Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Kein Verkehrskonzept für die Anwohner
Obwohl es in Grumbach bereits zwei große Wohngebiete gibt (An der Mühle und Bahnhofsring) ist es den Verantwortlichen seit 20 Jahren und bis zum heutigen Tag nicht gelungen, für deren Bewohner entlang der Wilsdruffer Str. sichere Fuß- und Radwege zu schaffen. Es ist täglich zu beobachten, wie die größeren Kinder des Gebietes an der Mühle am oder im Straßengraben zu ihrer Bushaltestelle laufen. Die kleinen Kinder vom Bahnhofsring werden genauso gefährlich von ihren Eltern zur Kita gebracht. Das testweise LKW-Fahrverbot dieser Strecke wurde trotz positiven Tests wieder aufgehoben!
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    Flächenversiegelung stoppen!
Die Bundesregierung will angeblich die tägliche Flächenversiegelung von 70 ha runterbringen. Da können sie hier gleich einmal anfangen!
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    Mehr Baugebiete ohne Sinn und Ende!
Die planlose "Flächenversiegelung" geht hier nur weiter! Auch das neue Baugebiet "Vogelweide" würde so "durchgeboxt"! Gnadenlose Profit- und Steuergier lässt jede Vernunft vermissen! Die Verkehrssituation hat sich auch dort dramatisch verschlechtert - schon jetzt sind zahllose Unfälle mehr zu verzeichnen! "So lange es keine Toten gibt - ist das zu verschmerzen" - die (nicht wörtliche) Aussage der Behörde. Da wird in einem Sumpf gebaut - die gutgläubigen Bauherren müssen die Kenntnis unterzeichnen. Bei Hochwasser haben wir dort ein neues Venedig! Hochwasserschutz - nur auf dem Papier!
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    Zersiedelung der Landschaft
Bevor weitere wertvolle Kulturlandschaft zerstört wird und für immer der Landwirtschaft entzogen sollten erst alle bereits vorhandenen ungenutzten Flächen zur Wohnbebauung urbar gemacht werden. Von dem Flurstück "Wasserberg" wurde bereits in den 50er Jahren eine Teilfläche abgetrennt und für Wohnbebauung vorgesehen. Dies ist bis zum heutigen Tag nicht bebaut. Grumbach ist ein Dorf und soll auch für unsere Enkel ein Dorf bleiben und keine Satellitenstadt von Dresden.
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    Zersiedelung der Landschaft
Das Dorfbild von Grumbach wurde bereits durch das umgeplante Gewerbegebiet für welches sich keine Interessenten fanden mit der jetzt dort unkoordiniert durchgeführten Wohnbebauung nachhaltig beschädigt. Einer weiteren Zerstörung unserer Kulturlandschaft dürfen wir nicht zustimmen. Es gibt auch in Grumbach genügend alternative teilweise bereits versiegelte und ungenutzte Flächen welche viel sinnvoller zu einer Wohnbebauung umgestaltet werden können ohne die Ausuferung des Ortes weiter zu beschleunigen.
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    Was ist wenn die Immobilienblase platzt?
Was ist in 20 Jahren? Die eine oder andere Finanzierung bricht vielleicht zusammen weil sie zu knapp kalkuliert ist. Die jetzt stolzen Eigenheimbesitzer wollen zurück in die Stadt weil ihre Kinder aus dem Haus sind und das Haus nun zu groß für sie ist und sie keine Lust mehr haben auf der Treppe zu wohnen. Es gibt dann vielleicht ein Überangebot an individuell geplanten Einzelhäusern für welche es keinen Markt gibt. Wer kümmert sich dann um die vielleicht wertlos gewordenen Immobilien und entsiegelt die Flächen?
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    Ausgleichsflächen? Vielleicht beim nächsten mal.
