Region: Wilsdruff
Construction

NEIN, zur Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Wilsdruff - Grumbach braucht Ihre Stimme!

Petitioner not public
Petition is directed to
Stadtrat Wilsdruff, Herrn Oberbürgermeister Ralf Rother
787 supporters 371 in Wilsdruff

Petitioner did not submit the petition.

787 supporters 371 in Wilsdruff

Petitioner did not submit the petition.

  1. Launched 2016
  2. Collection finished
  3. Submitted
  4. Dialogue
  5. Failed

Unser Ziel ist es, die Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Wilsdruff in der vorliegenden Fassung zu verhindern. Es bedarf einer grundlegenden Überarbeitung unter Einbezug aller Punkte. Dazu benötigen wir, die Interessengemeinschaft „Wasserberg“, Ihre Unterstützung in Form Ihrer Teilnahme an unserer online-Petition.

Reason

Die Entwurfsfassung vom Oktober 2016 für die Änderung des Flächennutzungsplans der Stadt Wilsdruff, die im Zeitraum 21.11.2016 – 21.12.2016 in den Räumen der Stadtverwaltung Wilsdruff zur Einsicht ausliegt, muss zurückgewiesen werden. Durch die geplanten Wohnbauflächen wird insbesondere der Ortsteil Grumbach überproportional belastet. Basierend auf aktuellen Statistiken, strukturellen Problemstellungen und örtlichen Gegebenheiten werden folgende Einwände gegen den Flächennutzungsplan vorgebracht und eine entsprechende Überarbeitung des Entwurfs gefordert. Die wesentlichen Argumente sind:

1.Die der Änderung zugrundegelegte Bevölkerungsprognose ist nicht zutreffend. Laut dem Sächsischen Landesamt für Statistik schrumpft die Bevölkerung des Landkreises und der Stadt bis zum Ende des Planungshorizontes im Jahr 2030. Eine Planung von Wohnbauflächen für Einfamilienhäuser im vorgesehenen Umfang ist so nicht nachhaltig und auch mit Blick auf die damit einhergehende Verwässerung der Werte bei Bestandsimmobilien abzulehnen.

2.Der Ortsteil Grumbach ist für weitere Wohnbauflächen ungeeignet. Die Infrastruktur des Ortes stößt bereits heute an ihre Grenzen (mangelnde ärztliche Versorgung, knappe Kapazitäten der örtlichen KiTa, fehlende Fußwege). Speziell die Verkehrssicherheit für Fußgänger ist mangelhaft.

3.Das Verkehrsaufkommen und die Umweltbelastung durch Tagespendler stiegen dramatisch an, da Grumbach lediglich mit Kraftfahrzeugen erreicht werden kann und nicht hinreichend erschlossen ist.

4.Eine weitere Zersiedlung des historischen Waldhufendorfes würde vorangetrieben werden, welche die Gesellschafts- und Gemeinschaftsstruktur im Ort belastet.

5.Seit Jahren brachliegende Flächen der Agrarindustrie werden nicht freigegeben und nicht neu bebaut.

6.Speziell das Gebiet „Am Wasserberg“ in Grumbach ist als neue Wohnbaufläche ungeeignet. Die Umwidmung von 7ha Ackerland in Bauland sowie die damit einhergehende Bebauung und Flächenversiegelung bedroht die wirtschaftlichen Grundlagen von lokalen Landwirten und verstößt gegen die Regelungen des §1a(2) BauGB. Lebensräume von Tieren wie Rotmilan, Weißstorch, Reh, Hase, Dachs und Fledermaus würden zerstört. Die Hochwassergefahr für tieferliegende Ortsteile bei Extremwetterlagen würde signifikant ansteigen. Erhebliche Landschaftseingriffe für die erforderliche Erschließung sind notwendig.

Alle Wilsdruffer Bürgerinnen und Bürger, sowie alle Unterstützer sind gebeten, mit ihrer Stimme die Petition erfolgreich zu unterstützen.

Thank you for your support

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News

Die Stadt Wilsdruff hoffiert einen Großinvestor wohl wissend, dass dieser nach einer schnellen Gewinnmitnahme nur verbrannte Erde in Form einer planlos zersiedelten Landschaft hinterlässt. Dies kann man sehr gut an dem Wohn-/Gewerbegebiet "Am Bahnhof" sehen. Dagegen sollten alle Wilsdruffer Bürger die ihre Heimat lieben ihre Stimme erheben. Das es auch anders geht zeigt Herr Saal in Herzogswalde. Hier werden auch große Flächen bebaut wodurch sich auch das Ortsbild verändert aber nicht zerstört wird. Und Herr Saal hat mit seinen Mietwohnungen eine nachhaltige Investition getätigt. Wehrt Euch!

Es ist mir ein Rätsel, warum (Neu)Bürger von Grumbach (Wohngebiete An der Mühle und Bahnhofsring) diese Petition unterschreiben. Diese wurden in den vergangenen Jahren von den (Alt)bürgern immer mit offenen Armen empfangen. Durch deren Häuser ist der Charm des Dorfes auch schon verloren gegangen. Ich wünschte mir die gleiche Einstellung jetzt von diesen (Neu)Bürgern, wie Sie es damals von den Ur-Grumbachern erlebt haben!

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