Pro

What are arguments in favour of the petition?

Ich bin gegen eine nutzlose Regulierung Seitens der Regierung. Deutschland ist schon eins der wenigen "freiheitlich" Demokratischen Ländern mit Zensur und nun soll auch die Berufsfreiheit unnötigerweise weiter eingeschränkt werden. Es gibt im Beruf Fotograf einfach keine Gefahr die eine solche Einschränkung rechtfertigt. Für mich hört es sich außerdem an als würde die Regierung die Fotografie nicht als Kunstform anerkennen. Nach der Misere mit dem Artkel 13 sollte sich die CDU sowieso vorsehen ihre Politik ist veraltet und spricht den jungen deutschen Bürger langsam nicht mehr an.
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Während Fotografen ohne Meisterbrief zukünftig "das Handwerk gelegt werden" soll, dürfen dieselben Fotografen dann aber für die Handwerksmeister deren Jobs übernehmen?!? Als Angestellte? Ernsthaft jetzt? Es ist gut, dass jungen Menschen der Zugang zu diesem wunderbaren Beruf nicht mehr oft über eine Ausbildung vorgegaukelt wird, in der sie für einen Hungerlohn biometrische Passbilder im Akkord schießen und am Ende kaum etwas lernen. Es gibt Porträtstudios sg. Meister, in denen ist der Blendenring verklebt damit ihn ja keiner verstellt ...
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    Schwarze Schafe sind durch Meisterbrief nur bedingt aussortiert
Klar kann man die Fotografie für den kleinen Groschen oder die Kleinunternehmer illegalisieren, nur wird dies die Schwarzen Schafe stoppen? Nur bedingt! Die Leute, die unter der Hand ein paar Fotos machen wird es weiter geben. Aber dagegen gibt es nach wie vor die Möglichkeit Verträge mit Fotografen wirklich zu lesen und bei Versäumnissen vor Gericht zu gehen. Warum also die guten selbststudierten Fotografen bestrafen? Auch ein Fotograf mit Meisterbrief kann Arbeiten abliefern die schlechter sind als von einem der es auf eigene Faust gelernt hat! Sorry. Ausbildung ist gut, aber Nötigung nicht.
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    Fotografie Ausbildung als Bonus - nicht als Zwang
Ein Belohungssystem ohne Zwang ist viel sinnvoller und wird zu viel mehr Ergebnissen führen als alles Andere. Fotografieren kann jeder, verletzt wird dabei auch niemand. Nur wäre es toll, wenn man für den Beitrag, den man bei der Handwerkskammer zahlen muss, auch etwas zurückbekommt. Und zwar weitere Qualifikationsseminare für einzelne fotografische Bereiche. Warum die Ausübung stoppen, viel eher die Ausübung professionalisieren. Belohnungen für Leute, die ihr Geschäft länger als 3 Jahre führen. Durch die Handwerkskammer und z.B. auch dem Staat geführte Wettbewerbe für Auszeichnungen.
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Konkurrenz belebt das Geschäft. Seit dem Wegfall des Meisterzwangs hat sich die fotografische Qualität erheblich gebessert. Weder Musiker noch Maler müssen ihren Meister machen - wieso also sollten Fotografen dies tun?! Gefahren birgt unser ganzes Leben, also auch jede Tätigkeit, die wir ausführen - dieses Argument zählt für mich am Wenigsten. Zumal der Fotograf heute kaum noch mit chemischen Stoffen hantieren muss! Und was die Qualitätssicherung betrifft: der Kunde wird selten die Katze im Sack kaufen und nimmt Einblick in das entsprechende Portfolio, bewertet Referenzen...
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    Qualität
Ich will hier nicht über den Wert hinter Berufstiteln schreiben, sondern über das Qualitätsbewußtsein von Auftraggebern. Wenn Kunden das Auge für hochwertige Fotografie verloren haben und alleine auf billig schauen, nur dann haben 'Hobby-Fotografen' eine Chance am Markt. Als Profi muss ich mich in diesem Markt positionieren und in einem Rahmen anpassen, der für mich verträglich ist. Nur so finde ich zu Kunden, die bereit sind, für meine Leistung angemessen zu zahlen. Ich erweitere mein Portfolio stets und biete dennoch Spezialisierung. Meinen Kunden ist es egal, welchen Titel ich trage.
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    Keine wirkliche Gefahrengeneigtheit des Berufes
Es wird zwar behauptet, daß Fotografen mit Blitzgeräten arbeiten, die bei falscher Handhabung gefährlich sind, weil sie unter Hochspannung stehen u.darüber hinaus epileptische Anfälle auslösen können. Wenn die Gefahr wirklich so immens groß ist, dürfte man sie aber auch nicht an Millionen Amateurfotografen verkaufen! Außerdem seien gesundheitsschädliche chemische Prozesse (Filmentwicklung und historschiche Verfahren) wieder auf dem Vormarsch. Diese Verfahren sind jedoch in keinster Weise mehr typisch für das Berfusbild sondern werden eher von Amateuren und Künstlern verwendet.
