB §219a wird von Abtreigungsgegnern dahingehend zweckentfremdet, dass nicht Werbung, sondern die bloße Information über Abbrüche auf der Website eines Arztes angezeigt wird (siehe Fr. Haenel) StGB §219a steht damit dem Informationsrecht einer schwangeren Frau gegenüber, ist ein Relikt aus der NS-Zeit und gehört abgeschafft.
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    Zeugen nach Paragraphen
Wer ist denn da in die Zeitreisemaschine, ins letzte Jahrtausend? geraten? Ich bin empört: wenn den Männern das Zeugen per Gesetz geregelt ist und Frauen und Kinder nicht mehr in eine Sozialfalle tappen, können wir Frauen neu über Paragraphen diskutieren.
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Vielleicht sollten Sie sich mal klarmachen, dass wir im 21. Jahrhundert leben. Die Realität hat Sie längst überholt: Schwangerschaftsabbrüche SIND eine ganz normale Sache, ob Ihnen das nun gefällt oder nicht.
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Als Reaktion auf Kontra-Argumente: Selbstverständlich kann gesagt werden, was ein Embryo bei einem Abbruch empfindet, weil wir genauestens wissen, welche neuronalen Anlagen vorhanden sind und welche nicht (und da fehlt sowohl ein Bewusstsein als auch Schmerzempfinden) Gerade WEIL Frauen die Entscheidung sowieso schon schwer genug fällt, sollte das Informationsrecht gewahrt bleiben, daher weg mit StGB §219a. Der Vergleich mit dem Holocaust ist ein Schlag ins Gesicht für die Opfer! Embryonen sind keine Menschen und das ist daher auch nicht vergleichbar.
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