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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Der Neubau der Höllentalangerhütte dient letztlich nur der weiteren Kommerzialisierung der Alpen. Der DAV versteckst sich hinter Auflagen der Behörden und dem Lawinenschutz. Zu hinterfragen ist auch, warum die Hütte in so einem schlechten Zustand ist. Kein Gebäude, dass laufend instand gehalten wird, ist irgendwann abbruchreif.
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    Hüttenzauber statt Fastfoodflair
ich habe jetzt mal so die Argumente durchgelesen. Mir ist schon nicht bekannt, dass die Hütte im Winter offen hat oder dass in den über 100Jahren eine Lawine die Hütte beschädigt hat!?! Aber gut, das der Mensch heut mehr Komfort möchte (und auch bezahlen wird), und auch im ökologischem Sinne einer Erneuerung praktisch wäre (gibt allerdings auch andere Möglichkeiten um dies ermöglichen zu können) finde ich es wirklich Wahnsinn, so eine Hütte im Fastfoodstyle in die Berge zu stellen. Wie geht das? Es gibt moderne und auch große Hütten,die dennoch Hütenzauber statt Kantinenflair ausstrahlen!
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    Denkmalschutz
Ist es wirklich Absicht des Bay. Umweltministeriums, dem endgültigen Abriss der eines Denkmals würdigen Höllentalangerhütte zuzustimmen und denselben geschichtsträchtigen Bau anschließend im Alpinen Museum München auszustellen, wenn ebenso eine Sanierung und damit verbundene Erweiterung nach modernen Standards und Umweltvorgaben möglich ist? Herr Dr. Goppel hat den Denkmalschutz zum Herzstück seiner Parteiarbeit erklärt. Bitte setzen Sie sich als Vorsitzender des Landesdenkmalrates für den Erhalt unserer Kultur ein, damit das Naturschutzgebiet am Höllentalanger auch künftig ein Kleinod bleibt.
Quelle: privat
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    Wir wollen kein Hotel sondern eine Berghütte.
Zitat des Deutschen Alpenvereins zum Wesen einer Berghütte: "Eine Hütte der Kategorie I ist eine Schutzhütte, die ihren ursprünglichen Charakter als Stützpunkt für den Bergsteiger und Bergwanderer bewahren muss. Ausstattung und Verköstigung sind einfach. Sie ist Stützpunkt in einem bergsteigerisch bedeutsamen Gebiet und für den Besucher nur in Ausnahmefällen mit mechanischen Hilfen erreichbar; der Aufstieg erfordert in der Regel mindestens eine Gehstunde. Sie kann bewirtschaftet, bewartet, unbewirtschaftet oder ein Biwak sein." Einer "HÜTTE" wird das neu geplante Projekt nicht gerecht - die ge
Quelle: www.alpenverein.de//www.alpenverein.de" rel="nofollow">www.alpenverein.de
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    Traditionellen Baustil beibehalten
Dass der Lawinenschutz in Zukunft optimal sein soll dürfte unbestritten sein. Das geplante Bauvorhaben gleicht jedoch mehr einem Raumschiff als einer Berghütte. Sollen alle Berghütten in Zukunft so aussehen? - Nein, das kann es nun wirklich nicht sein. Das wäre Verschandelung unserer Landschaft. Man kann mit Sciherheit auch einen Hüttenneubau im traditionellen Baustil mit den heutigen Möglichkeiten unter dem Dach (unsichtbar) lawinensicher erstellen. Daher soll (muß!) der Bauplan nochmal sorgfältig umgeplant werden - von einem erfahrenen Architekten mit Sinn für Tradiition und Landschaftsbild.
Quelle: privat
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    Wer den Komfort eines 5* Hotels will, der soll im Tal bleiben!
In den Bergen geht es um Einfachheit, Nähe zur Natur und zu Gleichgesinnten. Natürlich ist es nett, unterwegs in einer Berghütte einkehren zu können. Aber diese sollte sich sowohl in das Landschaftsbild einbinden und nicht herausstechen, als auch das Spartanische und Bodenständige widerspiegeln. Wer hier Luxus, W-Lan-Verbindung, Zimmer mit eigener Dusche und WC und eine üppige Speisekarte erwartet, der sollte den Bergen fern bleiben und ein 5* Hotel im Tal aufsuchen. Dass sich Sicherheit und uriges Flair nicht ausschliessen, sieht man an zahlreichen Schweizer oder auch Südtiroler Hütten.
