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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Courtageteilung ist sehr oft üblich und auch gerecht
In den Regionen, in denen wir arbeiten, hat es sich seit Jahren durchgesetzt, dass Maklergebühren in den meisten Fällen je zur Hälfte vom Mieter und vom Vermieter bezahlt werden. Das wird von beiden Seiten begrüßt. Schließlich ist man auch beiden Partnern gleichermaßen verpflichtet, vermittelt dem Mieter eine passende Wohnung und dem Vermieter einen ordentlichen Mieter. Das sollte es doch beiden Partnern wert sein, wenn man damit eine Menge Zeit und Arbeitsauswand spart.
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    Das Maklergeschäft ist eine Dienstleistung, die von Wohnungssuchenden auch gerne bezahlt wird.
Gegen ein Bestellerprinzip ist ja im Grunde nichts zu sagen - nur wie wird dieses denn definiert? Wir arbeiten seit über 20 Jahren in einem Nicht-Ballungsgebiet und haben die Erfahrung gemacht, dass Wohnungssuchende sehr gerne auch einen Makler ihres Vertrauens zur Unterstützung beauftragen, da die Suche für Laien einfach sehr nervig und zeitaufwendig ist. Das ist doch eine Dienstleistung und sollte auch entsprechend honoriert werden. Man sieht hier immer nur die Interessentenschlagen bei "Massenbesichtigungen" in einigen Gebieten - das ist doch wirklich nicht die Regel.
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wenn einem Makler "gestattet werden soll", sich auch von potentiellen Mietern beauftragen zu lassen, wo bekommt der denn die Wohnungen eigentlich her? Bestandsimmobilien sind ja tabu - ich glaube, so entsteht ein "Schwarzmarkt" - ob das den Wohnungssuchenden hilft?
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    Das unechte Bestellerprinzip - Populismus in Reinkultur!
Ein Beispiel: Sie gehen in eine Pizzeria und bestellen sich eine Pizza. Nach dem Bestellerprinzip wie es die Politik verankern will, darf Ihnen der Pizzabäcker die Pizza nur dann berechnen, wenn er Sie nicht schon vorher auf der Karte stehen hatte oder einem Gast diese Pizza nicht schon einmal nach dem exakt identischen Pizza-Rezept angeboten hat. Das ist ein eklatanter Eingriff in die Vertragsfreiheit. Wenn ein Bestellerprinzip, dann bitte aber auch ein echtes Bestellerprinzip.
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Allein der Name "Bestellerprinzip" ist schon ein Witz, irreführend - bzw. spricht Bände. Wer ist denn wann Besteller?!? "Mietinteressent X ruft auf ein Inserat an und möchte sich anschließend, da die Offerte nicht passt, in die Gesuchskartei aufnehmen lassen. Ist er dann etwa kein Besteller?" Die Politik versteht aber etwas anderes unter dem "Bestellerprinzip"...
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Bei allen Argumentationen wird vergessen, dass "der" Mietinteressent, der um ein Exposé und einen Besichtigungstermin bittet (der zumindest in meiner Firma immer als Einzeltermin realisiert wird), sich ja nicht nur diese eine Wohnung anschaut und auch nicht nur diesen einen Makler beschäftigt. Oft sind Wohnungssuchende monatelang unterwegs, ohne auch nur ein einziges Mal für diese Dienstleistung, die er als "nur mal eine Wohnung aufschließen" wahrnimmt, irgendeine Vergütung zahlen zu müssen. Das Ganze gleicht sich dann eben erst aus, wenn eine Wohnung gemietet wird.
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Wenn es sich um ein "echtes" Bestellerprinzip im Sinne freier Marktwirtschaft handeln würde, wäre es ja ok. Aber mit einer Regelung, die weder die Wirklichkeit in der Wohnraumvermittlung erkennt noch juristisch zum bestehenden Wohnraumvermittlungsgesetz passt, werden keine Probleme gelöst, sondern neue geschaffen! Nicht geschaffen werden dadurch neue und bezahlbare Wohnungen. Hier hat die Politik total versagt. Den Immobilienmaklern in diesem Zusammenhang Existenzangst zu unterstellen, ist einfach nur billig.
