Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    V.a. auch Rettungsdienste betroffen
Als Radfahrer bin ich von den Berufsverkehrproblemen zum Glück nicht betroffen (mit Ausnahme durch Falschparker auf Geh- und Fahrradwegen). Allerdings sehe ich auch dringenden Handlungsbedarf beim Verkehrskonzept, da zu Stoßzeiten v.a. für die Rettungsdienste kein Durchkommen ist und wertvolle Zeit verloren geht. Dieser Missstand verschärft sich seit Jahren und wird durch keines der zuletzt diskutierten Lösungen behoben - irgendwann treffen die Rettungswägen immer auf die stehende Blechlawine.
Quelle: www.rnz.de/nachrichten/heidelberg_artikel,-neuenheimer-feld-heidelberg-notfallzufahrt-sorgt-noch-immer-fuer-streit-_arid,344171.html
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Von meinem Wohnort kommend nützt mir verbesserter ÖPNV in Heidelberg überhaupt nichts, da mein Wohnort selber schlecht angebunden ist. Außerhalb der Stoßzeiten erreiche ich meinen Arbeitsort in 15 min mit dem Auto, im Berufsverkehr brauche ich ca. 3mal so lang. Da hilft auch keine Straßenbahn, mit der sich die Autos die Straße teilen. Eine Brücke von Wieblingen und/oder 3 Spuren wären hilfreich! Des Weiteren sollte man mal die Existenz einiger Ampeln überdenken.
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    Viele Möglichkeiten
Zügiges ankommen der Pendler heißt weniger Schadstoffe für alle, weniger Geräuschbelastung für die Anwohner, weniger Stress für die pendelnden Mitarbeiter. Eine einfache Lösung wäre z.B. die Straße Im Neuenheimer Feld um eine dritten "Wechselspur" zu erweitern (siehe B37/Schlierbacher Landstr) - Morgens führen zwei hinein, abends zwei hinaus, bei Bedarf für RTW sperrbar. Dazu JEDEN! Bushalt mit einer Haltebucht versehen, dass der Verkehr weiterfließen kann. Eine Direktanbindung am Neckar entlang, zur Abfahrt Dossenheim-könnte das Feld/die Berliner str. Richtung Nord massiv entlasten, etc. etc.
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    fünf Ortsteile entlasten mit 5. Neckarquerung
Die 5. Neckarquerung ist langfristig die unumgänglich beste Lösung um Wege zu verkürzen und zu bündeln, schon allein wegen der Rettungsdienste. Entlastung allein durch besser ausgebaute und getaktete RNV, Ampelschaltungen und mehr Radverkehr ist in dem nötigen Maße gar nicht möglich. Bis dahin wäre der Nordzubringer zum Dossenheimer Autobahnanschluss eine Zwischenlösung, die temporär wenig vom Neuenheimer Feld wegnehmen würde. Damit gäbe es aber direkt in den Ortsteilen Handschuhsheim, Bergheim, Neuenheim und Schriesheim/Dossenheim viel weniger Durchgangsverkehr, Lärm, Stress und Abgase.
Quelle: C. Nerbel
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    Verkehr neu denken!
Vielleicht muss man das Thema einfach mal neu denken! Für auswärtige Individualanreisende z.B. ein Parkhaus an der Autobahn und ein Bus-Pendelverkehr / Fahrradmöglichkeiten ins Neuenheimer Feld? Oder statt der Straßenbahn mit ihrem kaum zu erfüllenden Platzbedarf eine neuartige "Hochbahn" über der Straße? Oder...??? Wer immer in den "alten Schienen" denkt, kommt nicht auf innovative Ideen.
