• Von: Markus Arnold (IG Wasserberg) mehr
  • An: Stadtrat Wilsdruff, Herrn Oberbürgermeister ...
  • Region: Wilsdruff mehr
    Kategorie: Bauen mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
  • 13 Tage verbleibend
  • 575 Unterstützer
    275 in Wilsdruff
    81% erreicht von
    340  für Quorum  (?)

NEIN, zur Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Wilsdruff - Grumbach braucht Ihre Stimme!

-

Unser Ziel ist es, die Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Wilsdruff in der vorliegenden Fassung zu verhindern. Es bedarf einer grundlegenden Überarbeitung unter Einbezug aller Punkte. Dazu benötigen wir, die Interessengemeinschaft „Wasserberg“, Ihre Unterstützung in Form Ihrer Teilnahme an unserer online-Petition.

Begründung:

Die Entwurfsfassung vom Oktober 2016 für die Änderung des Flächennutzungsplans der Stadt Wilsdruff, die im Zeitraum 21.11.2016 – 21.12.2016 in den Räumen der Stadtverwaltung Wilsdruff zur Einsicht ausliegt, muss zurückgewiesen werden. Durch die geplanten Wohnbauflächen wird insbesondere der Ortsteil Grumbach überproportional belastet. Basierend auf aktuellen Statistiken, strukturellen Problemstellungen und örtlichen Gegebenheiten werden folgende Einwände gegen den Flächennutzungsplan vorgebracht und eine entsprechende Überarbeitung des Entwurfs gefordert. Die wesentlichen Argumente sind:

1.Die der Änderung zugrundegelegte Bevölkerungsprognose ist nicht zutreffend. Laut dem Sächsischen Landesamt für Statistik schrumpft die Bevölkerung des Landkreises und der Stadt bis zum Ende des Planungshorizontes im Jahr 2030. Eine Planung von Wohnbauflächen für Einfamilienhäuser im vorgesehenen Umfang ist so nicht nachhaltig und auch mit Blick auf die damit einhergehende Verwässerung der Werte bei Bestandsimmobilien abzulehnen.

2.Der Ortsteil Grumbach ist für weitere Wohnbauflächen ungeeignet. Die Infrastruktur des Ortes stößt bereits heute an ihre Grenzen (mangelnde ärztliche Versorgung, knappe Kapazitäten der örtlichen KiTa, fehlende Fußwege). Speziell die Verkehrssicherheit für Fußgänger ist mangelhaft.

3.Das Verkehrsaufkommen und die Umweltbelastung durch Tagespendler stiegen dramatisch an, da Grumbach lediglich mit Kraftfahrzeugen erreicht werden kann und nicht hinreichend erschlossen ist.

4.Eine weitere Zersiedlung des historischen Waldhufendorfes würde vorangetrieben werden, welche die Gesellschafts- und Gemeinschaftsstruktur im Ort belastet.

5.Seit Jahren brachliegende Flächen der Agrarindustrie werden nicht freigegeben und nicht neu bebaut.

6.Speziell das Gebiet „Am Wasserberg“ in Grumbach ist als neue Wohnbaufläche ungeeignet. Die Umwidmung von 7ha Ackerland in Bauland sowie die damit einhergehende Bebauung und Flächenversiegelung bedroht die wirtschaftlichen Grundlagen von lokalen Landwirten und verstößt gegen die Regelungen des §1a(2) BauGB. Lebensräume von Tieren wie Rotmilan, Weißstorch, Reh, Hase, Dachs und Fledermaus würden zerstört. Die Hochwassergefahr für tieferliegende Ortsteile bei Extremwetterlagen würde signifikant ansteigen. Erhebliche Landschaftseingriffe für die erforderliche Erschließung sind notwendig.

Alle Wilsdruffer Bürgerinnen und Bürger, sowie alle Unterstützer sind gebeten, mit ihrer Stimme die Petition erfolgreich zu unterstützen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Wilsdruff OT Grumbach, 16.11.2016 (aktiv bis 22.12.2016)


Neuigkeiten

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Debatte zur Petition

PRO: Obwohl es in Grumbach bereits zwei große Wohngebiete gibt (An der Mühle und Bahnhofsring) ist es den Verantwortlichen seit 20 Jahren und bis zum heutigen Tag nicht gelungen, für deren Bewohner entlang der Wilsdruffer Str. sichere Fuß- und Radwege zu schaffen. ...

PRO: Die Bundesregierung will angeblich die tägliche Flächenversiegelung von 70 ha runterbringen. Da können sie hier gleich einmal anfangen!

CONTRA: Es ist mir ein Rätsel, warum (Neu)Bürger von Grumbach (Wohngebiete An der Mühle und Bahnhofsring) diese Petition unterschreiben. Diese wurden in den vergangenen Jahren von den (Alt)bürgern immer mit offenen Armen empfangen. Durch deren Häuser ist der ...

CONTRA: 5 ha Ackerland statt 7ha. Ackerland auf dem der Lebensraum der Tiere jedesmal zerstört wird, wenn der Bauer schweres Gerät auffährt. Könnte es nicht auch sein, dass Grumbach für den öffentlichen Nahverkehr attraktiver wird, wenn mehr Einwohner und somit ...

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Warum Unterstützer unterschreiben

Weil es allein in Kesselsdorf zu viele versiegelte und leerstehende Flächen und Gebäude gibt.

Weil sehr viele betroffen sind!

Baugrundstücke erwerben und ein Eigenheim planen und errichten ist für Privatleute anstrengend und teuer! Schlimm ist es wenn dieser Kraftaufwand von der Planung bis zur Fertigstellung erschwert oder sogar in frage gestellt wird

Wir werden nächstes Jahr nach Grumbach ziehen und wollen das es dörflich bleibt.

Mir ist der Schutz des Lebensraumes der Tiere in meiner Umgebung wichtig. Außerdem klingen die weiteren angebrachten Punkte sehr plausibil und sind wichtig.

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Petitionsverlauf

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