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    Bestellerprinzip
Die Diskussion ist kaum zu verstehen. Selbstverständlich zeigt der Vermieter eine freie Wohnung an und übergibt Sie dem Makler, der muss diese jedoch aufbereiten und bewerben und zwar so, dass der Wohnungssuchende bequem zu Hause oder sonst wo in aller Ruhe die Angebote, welche diesem zur Verfügung gestellt werden sondiert. Es mag in unseren Großstädten wirklich schwarze Schafe geben, aber das ist einfach zu deckeln, indem das Gesetz ganz klar entscheidet max Monatsmieten Provision für Wohnraum, aber jede Seite zahlt die Hälfte, denn der Makler arbeitet für Beide Seiten.
Quelle: Anke Prick
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    Schlechtere Bedingungen für Mieter
Mit dem Bestellerprinzip soll der Mieter geschützt werden eine "böse Maklercourtage" zahlen zu müssen. Doch Gegenteiliges wird der Fall sein. Makler die eine Wohnung Courtagefrei anbieten, weil Sie nun nur noch vom Vermieter bezahlt werden, werden noch mehr im Interesse des Vermieters drauf achten, ob der jeweilige Mietinteressent eine Wohnung bekommt oder nicht. Mietverträge werden daher nur noch vermieterlastig formuliert und Mindestmietvertragslaufzeiten werden für Mieter die Regel, damit der Vermieter seine an den Makler bezahlte Maklercourtage wieder armosiert bekommt.
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    Mist Gesetz
Im Gegensatz zu Versicherungsvermittlern und Investmentbanken verschleiern Makler ihre Provision nicht. Wenn ein Versicherung eine Versicherung unterschreibt dann zahlt er die ersten 5 Jahre die Provision der Gesellschaft aber er weis nicht es wird nicht offengelegt also auch nicht darüber diskutiert ...
Quelle: Center Immobilien Gmbh
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    Aufwiedersehen Vertragsfreiheit
Auch der Vermieter wird in seinen Rechten beschränkt. Kann nicht er die Bedingungen formulieren, zu denen er seine Wohnung auf einem freien Markt anbietet. Somit auch, dass die anfallende Vermittlungsprovision vom künftigen Mieter zu tragen ist. Wer jetzt dieses unechte Besteller-Prinzip befürwortet der darf sich in Kürze vielleicht auch schon in Kürze vorschreiben lassen, welchen Mieter er akzeptieren muss. Es ist traurig, dass amtierende Politiker um Stimmen zu gewinnen, sich nicht einmal mehr davor scheuen, die Vertragsfreiheit zu untergraben.
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    Schon einmal darüber nachgedacht?
Nimmt ein Wohnungssuchender verschiedene Makler in Anspruch (durchschnittliche Dauer einer Besichtigung bei uns 20-30 min) dann verdient der letzte Makler die Provision, die im Grunde auch seinen Vorgängern anteilig als Aufwandsentschädigung zustehen würde. Das ist ein sich selbst-ausgleichendes System in dem jeder einmal der Letzte ist. Übernimmt der Vermieter die Arbeit des Maklers wird er diesen Aufwand auf die Miete umlegen, so dass bei einem langjährigen Mietverhältnis die Provision mehr als 2 Monatskaltmieten betragen wird.
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    Mietinteressenten sollen für Leistung zahlen
Herr Maas begründet das Bestellerprinzip unter anderem mit der Aussage: Hat sich nicht jeder schon einmal über hohe Maklergebühren geärgert? Lustige Aussage! Hat sich denn nicht auch jeder schon mehrfach (jedes Mal) beim Tanken über die hohen Spritpreise geärgert? Wurde deswegen die Steuer auf Benzin nun erlassen? Zudem ist es doch wohl ein Witz die Leistung eines Maklers (gerade im Vermietgeschäft) auf das Anfertigen von ein paar Bildern zu reduzieren. Der Aufwand sollte auch vom Kunden (Mietinteressenten) gezahlt werden. Punkt.
