Pro

What are arguments in favour of the petition?

Meerane, Crimmitschau oder Hohenstein würdigen ihre Vergangenheit mit Museen zur Industrie- und Textilgeschichte. Warum nicht Glauchau? Noch ist der Scherberg ESF-Fördergebiet. Die Stadt bleibt Eigentümer, ein neuer Verein beantragt Fördermittel. Die Webstühle auf dem Dachboden des BSZ am Schillerplatz fänden einen würdigen Platz. Gleichzeitig könnte an architektonische Meisterleistungen von Glauchauern wie Reinhold Ulrich oder Paul Hirschmann erinnert und so Geschichte lebendig erhalten werden, in einer Zeit, in der Baukunst zu funktionalen Zweckbauten aus Glas und Beton verkommen ist
Source: Sebastian Katterle
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    Gebundene "Graue Energie"
Als Bestandsbauwerk enthält die Palla bereits sehr viel gebundene "Graue Energie". Das bedeutet, dass durch den Herstellungs- / Bauprozess des Gebäudes bereits seltene endliche Rohstoffe eingesetzt wurden. Diese Rohstoffe sind bis heute im Bauwerk gebunden. Mit dem Abriss werden diese Rohstoffe vernichtet und bei einem Neubau neue seltene Rohstoffe verbraucht, auch wenn am Ende die Nutzung unverändert bleibt. Es kann nicht im Interesse unseres ökologischen Fußabdruckes des Menschen sein, dass wir trotz der guten Bauwerkssubstanz verschwenderisch mit baugebundenen Rohstoffen umgehen
Source: de.wikipedia.org/wiki/Graue_Energie
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    Vorhandene interessierte Investoren
Für das Palla-Areal gibt es bereits mehrere vorhandene interessierte Investoren, welche durch diese Petition auf das Objekt aufmerksam geworden sind. Es liegt an der Stadt Glauchau als Eigentümer gemeinsam mit diesen namhaften Interessenten zu arbeiten, um der Palla die Chance auf eine
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    Rückseitige Erweitungsflächen
Viele Denkmäler können nur schwer erhalten werden, weil die Grundstücksfläche um die Gebäude nicht ausreicht für zweckgebundene Neubauten sowie Erschließungsflächen. Bei der Palla ist dies anders: Durch den Abriss der rückseitigen Shedhallen im Jahr 2008 ist ausreichend bebaubare Fläche vorhanden für neue Anbauten an das Denkmalbauwerk, Parkplätze, Ausgleichsflächen sowie Vermarktungsflächen zur Teilfinanzierung des Sanierungsprojektes.
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    Investierte Steuergelder zur Bauwerkssicherung
Die Stadt Glauchau hat in den vergangenen Jahren gemäß ihren Pflichten als Grundstückseigentümer wichtige Sicherungsmaßnahmen an den Bauwerken durchgeführt. Dafür wurden öffentliche Gelder in die Substanz investiert. Durch einen Abriss der Bauwerke und damit des Investitionsgutes würden diese Gelder vernichtet werden. Das sollte nicht im Interesse des Steuerzahlers sein.
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    Stellvertreter einer ganzen Industriestadt
Die Palla kann als Industriedenkmal als Stellvertreter für die markante Industriegeschichte, speziell der Textilindustrie, der Stadt Glauchau zählen. In seiner Industriearchitektur und historischen Bedeutung ist der Komplex stadtweit einzigartig.
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    Denkmal-AfA
Der Denkmalstatus ist für Investoren interessant, da er bei einer Sanierung eine Sonderabschreibung der Kosten nach der Denkmal-AfA ermöglichst und damit einen schnellere Refinanzierung garantiert.
Source: § 10f EstG
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    Bei Abriss 10 Jahre nicht bebaubar
Bei einem Abriss durch EFRE-Fördermittel aus dem IBE gilt eine Zweckbindungsfrist von min. 10 Jahren. Es darf somit für 10 Jahren das Areal der abgerissenen Häuser nicht neu bebaut werden. Nach einem Abriss der Palla bleibt für 10 Jahre eine riesige Lücke direkt am Tor zur Innenstadt von Glauchau.
Source: IBE-Förderrichtlinien aus dem EFRE-Programm "Nachhaltige Stadtentwicklung 2014-2020" nach SAB Sachsen 2019
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Contra

What are arguments against the petition?

    Palla retten?
Ein Gebäude welches schön anzusehen aber seit 18 Jahren niemand nutzen will, es sei den man gibt noch Geld dazu,soll weiter stehen bleiben? Wozu? Verschiedene Workshops mit Bau- Studenten hat auch keine umsetzbare Lösung erbracht. Ein Umbau wie in Flöha? Glauchau hat ein Zentrum, Museum, Theater, Sportstätten, Schulen und Kindergärten. Für den Palla Komplex fehlt einfach eine Nutzung. Es würden weiterhin Steuergelder welche die Stadt auch dringen für das Schloß benötigt in ein Totes Gebäude fliesen. Auch wenn es weh tut, die Vernunft sagt Abriss.
Source: Andreas Weber
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