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Oberbürgermeister Uwe Santjer
Die Aussichtsplattform „Alte Liebe“ (seit 1733) ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt Cuxhaven und ein zentraler öffentlicher Ort für Einheimische und Gäste. Seit Generationen prägt sie das Stadtbild und gehört untrennbar zur maritimen Identität Cuxhavens.
Im Zuge der geplanten Sanierung wird bekannt (Artikel der Cuxhavener Nachrichten "Parforceritt entlang der Wasserlinie"), dass das Oberdeck der Alten Liebe möglicherweise vollständig zurückgebaut und nicht wieder aufgebaut werden soll. Ein solcher Schritt würde die Gestalt und Funktion dieses historischen Ortes dauerhaft verändern.
Eine Sanierung darf nicht zu einem irreversiblen Verlust führen. Der vollständige Rückbau des Oberdecks ist keine notwendige Folge baulicher Erneuerung, sondern eine Gestaltungsentscheidung – und damit politisch wie gesellschaftlich zu verantworten.
Wir fordern daher:
- den vollständigen Erhalt des Oberdecks oder
- alternativ eine Sanierung mit Wiederaufbau in originalgetreuer Form
- sowie eine transparente Prüfung von Erhaltungs- und Alternativkonzepten unter Einbeziehung der Öffentlichkeit.
Die Alte Liebe ist mehr als ein Bauwerk – sie ist Teil der Identität Cuxhavens. Ihr Erscheinungsbild darf nicht ohne breite öffentliche Diskussion und nachvollziehbare Begründung verändert werden.
Forderung
Der Rat der Stadt Cuxhaven und NPorts werden aufgefordert, den geplanten Rückbau des Oberdecks zu stoppen und eine Sanierung mit Erhalt der vollständigen Plattform sicherzustellen.
Mein eingereichter Leserbrief:
Als Einheimische hat mich der Bericht über die Abriss- und Umbaupläne für die Aussichtsplattform "Alte Liebe" sehr verärgert und fassungslos gemacht. Bei einem Ort dieses Alters (Jahr 1733), mit so viel Tradition und emotionaler Bedeutung für diese Stadt, frage ich mich unweigerlich, ob wir den 1. April vorgezogen haben.
Die Begründung, die Alte Liebe sei in Teilen marode, überzeugt mich nicht. Wenn von einem Bauwerk tatsächlich eine akute Gefahr ausgeht, wird es aus Gründen der Sicherheit umgehend gesperrt. Dass dies hier bislang nicht geschehen ist, lässt erhebliche Zweifel an der Dramatik der Zustandsbeschreibung aufkommen.
Besonders unverständlich ist der geplante Abriss des oberen Teils. Die Alte Liebe ist gerade in ihrer heutigen Form einzigartig und besitzt Seltenheitswert weit über Cuxhaven hinaus. Eine Sanierung, die auf eine deutliche Verkleinerung hinausläuft, ist keine Erhaltung, sondern ein Verlust. Zumal der untere Teil bereits barrierefrei zugänglich ist und damit zeigt, dass zeitgemäße Anforderungen und Bestandserhalt durchaus vereinbar sind.
Veränderungen sind wichtig und notwendig. Doch nicht jede Veränderung ist ein Fortschritt. Die Alte Liebe ist ein identitätsstiftender Ort – für uns Einheimische ebenso wie für die vielen Gäste, die Cuxhaven als Touristenstandort besuchen. Gerade deshalb erwarte ich auch vom Bürgermeister eine klare Haltung und ein deutliches Eintreten für den vollständigen Erhalt der Alten Liebe in ihrer jetzigen Form.
Da es sich um ein Vorhaben von großer Bedeutung für unsere Stadt handelt, würde ich mir eine weiterführende und vertiefende Berichterstattung wünschen, die Hintergründe, Alternativen und Entscheidungswege transparent macht und Raum für öffentliche Diskussion bietet.
Die Alte Liebe darf nicht beschnitten werden. NPorts ist gefordert, Verantwortung zu übernehmen und diesen einzigartigen Ort vollständig zu erhalten.
Die Alte Liebe muss so bleiben, wie sie ist!