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    Wesentliche Verschlechterung für Wohnungssuchende
die wohnungssuchenden in ballungszentren bzw. sehr gefragten stadtteilen, sollen nicht glauben, dass durch die ersparnis der courtage bzw. das einsparen eines maklers die whg.suche besser werden wird. im gegenteil. die mitarbeiter der hausverwaltungen sowie die vermieter selbst haben weder die zeit, noch die lust sich abends bis 22.00 uhr oder gar am wochenende mit interessenten stundenlang zu besichtigen. die situation wird sich hier dramatisch zu spitzen.
Quelle: 20 Jahre Erfahrung speziell in der Wohnraumvermittlung
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    weniger Reglungswut sondern mehr begünstigtes Bauland
Es ist erhellend, dass die meisten Pro-Stimmen bislang aus den Metropolen kommen; wo doch die Arbeit der Makler auf dem Lande besonders verdienstvoll ist ! Ungeachtet dessen glaubt doch niemand, dass ein Eigentümer event. Maklerkosten nicht auf eine dann höhere Miete umlegen wird. - Bislang gab es Vertragsfreiheit und Transparenz. Und das soll so bleiben ! Wiedereinmal werden Probleme des Staates (mangelnder Wohnungsbau, Erschliessen von Gebieten) auf solche der Privatwirtschaft umgemünzt / verlagert ! Warum zahlt der Staat nicht die Courtage in Ballungsräumen ?
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Überall sind Provisionen und Gewinne kalkuliert, ob es in einer Versicherungsprämie ist oder ein anderer Kauf oder Dienstleistung. Die Provision kommt auch für den Einzelnen nicht häufig vor, doch nur dann wenn man umzieht. Wer keinen Makler bezahlen möchte findet auch Wohnungen auf dem freien Wohnungsmarkt oder bei kommunalen Wohnungsbaugesellschaften. Meine Kunden bezahlen gerne die Provision, wenn ich ihnen eine Wohnung oder Haus vermittle. Sie erkennen die Arbeit an. Warum gibt es dann die Grunderwerbssteuer und wird ständig erhöht, dann müßten wir ja diese erstmal abschaffen.
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Auch der Mieter hat Vorteile, wenn ein fachkundiger Makler vorhanden ist. Seriöse Makler nehmen nur Wohnungen in Bestand, bei denen das Preis-Leistungsverhältnis stimmt, bei denen vernünftige und gesetzlich richtige Mietvertragsvereinbarungen vorhanden sind. Desweiteren unterstützen Makler die Mieter - selbstverständlich auch die Vermieter - bei der Umsetzung von gewünschten Maßnahmen und beraten sowohl beim Umzug, als auch Auszug. Erstellen für beide Seiten die wichtigen Übergabeprotokolle und vieles mehr. Hier würde der Mieter ohne zu bezahlen profitieren.
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In einem funktierenden Immobilienmarkt ist Staatliche Kontrolle nicht nötig. Der Makler sollte als qualifizierter Dienstleister beide Interessen verstehen und vertreten. Viele Eigentümer sind mehrfach Millionäre und drehen sich bei so manchen frechen Miet-Interessenten auf dem Absatz um. Ein weiteres Problem ist die Anti Diskriminierung hier laufen nicht proffesionelle Eigentümer in eine Falle. Es wird mehr Mietnomaden geben und es wird sicher auch jede Menge Bargeld gehandelt für Abstand etc.. Der Markt wird sich graue Regulierungsmöglichkeiten suchen....
Quelle: Center Immobilien Gmbh Research
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    Bestellerprinzip
Bereits jetzt vermieten meine Münchner Kunden nicht mehr an Studenten, Auszubildende und Kurzzeitmieter um in den nächsten Jahren nicht mit einer Vermieterprovision rechnen zu müssen. Bereits jetzt wird die nahende Vermieterprovision auf die Mieten umgelegt durch 4 - 6% Mietsteigerung. Die kommende Mietpreisbremse interessiert scheinbar nicht, da ohnehin nicht kontrollierbar (zu kompliziert). Öffentl. und pr. Inverstoren ziehen sich aus immer schwierigerem Mietmarkt zurück während Zuzug in Ballungsgebiete durch 'Vorgaukeln' von mehr Mieterschutz zunehmen wird..