Source: eigene Meinung
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    Konkurrenz ist kein Problem von Ausbildung oder Meisterbrief
Konkurrenz ist nicht das Problem - sondern mangelnde Produkte. Wenn der Fotografen-Meister von seiner Qualität her nicht mit dem "unausgebildeten" mithalten kann. Dann tut es mir leid, aber so ist das Leben. Ein ständiger Wettbewerb. Versteht mich nicht falsch, natürlich bin ich für Ausbildung, aber ob dies im Eigenstudium oder in einer Schule passiert ist doch egal solange die Ergebnisse stimmen. Und wenn der "Meister" nicht genug von Werbung und Public Relations versteht, dann muss auch er eben dies noch lernen. Warum die Konkurrenz, die eben mehr Geschäft macht bestrafen?
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Hallo miteinander, ich finde es gut, das man sich für eine Meinung aussprechen darf. Wenn jemand anderer Meinung ist und genug Initiative hat, soll er doch selbst eine Petition stellen. Der Meisterzwang ist für mich Unsinn, da dies nicht unbedingt zu besseren Ergebnissen führt – eins aber definitiv zu weniger Ergebnissen und vermutlich Schwarzarbeit. Menschen stoppen und bestrafen leider teilweise lieber, als mit Belohnungen und Anreizen zu arbeiten. Um andere Leute auszubilden empfinde ich es als sinnvoll wenn man den Meisterbrief hat, aber für die reine Ausübung keinesfalls. Speziell die Fot
Source: www.google.de
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    Schlechte Bezahlung kommt durch schlechte Leistung
Der einzige Grund für schlechte Bezahlung und wenige Aufträge ist schlechte Leistung entweder in der Werbung, Public Relations oder in seiner fotografischen Leistung - ob Fotografen-Geselle, Fotografen-Meister oder selbsterlernter Fotograf. Schuldenböcke werden leicht gefunden - wie zum Beispiel Meisterpflicht, aber nein daran liegt es nicht.
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Die Handwerksordnung stammt aus dem Mittelalter und sollte damals wie heute den freien Wettbewerb verhindern. Die Fotografie gehört so wie andere kreative Jobs in die Gruppe der freien Berufe und nicht ins Handwerk. Aus diesen beiden Gründen wäre die Wiedereinführung des Meisterzwangs für selbständige Fotografen ein Schritt in die falsche Richtung, zumal viele Fotografenmeister ihre Aufträge sowieso von ihren Auszubildenden erledigen lassen.
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    Verbraucherschutz?
„Es geht doch vielmehr darum, den Kunden zu schützen. [...] Durch den Meistertitel hätte man ein Gütesiegel, welches dem Verbraucher ein Stückchen Sicherheit zurückgibt...“ Wovor soll denn der Kunde geschützt werden? Bevor man einen Fotografen engagiert, schaut man sich dessen Portfolio an und weiß, was einen erwartet. Von welchem anderen „Handwerker“ kann man das schon behaupten? Wenn das Ergebnis hinterher trotzdem nicht passt, kann man Nachbesserung verlangen, ansonsten unterliegt die Leistung immer der künstlerischen Freiheit des Fotografen – ob Meister oder nicht!
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Die geprüften Fotografen spielen sowieso in einer anderen Liga und werden auch von Kunden gebucht, die finanziell in einer sehr viel höheren Liga spielen. Punkt. Ich bin diese Diskussion langsam leid. Ich bin Bekleidungstechniker und muss mit ansehen, wie meine Branche den Bach runtergeht, weil viele nur noch online shoppen. Erschwerend kommt hinzu, das viele teure Label noch mehr Produktion in die Türkei (Lira ????????) und nach Asien verlagern und parallel dazu immer weniger im Schneiderhandwerk ausgebildet wird. Also, liebe Fotografen, wenn ihr keine Konkurrenz wollt, kauft bitte Maßanzüge...
Source: eyeem.com/theandi
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Contra

What are arguments against the petition?

Ich verstehe nicht was gegen eine Meisterpflicht spricht. Es geht um Jobs die gewerblich(!) ausgeübt werden. Hobbyfotografen können gerne ihrem Hobby nachgehen, auf dem Jobmarkt haben sie nichts verloren. Weil ich in meiner Freizeit gerne koche, fange ich auch nicht an Catering auf Veranstaltungen gewerblich mit Dumpingpreisen anzubieten.
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Ich bin gernell eher gegen Lobbyismus, aber dennoch ist mir nicht klar, warum ein Meisterzwang plötzlich allen Nichtinhabern dieses Titels das Fotografieren zum Gelderwerb unmöglich machen sollte. Das ist möglich als Geselle des Fotografenhandwerks im Angestelltenverhältnis oder auch als Künstler/Fotodesigner selbstständig. Und wenn ich mir das "Geschäftsgebahren einiger der vielen "Kollegen/Innen" so ansehe, dann wäre es nicht von Nachteil, wenn diese (einige, nicht alle!) erstmal die Grundlagen einer "Geschäftsführung" bei einer Selbständigkeit lernen würden, bevor jemand "Selbständig" wird
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    Meisterzwang erwünscht!