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    Vorschlag
Park and ride oder bike: Mein Vorschlag: VOR der Brücke Parkplätze schaffen für Autos und Radfahrer. Direkt an diesem Parkplatz/Parkhaus eine Straßenbahn-Haltestelle schaffen und morgens und nachmittags (Stoßzeiten Pendler) im 5-Minuten-Takt die Mitarbeiter/Patienten in die Uniklinik schaffen ins Neuenheimer Feld. Wer will, fährt im Sommer Fahrrad. Das gleiche ist natürlich auch von Dossenheim kommend möglich. Dann fahren weniger Autos ins Neuenheimer Feld und wenn die Straßenbahn im 5min-Takt kommt, hat keiner Angst, die nächste zu verpassen. Schnell rein, schnell raus.
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    Erhaltung des Handschuhsheimer Feldes als grüne Lunge
Es muss ein ordentliches Verkehrskonzept her. Für Fahrradfahrer finde ich den Feierabendverkehrt über die Kirschnerstr. z. T. auch lebensgefährlich. Ich fahre verbotenerweise über den Gehweg vor dem DKFZ. Allerdings darf das Handschuhsheimer Feld als grüne Lunge nicht beschnitten werden! Es gibt sinnvolle Lösungen innerhalb des jetzigen Campus.
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Als Radfahrerin bin ich direkt betroffen, da es in den Stoßzeiten fast schon lebensgefährlich ist, zwischen Klinik und Bahnhof zu pendeln.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Die Verantwortung für die gewiss unbefriedigende Situation allein der Stadtplanung von Heidelberg zuzuschreiben, halte ich nicht für gerechtfertigt. Warum blockiert die Uni die Planungen für eine Straßenbahn rund durch das Feld? Wie lange hat es gedauert, bis überhaupt Ansätze einer Parkraumbewirtschaftung zum Tragen kamen? Und immer noch ist sie nicht in der Gesamtfläche umgesetzt! Welche Konzepte für ein integriertes betriebliches Mobilitätsmanagement aller Akteure vor Ort gibt es? Ich kenne keines.
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    Falscher Ansprechpartner
Ein neues Konzept für Verkehrsfluß im NF ist sicher sinnvoll. Die Petition unterschreibe ich aber nicht, da sie sich nicht nur an den OB richten sollte. Alle am Masterplan für das NF Beteiligten sind gefordert, gemeinsam und konstruktiv Verbesserungen für den Verkehr insgesamt und für alle Verkehrsmittel zu finden. Wünschen würde ich mir, dass die Petition dazu führt, dass jeder seine persönliche Fahrtsituation überdenkt und sich für Veränderungen offen zeigt.
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    Nicht-Autofahren ist gesund
In dieser Petition werden einseitig die Interessen der Autofahrer bemäntelt. Als Rad und OPNV Fahrer habe ich nie Probleme mit dem Verkehr. Wie wäre es denn wenn ein Klinikum, dass ja der Gesundheit verpflichtet sein sollte mal das Radfahren promotet?! Zitat "Eine im Auftrag des niederländischen ...Gesundheitsministeriums durchgeführte Studie .... hat gezeigt, dass in den Niederlanden Rad fahrende Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer pro Jahr durchschnittlich einen Arbeitstag weniger fehlen..."
Quelle: www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/nachhaltige-mobilitaet/radverkehr#textpart-3
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    ÖPNV
Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen: Ansprechpartner muss die Universität sein und nicht die Stadt, die seit Jahren versucht eine Straßenbahnlinie durch das Neuenheimer Feld zu bauen. Dies wurde immer wieder von Seiten der Universität verhindert. Es darf nicht sein, in Zeiten, in der der Klimaschutz und die Gesundheit der Menschen auf dem Spiel steht, den Individualverkehr zu stärken. Es gibt meiner Ansicht nach nur einen Weg: den Ausbau des ÖPNV.
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    Falscher Ansprechpartner
Fakt ist, dass die Stadt seid Jahren ein Verkehrskonzept propagiert, aber die Universität das konsequent verhindert, da keine Strassenbahn gewünscht. Der Antrag sollte also an die Universität gerichtet werden und nicht an die Stadt.
