Wer Bildersturm betreibt, begibt sich in die Gesellschaft von Diktatoren und religiösen Fanatikern. Dieses Verhalten an einer Universität zu sehen ist zutiefst verstörend.
bereits 2017 hatte diese uni schon mal aufgrund der gesinnungsgesteuerten befindlichkeiten von studierenden die kunstfreiheit in vorauseilendem gehorsam rechtswidrig -wie ein gericht dann feststellte- unterdrückt. die ausstellung war bereits abgemacht, die ausstellungswerke vorher bekannt. sowas alles hatten wir schon mal vor 90 jahren ...
„Leben und leben lassen“ war noch nie ein Motto von Radikalen. In den Jahren 1933-1939 hat man auch, wie es hieß „entartete“ Kunst durch „zeitgemäße“ Symbole ersetzt. Wo das hinführte sollte bekannt sein. NB: es sind immer irgendwelche Themen, die Fanatiker als so wichtig erachten, dass sie die eigene Meinung über alles und jeden stellen. Solche Themen sollten in Demokratien im Konsens besprochen und entschieden werden und nicht durch verblendete Aktivisten in Nachtaktionen indoktriniert werden…
Dass einige ihr persönliches "Unwohlsein" - woher auch immer dies kommt - dafür nutzen Frauen und die Statue einer Frau auf ein sog. gebährfreudiges Becken zu reduzieren, ist einfach nur sexistisch!
Jeder Mensch hat seine eigene Interpretation eines Kunstwerks. Dem Gleichstellungs- und Diversitätsbeauftragen die alleinige Deutungshoheit über die Kunst zu übertragen löst genau dieses Problem, das die Petition beheben will, aus.
Das Existenzrecht unserer Gremien muss geschützt werden. Wenn ein Beschluss in einem Gremium gefasst wird, gemäß des Beschlusses umzusetzen. Ist kein Beschluss des Gremiums gefasst, darf ein gewünschter Beschluss nicht vorab umgesetzt werden.
Die Statuette wieder dorthin zu stellen, wo sie hingehört, könnte bei Woken das unwohle Gefühl auslösen, nicht immer erreichen zu können, was sie wollen.