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    Schwarzmarkt wird blühen
Ich finde es eigentlich dauernd, dass sich ausziehender Mieter alte Möbel, verdreckte, kaputte Küchen vom Nachmieter ablösen lassen möchte und zwar zu utopischen Preisen. Selbst Mietablösungen werden verlangt. Der bestzahlende Interessent wird dann dem Vermieter vorgeschlagen. Und dies alles schwarz, am Fiskus vorbei.... Presse und Politik reden dem 'Ausziehenden' ja ein, dass sich bei Vermietungen viel Geld verdienen lässt.
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In ca. 90 % aller Fälle wird der Mietvertrag vom Mieter gekündigt, also von der Mieterpartei der Leerstand ausgelöst wird. Begriffslogisch, können doch dann die Vertriebskosten zur Vermittlung eines Neumieters nicht zu Lasten der Vermieterpartei gehen! Die Kosten müssen auf der Miererseite zu verbuchen sein.
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    goldfisch1304@gmail.com
Ich empfehle allen Befürwortern des Bestellerprinzips einen Blick z. B. auf Paris, London und New York etc. zu werfen. Dort herrscht das Bestellerprinzip und die vom Vermieter bezahlte Provision wird kräftig auf den Mieter umgelegt. Die geplante Mietpreisbremse wird sicherlich nicht zum Tragen kommen, da sie in der Planung schon wieder zig Ausnahmeregeln beinhaltet (nur bei Mieterwechsel, dann nicht nach Sanierung, etc., Anlehnung an Mietspiegel geht nicht, da dieser immer veraltet). Überlegt sich denn niemand, weshalb gerade in Deutschland der Mietmarkt eigentlich ganz gut funktioniert?
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    Man wird sehen
Lassen Sie uns den Juni mal abwarten. Dann wird´s große Augen geben, wenn plötzlich nur noch ein Bruchteil der jetzt angebotenen Objekte z.B. im Netz zu finden ist. Upps! Wo sind sie denn, die Wohnungen? Es wird sicher einige Eigentümer geben, die erstmal alleine vermieten: Sie werden sich den Bewerber mit dem höchsten Einkommen aussuchen. Oder sie nehmen mehr Miete. Es wird aber definitiv keine einzige günstige Wohnung mehr auf dem Markt geben als jetzt. Der Markt wird kopf stehen, einige Makler vom selbigen verschwinden (das ist auch ok so) und den Mietern ist kein Stück weiter geholfen.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Dann trennt sich die Spreu vom...
Wenn Makler für einen Auftraggeber was tun sollen Sie gerecht entlohnt werden. Egal ob der Auftraggeber Mieter oder Vermieter ist. Wenn man manche Maklerexposes im Internet sieht oder Besichtigungstermine mit zig anderen Interessenten teilen muß dann glaub ich, dass in dieser Berufsgruppe sehr viel schwarze Schafe tätig sind die jetzt auch am lautesten blöken
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    Das Bestellerprinzip nutzt der Maklerbranche und den Menschen eher, als dass es schadet.
Ich finde diese Petition eine Irreführung und Verdrehung der Tatsachen. Mit dem Bestellerprinzip wird die Praxis der Privatvermietung enden, da Suchkunden dann eher über Makler suchen werden, als sich mit gierigen Privatvermietern herumzuärgern. Es müssen auch nur die Makler um ihre Existenz bangen, die im Wettbewerb keine Leistung anzubieten haben. Also genau die, die ohnehin dem gesamten Berufsstand schaden. Diese Bereinigung wäre gut und würde der gesamten Branche nutzen. Das Bestellerprinzip nutzt der Maklerbranche und den Menschen eher, als dass es schadet.
