Pro

What are arguments in favour of the petition?

    Anonymität, Strafrecht, Hass

Es gibt viele Menschen, die denken, dass das Internet ein rechtsfreier Raum ist und sie dort alles machen können was sie wollen. Schließlich ist es meistens anonym und die anderen wissen nicht, wer man ist. Also hat man nichts zu befürchten. So geht es nicht weiter! Sowohl im realen Leben als auch im Internet müssen Menschen geschützt werden. Dabei ist es egal ob es um sexueller Belästigung, Drohungen oder sogar Morddrohungen geht. Alles muss strafrechtlich verfolgt werden können.

Source: Dennis Müller aus Gießen
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    Proportionalität

Durch den kalkulierten Einsatz von künstlicher Intelligenz, Bots, multiplen Accounts, Trollfabriken und bezahlten Kommentatoren wird die öffentliche Meinung in noch nie dagewesenem Maße in die Irre geführt und vergiftet. Die überproportionale Verbreitung individueller Stimmen erlaubt es Individuen und Gruppierungen mit extremen und destruktiven Absichten anonym und straffrei ganze Gesellschaften an den Rand des Kollaps zu bringen. Nur eine technische Lösung, die Proportionalität wiederherstellt (1 anonyme Stimme pro Kopf) kann Hetze, Scharfmache und Spaltung jeglicher Art reduzieren.

Source: Quelle: Autor
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Pro

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Contra

What are arguments against the petition?

    IP-Adresse, anonymität, Hass

Jeder Kommentar oder Beitrag kann heute schon zum Absender zurück verfolgt werden. Jedes Gerät im Internet bekommt immer eine eindeutige IP-Adresse zugeteilt, die gespeichert wird und die die Polizei der Person zuordnen kann. Anbieter speichern diese Adressen und erteilen der Polizei bei Bedarf Auskunft. Eine Klarnamen-Identifizierung ggü. "fremden" Social Media Accounts würde automatisch zum sog. "doxxing" führen: Menschen, die nicht der Strafverfolgungsbehörde angehören, können leicht die Adressen von fremden Menschen herausfinden und missbrauchen, zum Beispiel für sog. "Todeslisten".

Source: polizei.brandenburg.de/seite/ip-adresse
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    Ombudmann, freie Rede

Wir brauchen mehr denn je zuvor eine unvoreingenommene Diskussion. Diese ist mit Registrierung nicht zu erreichen, weil damit "unliebsame" Meinungen unterdrückt werden. Ein Phänomen, das sich mit Corona deutlichst zeigt. Sinnvoller wäre m.E. die rein technische Kontrolle der Inhalte. Filter sind seit Jahren fähig eine ausreichend differenzierte Analyse anzufertigen. Für Disputfälle wäre ein zentraler Ombudsmann ein finale Eskalationsstufe

Source: Selbst (zertifizierter IT-Sicherheitsexperte und Datenschutzbeauftragter)
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    Aufklärung, Medienkompetenz

Anonymität bringt große Vorteile, gerade in der politischen Diskussion, die heute mehr denn je im Internet stattfindet. Statt Verboten und staatlicher Kontrolle muss man Aufklärung betreiben und Mobbing sofort anzeigen. Der freie Umgang mit Medien ist wichtig, und genauso wichtig ist auch das erlernen von Medienkompetenz.

Source: www.xn--polizeifrdich-3ob.de/deine-themen/handy-smartphone-internet/cybermobbing.html#:~:text=Wenn%20du%20jemand%20anderen%20im,nach%20%C2%A7%20238%20StGB%20begangen.
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    es gibt schon gesetze

Ein Auto rast jeden Tag durch meine Straße. Hier dürfen Kinder auf der Straße spielen. Das Auto ist zu schnell. Mein Kind hat Glück. Jeden Tag hat mein Kind Glück. Ich kenne den Namen des Autofahrers nicht. Mit dem Namen könnte ich rausfinden wo er wohnt. Wenn ich weiß wo er wohnt, schlage ich ihn. Nur die Polizei weiß wo er wohnt. Ich gehe zur Polizei. Die Polizei hilft mir. Im Internet hilft mir die Polizei auch, wenn mein Kind in Gefahr ist.

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    abschotten, ausschließen, verlieren

Ein solches Gesetz wäre nur für Deutschland gültig. Das Internet kennt aber keine Grenzen. Die überwiegend ausländischen Plattformen werden eher auf deutsche Kunden verzichten, als sich anzupassen. So zum Beispiel wie bei Google News, als Zeitungen dafür Geld wollten, dass Google ihre Schlagzeilen benutzt um auf die Zeitung zu verlinken. News wurde einfach eingestellt. Oder wie in China, wo es trotz des größeren Marktes viele Anbieter nicht einsehen, sich dem Regime und der Zensur zu beugen.

Source: www.stern.de/digital/online/google-news-zieht-sich-aus-spanien-zurueck--google-schliesst-nachrichten-seite-wegen-gebuehr-3253548.html
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