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    Es gibt Gründe dafür
Warum sind bisher immer noch 2100 Parkplätze im Neuenheimer Feld kostenlos nutzbar ? Warum bieten nicht alle Institutionen ihren Mitarbeitern ein Job-Ticket für den ÖPNV an ? Warum sind die Kosten eines Job-Tickets für die Beschäftigten seit 2007 viermal so stark gestiegen wie die Gebühren der bewirtschafteten PKW-Stellplätze, die Kosten des Semestertickets sogar 4,7 mal so stark ? Warum wurde in den letzten Jahren eine moderne Straßenbahnanbindung des NHF, für die die Stadt 40 Millionen Euro investiert hätte, abgelehnt und verhindert ?
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Ich bin selbst betroffen - ich wohne im Neuenheimer Feld. Die einzige Möglichkeit hier etwas zu verbessern, ist durch den Ausbau des ÖPNV - also Autos raus aus dem INF - es muss eine schnelle Verbindung vom Bahnhof ins Neuenheimer Feld her - vielleicht wäre ja eine Magnetbahn eine Lösung - außerdem braucht es Parkplätze außerhalb des INF und schnelle kostenlose Zubringer von dort ins Neuenheimer Feld, denn weder eine Brücke über den Neckar, die das Naturschutzgebiet auf den Neckarinseln empfindlich stören würde, noch eine Zufahrt durch das Handschuhsheimer Feld, sind Lösungen.
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    Faulheit siegt?!
Ich unterschreibe die Petition nicht, weil mir die Petition viel zu autolastig ist. Wer keine Lust hat im Auto im Stau zu stehen, kann sich aufs Fahrrad oder in den Bus/Bahn setzen. Schnitt für HD ist 1.1 Personen pro Auto! Und über 60% aller Autofahrten sind kürzer als 5km. Zusammen gibt es also kein Problem, nur zu viel Faulheit. Ich fahre seit 1 Jahr jeden Morgen 15km mit 2 Kindern (2 und 4 jahre)mit dem Fahrrad zum Kindergarten, anschließend 5 km zur Arbeit. Es geht alles, wenn man nur will. Gesund ist es ohnehin.
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Ich unterschreibe die Petition nicht, da die Universität wie bereits erwähnt, die Verkehrskonzepte der Stadt verhindert hat und somit (wir!) selbst mit schuld ist (sind), dass sich seit Jahren nichts verändert hat.
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    Mit dem Auto bis vor die Tür ist der falsche Weg
Die Stadt sehe ich nicht vorrangig in der Pflicht. Die Straßenbahnanbindung wird von der Uni nicht gewünscht. Wenn in der Petition von einem einstündigen Stau geschrieben wird, dann muss ich dagegen halten, dass ich regelmäßig innerhalb 10 min von meinem Wohnort jenseits des Flusses am Arbeitsplatz bin - 5 min Bus, 5 min Fußweg übers Wehr. Nichts spricht dagegen, das Auto am Rande des Stadt abzustellen und den Rest mit Bus und Bahn zurückzulegen. Der Arbeitsweg verkürzt sich dadurch enorm, man müßte es nur tun. Also statt Petition erstmal an die eigene Nase fassen.
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    Verkehrsentwicklungsplan
Sollte nicht erst einmal der bestehende Verkehrsentwicklungsplan von 1994 umgesetzt werden? Zitat: "Im Rahmen der Beschleunigung der Straßenbahn ist der Umbau der Kreuzung Berliner Straße/Jahnstraße vorgesehen. Von dieser Umgestaltung an der Hauptzufahrt zur Universität werden neben den HSB-Fahrgästen auch die Radfahrer/innen profitieren. Sie erhalten hier erstmals direkte Linksabbiegemöglichkeiten." Zu wann soll dieser Übelstand behoben sein?
Quelle: www.heidelberg.de/site/Heidelberg_ROOT/get/documents_E-1264458509/heidelberg/Objektdatenbank/81/PDF/61_PDF_VEP_1994.pdf
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    Luftverschmutzung
Nirgendwo lese ich das Wort Luftverschmutzung. Das Campus ist eine Klinik und forscht an Gesundheitsproblemen. Ich unterschreibe keine Petition die allein das verlässliche Durchkommen zum Ziel setzt. Die Petition muss verbessert werden UND an die Universität gerichtet sein.