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    Ayn Rand
Wer bezahlt für die Reinigung einer Stadt? Die Anwohner. Wer bezahlt für eine Verringerung seines Risikos? Der Versicherte. Wer bezahlt eine Pizza in der Pizzeria? Der Gast, der die Pizza bestellt hat. Jeder der gegen das Bestellprinzip ist, ist auch gegen alle Formen des Kapitalismus. Jeder, der das Bestellprinzip nicht anerkennt, lässt zu, dass Rechnungen von Anderen als den Leistungsträgern oder den Nutznießern der Leistung ausgeglichen werden müssen. Weg mit dieser unfairen Petition!
Quelle: Meinung
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Auszug: "? hätte erhebliche Auswirkungen auf die Arbeitnehmermobilität. .... wäre die Beauftragung des Maklers durch den Mietinteressenten nur noch begrenzt möglich, was zu einer Beeinträchtigung des Mobilitätsverhaltens von Arbeitnehmern führen würde." - Aber genau darum geht es doch. Wer bestellt bezahlt. Wenn ich als Mieter eine Wohnung brauche, dann beauftrage ICH den Makler. Der muss dann nur noch seine Arbeit machen, wie JETZT auch - Wohnung finden u. vermitteln. Und wer die Arbeit hat, der wird entlohnt!
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> … belastet am Ende den Mieter. Das Argument zieht deshalb nicht, weil die Vermieter in Orten mit knappem Wohnraum ohnehin schon nehmen, was der Markt hergibt, also die Preise bei Neuvermietungen diktieren.
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> … hätte erhebliche Auswirkungen auf die Arbeitnehmermobilität. > ... wäre die Beauftragung des Maklers durch den Mietinteressenten nur noch begrenzt möglich, was zu einer Beeinträchtigung des Mobilitätsverhaltens von Arbeitnehmern führen würde. Was hindert den Mieter daran, einen Makler zu beauftragen? Dies ist im Gegenteil derzeit der Fall. Heute müsste der Mieter sowohl seinen eigenen als auch den vom Vermieter beauftragten Makler bezahlen. Dieses Argument geht nach hinten los.
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    Stichwort
wenn der Mieter keine Maklergebühr zahlen muß, dann kann er sich auch kurzfrsitig mal einen Wohnraum suchen ohne viel Gebühren zahlen zu müssen. Heutzutage gibt es Mietannoncen und jeder hat ein Foto um Bilder seiner Wohnung reinzustellen.. Ein Makler ist eigentlich nciht mehr erforderlich. Wenn man für ne 3 Zimmer Wohnung über 1000 Euro hinblättert. ist sowohl Mieter als auch Vermieter besser gefahren nichts zu zahlen.
Quelle: Quellenangabe (max. 250 Zeichen)
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    Marktwirtschaftliches Prinzip
Man scheint hier auf Seite der Makler ernste Zweifel an der Qualität des Angebotes zu haben, wenn man das marktwirtschaftlich korrekte Bestellrprinzip zu Grunde legt. Wenn jemand einem Makler einen Suchauftrag erteilt gilt auch das Bestellerprinzip. Aus eigener Erfahrung: Der Umfang der "Dienstleistung" ist mir für fünfstellige Beträge zu gering, wenn die Unterlagen nicht vollständig sind. Von etwa 80-100 Maklern, mit denen ich in den vergangenen 10 Jahren für einen Wohnungskauf als Investor zu tun hatte, hatten vielleicht zwei komplette Unterlagen für das fragliche Objekt.
Quelle: Quellenangabe (max. 250 Zeichen)
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> …stellt einen politischen Eingriff in die Vertragsfreiheit dar. Dass praktisch nur noch Vermieter zahlen müssen, ist falsch. In Städten mit eklatantem Wohnungsmangel werden zunehmend Mieter einen Makler beauftragen, weil sie selbst nicht mehr die Zeit und Nerven haben, dutzende Wohnungen vergeblich zu besichtigen. Für diese werden die Makler dann auch erstmals eine echte Leistung erbringen müssen. In der Vergangenheit beschränkte sich diese darauf, ein paar Minuten Arbeit zu investieren um dem Interessenten die Wohnung zu zeigen und dafür die maximale gesetzliche Courtage - d.h. Hunderte Eu
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> … gefährdet den Berufsstand des Maklers und damit Arbeitsplätze. Makler tragen wie jeder Selbstständige ein Marktrisiko - müssen sich also durch ein attraktives Preis-/Leistungsverhältnis für Kunden interessant machen. Erstmals in der Geschichte werden sie nicht mehr besser gestellt als jeder Handwerker. Die Maklergilde möchte ihre Pfründe sichern.