Die Überflutung des Marktes mit "sogenannten" (Hobby)Fotografen, die die Preise mit Teilzeitauftragsfotografie runiniert haben und ihren Lebensunterhalt durch eine fachfremde Anstellung bestreiten und gar nicht auf den Gewinn durch Ihre Auftragsfotografie angewiesen sind. Die Konkurenzsituartion ist inzwischen NICHT mehr gesund. Ich bekomme nach 30 Jahren Selbständigkeit als Fotografengeselle anerkannter Künstler und langjähriges BFF-Mitglied inzwischen fast nur noch mit Dumpingpreisen neue Aufträge. Die Digitalisierung u. Globalisierung und die Aufhebung der Meisterpflicht sind daran schuld.
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Jeder wird beipflichten können, dass der Markt und die Konkurenzsituation von Fotografen inzwischen kaum noch erträglich ist. Von daher sollte es Teilzeit- und Hobbyfotografen nicht zu leicht gemacht werden, diesen vormals geschützten Beruf ausüben zu dürfen! Wenn die berufsfremde Ausübung als Hobbyist sich gegen ausgebildete ernsthafte Berufsfotofgrafen wendet, die viel Zeit , Geld und Motivation für ihre Berufsausbildung und die Ausübung ihres einzigen Beruf eingesetzt haben, dann muss dagegen vorgegangen werden. Indem diesen Leuten der Berufseinstieg nicht zu leicht gemacht wird.
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    Zulassungsbeschränkung in freien Berufen
Immer wieder taucht in dieser Diskussion der aus dem Steuerrecht stammende Begriff „freie Berufe“ auf. Auch die meisten freien Berufe sind zulassungsbeschränkt, um den Kunden/Auftraggeber zu schützen: Der Arzt benötigt eine Approbation, der Lotse ein Kapitänspatent und der Architekt muss bei einer Architektenkammer eingetragen sein. Warum soll das entsprechend nicht auch für Fotografen gelten?
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    Marktberuhigung und Ausbildung
Die Wiedereinführung des Meister würde zur Marktberuhigung beitragen und auch wieder steigende Zahlen in der Ausbildung unterstützen. Schwarzarbeit gibt es in Massen in diesem Gewerk mit oder ohne Meister. Dafür würde der Niedriglohnsektor sicher schrumpfen da die ganzen MwSt. befreiten ( unter 18TSD Euro Jahresumsatz ) sich zurückziehen die das nur als Nebenerwerb ausüben. Wer als Fotograf kreativ Tätig sein will kann und konnte das schon immer in der künstlerischen Fotografie tun.
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Das Viele denken es ginge (nur) um den Qualitätsnachweis durch den Meisterbrief zeigt, dass die Meisten keine Ahnung haben warum der Meisterbrief sinnvoll ist; - Allein deshalb macht er Sinn! Kleiner Tipp: Der Meisterbrief besteht aus 4 Teilen, nur einer davon ist handwerkliche Praxis. Das "Problem" mit den Hobbyisten ist ja nicht der Qualitätsanspruch, dem stellen wir uns gerne, sondern das Viele dies nur Nebenberuflich betreiben und sich damit nicht den Lebensunterhalt finanzieren müssen. Pricing, Steuern, Versicherungen, finanzielle Vorsorge: Hier muss wieder Gleichheit geschaffen werden.
Source: Eigene Meinung
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    Sicherung des Fachkräfte-Nachwuchses
Das Fotografenhandwerk ist viel mehr als das, was von vielen Quereinsteigern und Soloselbständigen angeboten wird: CGI in der Produktfotografie, Digitalisierung von Kulturerbe, Fotogrammetrie usw. Um hierfür Fachkräfte ausbilden zu können, brauchen wir gesunde Betriebsstrukturen. Daher müssen wir verhindern, dass Ungelernte und Quereinsteiger die Butter-und-Brot-Jobs abgraben. Meisterpflicht aus Verantwortung für den Fachkräfte-Nachwuchs!
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Meine Ausbildung ist 2004 mit einem Schlag entwertet worden, was sich stante pede auf meinen Gedbeutel ausgewirkt hat. Natürlich will ich, dass sich nur die Fotograf nennen dürfen, die eine entsprechende Ausbildung und/oder diesen Beruf nachweislich hauptberuflich und professionell ausüben. Der Rest darf sich ja meinetwegen Fotokünstler nennen. Was ich nicht will sind Amateure, die sich Fotografen nennen und ob der Unkenntnis des Marktwertes von Fotos (MFM) und dank alternativer Einkommen im Hauptberuf, die Preise kaputtmachen und damit auch den Fotografenberuf selbst.
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    Meisterbrief
Ja Schade vielen machen uns Berufsfotografen die Preise kaputt. Das Handwerk ist nicht mehr Wert, selbst habe über 4 Jahre Ausgebildet Auflagen u. Kosten, Fazit die haben was gelernt und einen Job.
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