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    Fragen zum Entscheidungsprozess
Für mich stellen sich hier ein paar Fragen: 1. Wer hat die Entscheidung getroffen und wie wurden die Sektionen eingebunden? Ich habe erst aus der Zeitung davon erfahren und bin in den Nachbarsektion. 2. Gab es einen Wettbewerb für das Design? 3. Wurden überhaupt alternative Bauvorschläge eingeholt? 4. Warum ist die Hütte in einem so schlechten Zustand, es ist ja nicht die einzige Hütte mit ein paar Jahren auf dem Buckel Kann mir das vielleicht jemand beantworten? Ich unterstütze die Petition schon weil ich mich hier nicht abgeholt fühle.
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    Höllentalangerhütte Neubau
Es ist wichtig, die Lawinengefahr bei einem Neubau der Hütte zu berücksichtigen. Aufgrund der heutigen architektonischen Kenntnisse sollte es möglich sein, eine außen und innen (!) ansprechende Bauweise zu finden, so dass man immer noch den Flair und die Gemütlichkeit einer Berghütte erhalten kann. www.welt.de/finanzen/immobilien/article112273628/Alpenhuetten-Schutzhaeuser-Bunker-oder-Gefaengnis.html//www.welt.de/finanzen/immobilien/article112273628/Alpenhuetten-Schutzhaeuser-Bunker-oder-Gefaengnis.html" rel="nofollow">www.welt.de/finanzen/immobilien/article112273628/Alpenhuetten-Schutzhaeuser-Bunker-oder-Gefaengnis.html
Quelle: Die Welt
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    Verlängerung der Petition
Verlängerts die Petition um 2 Wochen, die 5000 Stimmen bekommen mia leicht zam ! vor allem bei uns im Ort, Garmisch Partenkirchen und Umgebung...
Quelle: Verlängerung der Petition
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    Ökoplan Alpen 2020
"Ökoplan Alpen 2020", Bay. Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit: 'Die Alpen sind unverzichtbarer Teil bayerischer Landeskultur und Identität, ein herausragendes Landschaftselement (...) eines unserer wichtigsten touristischen Zielgebiete (...) Vor diesem Hintergrund hat die Bayerische Staatsregierung stets ein großes Augenmerk auf den Schutz der ?Schatzkammer Europas? und die schonende Entwicklung dieses Raums gelegt. Vordringliches Ziel ist die Erhaltung und wenn möglich Verbesserung des ökologischen Zustands (...) unter Beachtung der Bestimmungen der Alpenkonvention.'
Quelle: www.stmug.bayern.de/eu/regional_zusammenarbeit/doc/oekoplan.pdf//www.stmug.bayern.de/eu/regional_zusammenarbeit/doc/oekoplan.pdf" rel="nofollow">www.stmug.bayern.de/eu/regional_zusammenarbeit/doc/oekoplan.pdf
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    http://www.provincia.bz.it/lpa/285.asp?aktuelles_action=4&aktuelles_article_id=396996
Ein weiteres schönes Beispiel für eine moderne Hüttensanierung, vielleicht schafft die Petition zumindest eine Debatte darüber wie man den Kulturraum der Alpen schützen kann.
Quelle: Beispiel für anderes Hüttenprojekt
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    DAV - MAFIA
mit meinem sohn bin ich vor zehn jahren über die alpspitz und das höllental, durch die höllentalklamm, talwärts gewandert. die rast in der Höllentalangerhütte gehört zu solch einer wanderung. mit ihrer einfachen schlichtheit steht die Angerhütte für die jahrhundertealte tradition der alpenhütten. mit wenigen mitteln wäre eine behutsame renovierung zu bewerkstelligen. im winter ist die hütte geschlossen. eine lawinenverschüttung ist hypothetisch, aber sollte ein solcher fall eintreten, wäre die hütte in ihrer derzeitigen bauweise leicht wieder aufzubauen. wie zahllose kommentare sch
Quelle: Rudi Knauss
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Ich hätte gerne, nachdem es sowieso nicht mehr zu verhindern ist, eine optische Bauweise, die der alten Hütte gerecht wird und ihr Respekt zollt (z.B. Schindeldach; , fake Sparren und Pfetten. Verstehe die Problematik der Versicherung(wie war es aber vorher?), aber man sollte - gerade aus touristischen Gründen - nicht ein - aussen sichtbares - High Tech-Ensemble hinstellen; sondern auf 'old school' Ambiente liefern. Die Schweizer machen das gut vor; sie überlegen genau, welche Modifikationen für die Touristen o.k. sind und aber auch - welche nicht! Bayern sollte auch so tough wie die Schweiz
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Offensichtlich hat sich die Verfasserin der Petition und auch einige der Unterzeichner nur mit der Optik, jedoch nicht mit den Hintergründen des Ersatzbaues Höllentalangerhütte beschäftigt: Die untypische Bauform des Neubaues ist einzig und allein der am Standort durch Gutachten festgestellten latenten Lawinengefährdung geschuldet. Eine hüttentypische Bauform kam für diesen Standort nicht in Frage, weil zum Einen das Landratsamt Garmisch als zuständige Bauaufsichtsbehörde seine Zustimmung bei nicht lawinenorientierter Bauform versagt hätte.
