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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Ein Lob auf meine Private Krankenversicherung
Da lobe ich mir doch die gute alte Private Krankenversicherung, bei der ich seit über 40 Jahren versichert bin. Ich bekomme meine Gleitsichtbrille, 80% für meine Impantate, die neuesten Medikamente und auch alle Medikamente bei Erkältungen. Auch die wirklich geniale Naturheilkunde wird bezahlt. Wenn die SPD auch immer wieder ihr Gefasel der sozialistischen Einheitsversicherung ausgräbt, die wird niemals kommen. Im Krankenhaus bin ich first class und kein Arzt meckert. Was also will ich mehr. Man sollte die PKV für alle Menschen öffnen, nur das ist wirkliche Konkurrenz zum Kasseneinheitsbrei.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

"Aber wäre es nicht gerade die Aufgabe der staatlich gelenkten Kassen,... mehr als nur eine "halbwegs anständige Versorgung" zu bieten?" Ja, nur wird sich für den Patienten auch dann nichts ändern, wenn er mehr Beitrag bezahlen muss und bei Ihnen als Arzt nichts davon ankommt. Oder nicht? Ist D das einzige Land, das im Pharmabereich forscht? Bezahlen wir Deutschen die Forschung für die gesamte Welt? Es gibt seit vielen Jahren kaum neue Wirkstoffe, vielmehr wird schamloses Evergreening betrieben. Big Pharma entzieht dem System so viel Geld wie sonst nur noch die Kliniken.
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Die Kassen werden durch Beiträge gefüllt, die Versicherte und Arbeitgeber aufbringen. So zu tun, als sei die Notwendigkeit, mit diesen Mitteln zu haushalten, etwas anderes als eine Selbstverständlichkeit, ist abwegig. Und von Lohndumping zu sprechen, zeugt dafür, dass der Verfasser jedes Mass verloren hat!
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Sehr geehrter Dr. Ulrich, wer soll' s bezahlen? Es ist ja nicht zu wenig Geld im System, es wird nur falsch verteilt. Doch wer sind die größeren Abzocker? Die Selbstverwaltung, um deren Gier Sie sich bitte selbst kümmern müssten oder die Pharmaindustrie, deren Preistreiberei man nicht Herr wird oder werden will? Dem gesetzlich Versicherten ist jedenfalls nicht ein einziger Cent mehr aufzubürden! Ob der Cent bei den Ärzten ankäme, ist ohnehin die Frage. Aber pro Jahr müssen vom Patienten ca. 350 Mrd Euro aufgebracht werden, um halbwegs anständig medizinisch versorgt zu sein.
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