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    Kurzer Weg von Ost nach West.
In wieweit eine weitere Reduktion der Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h auf 20 km/h zukünftig die Nutzung der Karl-Mantel-Straße als Weg in die Innenstadt und über den Marktplatz hinaus nach Westen zur Luitpold-, Babenhauser oder Nattenhauser Straße „unattraktiver“ macht, bleibt völlig spekulativ. Von der Augsburger Straße zum Rathaus z.B. ist der Weg mit dem Auto über die Karl-Mantel-Straße immer noch kürzer als der über die Südstraße/Gärtnerweg und sehr viel kürzer als über die Lichtensteinstraße.
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    Verkehrsaufkommen unverändert hoch!
Noch in der politischen Diskussion der Krumbacher Südumfahrung im Jahre 2013 war ein Argument der Verkehrsplaner von „Modus Consult“, die Entlastung der „Hauptverkehrsachse Karl-Mantel-Straße“, deren Frequentierung im Jahre 2008 mit 6.100 Fahrzeugen pro 24 Stunden angegeben wurde. In der Fortschreibung des Gesamtverkehrsplans Krumbach vom Juni 2009 wurde ein Zuwachs von 2% bis zum Jahre 2025 prognostiziert, so dass man davon ausgehen könnte, dass das Verkehrsaufkommen in der Karl-Mantel-Straße unverändert hoch ist!
Quelle: Fortschreibung - Gesamtverkehrsplan Krumbach - Modus Consult, Ulm. Juni 2009
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    Sind aufwendige Aufpflasterungen in Tempo 20-Zone sinnvoll?
Ziel der geplanten Arbeiten (Verbreiterung Gehwege, Verschmälerung Fahrbahn, Tempo 20-Zone, Aufpflasterungen, Tonnagebeschränkung) ist es eine Herabstufung der bisherigen Hauptverkehrsstraße zu einer Haupterschließungsstraße zu erreichen. Dabei muss man sich fragen, ob Aufpflasterungen zur weiteren Verlangsamung des Verkehrs in einer Tempo 20-Zone überhaupt Sinn machen. Zudem ist nicht erkennbar, wohin der Verkehr aus der Karl-Mantel-Straße „abgeleitet“ werden soll.
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    Kristallisationspunkt städtischen Lebens
Hauptverkehrsstraßen (HVS) haben eine verkehrliche und eine ökonomisch-sozialen Bedeutung. HVS sind Bindeglieder zwischen verschiedenen Orten und Räumen und verknüpfen diese zu einer Einheit, z.B. zu einer Stadt. Sie dienen als Hauptradialen für den Individualverkehr und den öffentlichen Verkehr sowie für den Ziel- und Quellverkehr des Umlandes. Ihre Aufgabe geht über die reine Erschließungsfunktion hinaus. So dienen sie auch als Aufenthalts- und Kommunikationsräume und bilden Kristallisierungspunkte städtischen Lebens. All das trifft wohl unstrittig auf die Karl-Mantel-Straße zu.
Quelle: Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.) (1998): Hauptverkehrsstraßen für den Umweltverbund. Eine Planungshilfe für die Praxis. Schriftenreihe: „Bausteine“ Heft 21, Dortmund 1998. Bearbeitet von Baier, Reinhold et al.
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