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    Überflüssig und überteuert für`s Tun
Die Markler sind überflüssig und brauchen nichts zu machen, da die Wohungsnot sehr groß ist. Sie kosten nur sehr viel Geld und vertreten ihre eigenen Interessen.
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    Man liest, was man lesen will
Aus dieser Petition sprechen weniger Tatsachen als vielmehr die reine Existenzangst einer Branche. Dem entsprechend scheint sie sich auch mit den zietierten Gesetzesvorlagen nur sehr rudimentär befasst zu haben. Das "Bestellerprinzip" verhindert keinesfalls, das ein Suchender einen entgeltpflichtigen Vertrag mit einem Makler schließt. Es verhindert lediglich die Unsitte, dass in Gegenden mit knappen Wohnraum weiterhin Immobiliensuchende für eine Leistung bezahlen sollen, die der Anbieter in Auftrag gegeben hat. Aber man liest halt gerne das, was man lesen möchte.
Quelle: zfir-online.de/7332fd10edfb93efab20e4b83c47421c//zfir-online.de/7332fd10edfb93efab20e4b83c47421c" rel="nofollow">zfir-online.de/7332fd10edfb93efab20e4b83c47421c
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Ich als Mieter habe keinen Vorteil durch einen Makler: Ich - so wie wohl auch die meisten jungen Menschen - suche mir im Internet meine Wohnung heraus und brauche dafür keinen Makler. Wenn der Vermieter diese Annonce nicht selbst erstellen kann soll er gefälligst die Gebühren übernehmen. Ich habe keine Dienstleistung durch den Makler erfahren und bin auch nicht bereit ihn zu bezahlen. Für mich ist es in der Praxis so, dass ich einem Makler für 20 Minuten Wohnungsbesichtigung 1000€ in den Rachen werfen soll. Es wird DRINGEND Zeit für eine Änderung dieser Regelung!
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    Makler aus Abschlussinteresse nicht selten einseitig pro Vermieter
Auch wenn der Mieter zahlt, vertreten viele Makler aus Abschlussinteresse einseitig die Vermieterseite, daher sollte der Besteller/Vermieter zahlen. Ein Beispiel aus 2011: Damals war schon die sofortige Vorlage des Energieausweises für die Immobilie Pflicht (wenn auch erst auf Kundenforderung). Vom Makler, den als Mietinteressent ich bezahle, erwarte ich, dass er mir diesen Ausweis ungefragt zur Info vorlegt oder dessen Fehlen betont. Aber? Fehlanzeige! Hab ich mehrfach erlebt. Und solche Verschleierungen kommen leider öfter vor (bis hin zu Schimmel!). Und das soll ich zahlen?!
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Ich finde diese Petition nicht sachlich. Befürworter sind nämlich die, die bisher davon profitieren. Wir suchen seit 2 Jahren eine neue Bleibe, Eigentum oder Miete. Wir hatten mit vielen Maklern zu tun und meine Erfahrungen waren durchweg negativ. Die meisten arbeiten so sehr für das Geld und den Auftraggeber, dass ich sie nur als voreingenommen beschreiben kann. Ich sehe nicht ein, dafür die Kosten zu tragen. Lieber investiere ich das Geld in einen Anwalt der einen ordentlichen Vertrag aufsetzt, einen zertifizierten Gutachter sowie einen eigenen Makler, dem ich gerne 200-300 E/h zahle.
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    Für die Einführung des Bestellerprinzips
Gegen diese Petition wurde eine Gegenpetition gestartet: Petition für die Einführung des Bestellerprinzips. Befürwörter mögen bitte daran teilnehmen und zeigen wieviele den Gesetzentwurf für sinnvoll erachten! Danke.