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Wir selbst in das Problem. Zu bequem, zu viele Ansprüche. Kein Konzept kann unsere Ansprüche beruhigen. Wir selbst müssen aus dem Auto aussteigen und nicht auf andere warten.
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Mir erschließt sich die Notwendigkeit der Petition und ihre Einteilung in Pro- und Contraargumente nicht. Die Probleme im NF sind sattsam bekannt, die Erarbeitung eines neuen Konzepts ist mit dem Masterplanprozess begonnen worden. So stellt sich allgemein die Frage nach dem Für und Wider nicht mehr.Diskussionswürdig sind bereits heute und werden im weiteren Verlauf die differenzierten Vorschläge zu einzelnen Maßnahmen sein.Dazu kann man sich mit Pro und Contra äußern. Die in den Kommntaren erkennbaren Standpunkte sind vielfältig und werden jeweils nicht von allen Teilnehmern unterstützt.
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Ich bin auch für ein neues Verkehrskonzept, habe aber die Petition nicht unterschrieben, weil keine Richtung vorgeschlagen wird. Es kann nicht nur darum gehen mehr Straßen zu bauen und mehr Parkplätze auszuweisen. Eine einseitige Förderung des Individualverkehrs kann die Probleme von dicht besiedelten Städten nicht lösen. Selbst Elektroautos würden nur einen Teil der Probleme lösen. Wenn im Elektroauto nur eine Person sitzt, wird sich nichts an den verstopften Straßen ändern. Ich will, dass der ÖPN sinnvoll und nachhaltig ausgebaut wird und Fahrradfahrern und Fußgängern das Leben leichter
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Die Universität tut so als läge die gesamte Verantwortung bei der Stadt, dabei war sie bei den letzten Umbauten nicht einmal gewillt einen vernünftigen Radweg ab der Berliner Straße zu verwirklichen bei dem die Radfahrer nicht auf die Fußgänger gehetzt werden. Wer immer nur für den Autoverkehr plant darf sich nicht wundern das er stetig zunimmt. Die Petition ist ein völlig verfehltes Ansinnen von Menschen die nur bis zu ihren Fußspitzen schauen können.
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    5. Neckarbrücke
Als Wieblinger Einwohner bin ich gegen eine 5. Neckarquerung als Lösung für das Verkehrsproblem im Neuenheimer Feld....-
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    Nein zu mehr Individualverkehr
Ich stimme meinen Vorrednern in vieler Hinsicht zu: Ein neues Verkehrskonzept muss her; und die Haltung der Uni, die eine Straßenbahn nur durch den Klausenweg führen will ist inakzeptabel. Eine, meiner Meinung nach antiquirte „70-er Jahr Haltung“, die zu einer modernen Universität überhaupt nicht mehr passt und die die aktuellen Klimaschutzpläne nicht im Entferntesten berücksichtigt. Ansprechpartner für die Frage der Mobilität kann deshalb ausschließlich die Universität sein die bisher dringend benötigte ÖVP-Konzepte blockiert.
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    Individualverkehr - Konzept von gestern
Wir selbst sind das Problem. Im Auto sitzen und auf schnelles Ankommen pochen, schädigt unsere begrenzen Ressourcen und uns selbst. Wir müssen global und lokal umdenken. Weg vom Individualverkehr.
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Ein neues Verkehrskonzept muss her; allerdings finde ich die Haltung der Uni, dass die Straßenbahn nur durch den Klausenweg führen kann, inakzeptabel. Die sich durch diese Blockade ergebenden Schwierigkeiten für die Beschäftigten interessiert hierbei anscheinend nicht. Der Klausenpfad liegt recht weit ab und somit wären die Fußwege um zur Straßenbahn zu kommen , recht lang.
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