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Ich halte den Hüttenentwurf für sehr modern aber gelungen. Grundsätzlich muss eine Alpenvereinshütte nicht nur nostalgischer Gemütlichkeit genügen. Ich sehe hier keine sachlichen Argument für eine Renovierung und Erhaltung der alten Hütte. Da müssen die Initiatoren der Petition noch etwas nacharbeiten. Ich vertraue hier dem DAV und der Sektion, dass hier die richtige Entscheidung getroffen wurde.
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Zum Anderen muss der Bau allein deswegen lawinensicher sein, weil sonst keine Versicherung der Welt den Bau gegen Lawinenschäden versichert hätte. Da die Sektion München als Bauherr in erster Linie ihren Mitgliedern gegenüber verantwortlich ist hätte man hier nie einem Baukörper zustimmen können, der nicht versicherbar gewesen wäre. Die Hütte gleich an einen ganz anderen Platz zu stellen ging nicht, weil am aktuellen Platz die erst vor 10 Jahren für viel Geld erweiterte Kläranlage steht und der aktuelle Platz auch der lawinensicherste im ganzen Höllental ist.
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Wer sich mal selber ein objektives Bild über das Bauvorhaben und die Hintergründe für die Bauform machen möchte: Unter www.hoellentalangerh//www.hoellentalangerh" rel="nofollow">www.hoellentalangerhütte.de stehen ein paar interessante Infos zu dem Bauvorhaben. Und dort gibt es ab Mitte September auch eine Seite, die den aktuellen Baufortschritt dokumentieren wird.
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Denn so schön die bestehende Höllentalangerhütte nach außen erscheint, so marode ist der Zustand im Inneren. Zudem lassen sich die behördlichen Forderungen nach Brandschutz, Hygienestandards, Arbeitsstättenrichtlinien und vielem mehr mit dem bestehenden Baukörper nicht erfüllen. Allen Interessierten sei versichert, dass die Sektion München viel Geld und Mühen aufgewandt hat zu prüfen, wie die bestehende Hütte erhalten werden kann, weil man sich somit u.U. auch viel Geld hätte sparen können.
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Allen Satteldach- und Hütten-Romantikern empfehle ich erstens vier Semester Architekturstudium und zweitens einen Urlaub im Bregenzer Wald. Beides zur Erweiterung des Horizonts und zur Erfrischung der Sehgewohnheiten. An diesen Standort passt nicht nur, was immer dort stand, oder eine Filmkulisse, die so aussieht. Ich freue mich schon sehr auf die neue Hütte.
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    Fremdkörper
Auch ein Wiederaufbau im alten Stil ist in der wilden Landschaft des Höllentals ein Fremdkörper. Der geplante Neubau ist niedriger uns schließt sich (im Gegensatz zum Altbau) an das Gelände an. Er ist nur ungewohnt.
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    Jetzt den Neubau noch stoppen und wieder Jahre auf einen neuen Entwurf warten?
1. Nach mind. 6 Jahren Planungs und Genehmigungs- und Planungsphase ist es etwas blauäugig jetzt noch eine Petition zu starten. 2. Es ist Geschmackssache, welche Bauweise in eine Landschaft passt und was nicht und wie sie sich einfügt. 3. Es gibt gewisse Anforderungen an Funktionalität und Bauweise. Ich habe sehr grosse Zweifel daran, dass das alte Gebäude so erweitert werden kann, dass Pächtern (die müssen dann dort nämlich arbeiten!) und auch Besuchern (räumliche Enge in der alten Hütte)damit gedient ist. 4. Hüttenromantik ist für mich kein erstrangiges Argument.
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Auch wenn man aus den Entwürfen der neuen Hütte keinen endgültigen Gesamteindruck bekommt, scheint diese sich sehr gut in das Landschaftsbild einzufügen. Vor allem die Einbettung in den Hang ist gut gelungen. Es gibt ein Modellbild, auf dem die Frontseite gezeigt wird, das ist farblich tatsächlich ziemlich abschreckend, ich denke aber, dass in der Realität das dann völlig anders wirkt. Wer dem DAV beim Hüttenbau "Luxus und Kommerz" unterstellt, sollte vielleicht mal den Jahresbericht lesen. Hier zahlt der DAV und damit die Mitglieder drauf.
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