Wir fordern ein verlässliches Verkehrskonzept für den Klinikcampus "Im Neuenheimer Feld" in Heidelberg. Täglich kommt es hier und in der zuführenden Berliner Straße zu den Stoßzeiten morgens und abends zu nicht mehr hinnehmbaren Staus, so dass ein Erreichen des Arbeitsplatzes selbst bei frühzeitiger Abfahrt nur mit Verspätung bzw. eine pünktliche Abfahrt zu Dienstschluss nicht mehr möglich ist. Es kommt sowohl bei der An- als auch bei der Abfahrt fast täglich zu über 1-stündigen Staus.

Begründung

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist der größte Arbeitgeber der Stadt und wurde in den letzten Jahrzehnten fast gänzlich in das Neuenheimer Feld verlegt. Die Stadtplanung hat es wohl versäumt, hier mit der Entwicklung Schritt zu halten und entsprechende Lösungen für das stark vermehrte Verkehrsaufkommen zu entwickeln. Außer den Mitarbeitern des Klinikums sind auch Patienten und Besucher von den Verkehrsinfarkten betroffen. Sprechzeiten, Termine etc. können weder von Mitarbeitern noch von Patienten verlässlich eingehalten werden. Dies führt zu einer nicht mehr hinnehmbaren Belastung der Belegschaft. Neben dem Universitätsklinikum Heidelberg sind zahlreiche weitere Institute und Einrichtungen (z.B. Deutsches Krebsforschungszentrum, Nationales Centrum für Tumorerkrankungen, Pädagogische Hochschule, MPI) sowie Sport- und Freizeiteinrichtungen (Zoo, Schwimmbad, Olympiastützpunkt) von der Verkehrssituation betroffen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Heike Dürr aus Heidelberg
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Pro

Als Radfahrer bin ich von den Berufsverkehrproblemen zum Glück nicht betroffen (mit Ausnahme durch Falschparker auf Geh- und Fahrradwegen). Allerdings sehe ich auch dringenden Handlungsbedarf beim Verkehrskonzept, da zu Stoßzeiten v.a. für die Rettungsdienste kein Durchkommen ist und wertvolle Zeit verloren geht. Dieser Missstand verschärft sich seit Jahren und wird durch keines der zuletzt diskutierten Lösungen behoben - irgendwann treffen die Rettungswägen immer auf die stehende Blechlawine.

Contra

Die Verantwortung für die gewiss unbefriedigende Situation allein der Stadtplanung von Heidelberg zuzuschreiben, halte ich nicht für gerechtfertigt. Warum blockiert die Uni die Planungen für eine Straßenbahn rund durch das Feld? Wie lange hat es gedauert, bis überhaupt Ansätze einer Parkraumbewirtschaftung zum Tragen kamen? Und immer noch ist sie nicht in der Gesamtfläche umgesetzt! Welche Konzepte für ein integriertes betriebliches Mobilitätsmanagement aller Akteure vor Ort gibt es? Ich kenne keines.