Fragt mal den Kaufbacher Reiterverein, was die Stadt Wilsdruff ihnen im Zuge des angeblich 20 Jahre gültigen Flächenbebauungsplans für Ausgleichsflächen versprochen hat, die sie nie erhalten haben. Und jetzt soll noch mehr Fläche weggenommen werden, nur um den größten Steuerzahler von Wilsdruff noch reicher zu machen. Hier sollte jeder Wähler, der sich nicht für dumm verkaufen lassen will, nicht nur die Petition unterschreiben, sondern auch die nächste Kommunalwahl nutzen, um Widerspruch einzulegen.
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    70 Hektar neue Bruttobaufläche !!!
Die Petition hier betrifft nur einen Teil eines großen Gesamtproblems. Der Änderungsentwurf zum Flächenutzungsplan der Stadt Wilsdruff sieht vor, in Summe ca. 70 ha (das ist so viel wie ein 7 km langes und 100m breites Flurstück) neues Bruttobauland auszuweisen und das sind nur die Flächen, für die eine Umweltprüfung vorzunehmen ist, also Ackerland. Was diese immense Versiegelung für den Saubach bedeutet, wenn man weiß, dass die in Grumbach gebauten Regenrückhaltebecken gar nicht ihre Funktion erfüllen, lässt sich erahnen. Aber der Umweltbericht sieht keine Probleme. Ein Glück !!!
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    Durchgagsverkehr
Wenn man den betreffenden Acker um 7,5 ha verkleinert, wird die Bewirtschaftung des Restes immer unrentabler. Logische Konsequenz, der Rest wird im Zuge der nächsten Flächennutzungsplanänderung auch zum Bauland gemacht. Dann fehlt noch ein weiteres Stück und man hat eine Durchgangsstraße bis zum Lidl. 3 mal dürft Ihr raten, wo das Navi bei Stau langleitet... Abgesehen davon hab ich nicht ein Grundstück in Randlage gekauft, um dann 3 Jahre später wieder mitten in einer Siedlung zu wohnen. Da hätte ich auch in Dresden bauen können.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Willkommenskultur
Es ist mir ein Rätsel, warum (Neu)Bürger von Grumbach (Wohngebiete An der Mühle und Bahnhofsring) diese Petition unterschreiben. Diese wurden in den vergangenen Jahren von den (Alt)bürgern immer mit offenen Armen empfangen. Durch deren Häuser ist der Charm des Dorfes auch schon verloren gegangen. Ich wünschte mir die gleiche Einstellung jetzt von diesen (Neu)Bürgern, wie Sie es damals von den Ur-Grumbachern erlebt haben!
Quelle: Meine Meinung
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5 ha Ackerland statt 7ha. Ackerland auf dem der Lebensraum der Tiere jedesmal zerstört wird, wenn der Bauer schweres Gerät auffährt. Könnte es nicht auch sein, dass Grumbach für den öffentlichen Nahverkehr attraktiver wird, wenn mehr Einwohner und somit mehr potentielle Fahrgäste hier leben? Und was hätte das für Auswirkung auf die Immobilienpreis, wenn plötzlich ein Pendeln per ÖV nach Dresden möglich wäre?
Quelle: wilsdruff.de/medien/wilsdruff/1%20Aenderung%20FNP%2010_16.pdf
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Vorab ich sehe den rapiden Wachstum von Grumbach auch kritisch aber einige Argumente dieser Petition sollten nochmal überprüft werden. zu 1.) Laut Statistischen Landes Amt Sachsen wird ein Bevölkerungszuwachs bis 2030 von 0,8 - 5,7 prognostiziert. zu 2.) Sollte man sich gerade darauf konzentrieren. Mehr Zuwachs in der Gemeinde bedeutet doch, dass die Argumentationsgrundlage für den Ausbau der Infrastuktur und Verkehrssicherheit gestärkt wird. Den auch jetzt ist die Lage nicht hinnehmbar. zu 6.) Die Hochwassergefahr kann durch Bebauung sogar vermindert werden, mit den richtigen Vorkehrungen
Quelle: www.statistik.sachsen.de/download/080_RegBevPrognose-PDF/PROG_Wilsdruff_Stadt_14628410.pdf
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