Quelle: www.openpetition.de/petition/online/fuer-die-einfuehrung-des-bestellerprinzips://www.openpetition.de/petition/online/fuer-die-einfuehrung-des-bestellerprinzips" rel="nofollow">www.openpetition.de/petition/online/fuer-die-einfuehrung-des-bestellerprinzips
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    TEILEN TEILEN TEILEN
Petition für die Einführung des Bestellerprinzips www.openpetition.de/petition/online/fuer-die-einfuehrung-des-bestellerprinzips://www.openpetition.de/petition/online/fuer-die-einfuehrung-des-bestellerprinzips" rel="nofollow">www.openpetition.de/petition/online/fuer-die-einfuehrung-des-bestellerprinzips
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    Für die Einführung des Bestellerprinzip
Wer den Maler bestellt, der soll den Maler auch bezahlen. Es wäre besser, dass jeder Makler eine Ausbildung als Immobilienkaufmann hat www.openpetition.de/petition/online/fuer-die-einfuehrung-des-bestellerprinzips#sticky://www.openpetition.de/petition/online/fuer-die-einfuehrung-des-bestellerprinzips#sticky" rel="nofollow">www.openpetition.de/petition/online/fuer-die-einfuehrung-des-bestellerprinzips#sticky
Quelle: www.openpetition.de/petition/online/fuer-die-einfuehrung-des-bestellerprinzips#sticky://www.openpetition.de/petition/online/fuer-die-einfuehrung-des-bestellerprinzips#sticky" rel="nofollow">www.openpetition.de/petition/online/fuer-die-einfuehrung-des-bestellerprinzips#sticky
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    Petition für die Einführung des Bestellerprinzips
Gegenpetition für mehr Gerechtigkeit in dieser Branche: www.openpetition.de/petition/online/fuer-die-einfuehrung-des-bestellerprinzips://www.openpetition.de/petition/online/fuer-die-einfuehrung-des-bestellerprinzips" rel="nofollow">www.openpetition.de/petition/online/fuer-die-einfuehrung-des-bestellerprinzips
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    Vermietungsmarkt ausser Rand und Band. Wohnungsfindung Glücksache
Jetzt nach einem halben Jahr nach der Einführung des Bestellerprinzips, haben sich zwar die Vermieter wieder entschieden einen Makler zu beauftragen, aber die qualitativen Anfragen bei den Maklern sind in der Minderzahl. Statt dessen gibt es auf eine Wohnung bis zu 1.200 Anfragen, die ein Makler kaum bearbeiten kann. Chancen haben nur die, die eine detaillierte Anfrage stellen mit Angabe zur Person und Beruf, Einkommen etc. und dann das Glück haben, dass man sie kontaktiert. Der Markt ist durch die Politik völlig durcheinander gekommen.
Quelle: Selbst Maklerin seit 26 Jahren
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    Besinnung auf die Berufung!
Wenn ich sehe, wie dieser Berufsstand Makler-freie Inserate regelrecht abgrast und für 'Unleistungen' astronomische Provisionen abverlangt werden, dann wird mir Speiübel! Diese bedenkliche Gruppierung treibt die Kosten der Akquisition ohne nennenswerten Gegenwert in die Höhe, dass es schon unverschämt ist! Es ist klar, dass nun alle weinen, weil dieses dubiose vorgehen erschwert wird, aber alle Makler sollten sich getrost auf die Wurzeln ihrer Berufung besinnen und auftragsgerecht ein Objekt nach Kriterien und Vorlieben des Auftraggebers makeln anstatt dieser Kannibalisierung aller Objekte!
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> … bremst den Mietwohnungsneubau. Mietwohnungen werden nur dort gebaut, wo sie Gewinn abwerfen, also dort wo ein Mangel besteht. Vermieter haben künftig keinen Anlass mehr, in solchen Gegenden einen Makler zu beauftragen. Vielmehr werden die Makler bei den Vermietern vorstellig, um ihre Kunden (also Mieter) möglichst schnell unterbringen zu künden.
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