Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Rente nach 45 Jahren

Und noch wichtiger, wer 45 Jahre gearbeitet hat, sollte sofort ohne Abzüge in Rente gehen können!! Mit Anhebung des Renteneintrittsalters, arbeiten nämlich manche mehr als 45 Jahre!!! Ich hätte hierfür am Liebsten eine eigene Petition dafür gestartet.

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Ich finde es richtig, dass man erst mit 45 anrechenbaren Jahren die volle Rente erhält. Man sollte einführen, dass es kein Rentenalter (z.B. 67) gibt, sondern die Versicherungsjahre über den Renteneintritt entscheiden. Das müsste auch für Beamte gelten. Wer in weniger Versicherungsjahren mehr verdient hat hätte dann auch noch genug Rente.

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    Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen!

Danke, Herr Kabeck! Ich kann mich Ihrer Meinung nur voll und ganz anschließen! Diese ganzen faulen "Studenten", "Erwerbsunfähigen", "Künstler" und andere Schmarotzer die nur zuhause rumlungern oder offiziell Ihre Kinder oder "pflegebürftigen Angehören" betreuen, widern mich mit ihrer Drückebergerei schon lange an und gehören endlich bestraft! Wäre ja noch schöner, wenn die sich dann mit 65 eine warme Wohnung leisten und sich von ihrer fetten Rente - die RICHTIG arbeitende Leute erwirtschaftet haben - einen Lenz machen. Damit muss endlich Schluss sein!

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    Schwarzmarkt Menschenhandel

Erwerbsunfähigkeit ermöglicht das vorzeitige Ausgrenzen missliebiger Zeitgenossen und schafft dadurch Schattenmärkte. Wer die gewerbsmäßig fördern darf, fördert vorsätzlich Armut. Das SGB darf nicht gegen Bürger einsetzbar sein, indem es den Zugang zum ersten Arbeitsmarkt erschwert. Erwerbsunfähigkeit kaschiert Berufsverbot.

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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Eine Benachteiligung von Menschen mit langen Bildungswegen ist nicht im Sinne einer Gesellschaft. Man stelle sich beispielsweise vor, was passieren würde, wenn ein Großteil der Ärzte oder Lehrer vor einem langen Bildungsweg zurückgeschreckt wäre. Es ist wünschenswert, das Niveau von Bildung zu heben und nicht zu untergraben.

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Eine formalistische Festlegung sorgt nicht für Gerechtigkeit, sondern für das Gegenteil, da individuelle Voraussetzungen und Lebensläufe nicht berücksichtigt werden. Z. B. sind ehrenamtlich tätige Personen und Elternteile, die sich um ihre Kinder kümmern mindestens so wichtig für die Gesellschaft, wie die "arbeitende Bevölkerung".

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    Viele verlieren, keiner gewinnt.

Ziel dieser Petition ist also die Schlechterstellung eines großen Teils der Bevölkerung, während gleichzeitig für niemanden eine Verbesserung erfolgt. Schon erbärmlich, wenn Missgunst die einzige Motivation für eine Petition ist...

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Finde ich ganz falsch! Erstens: sehr viele Menschen stünden so ganz ohne Rente da! Vor allem Frauen, die für ihre Kinder unterbrochen haben. Zweitens: Wenn Sie einen Arzttermin brauchen, würden Sie entweder keinen mehr bekommen (die studieren am längsten) oder ein zittriger, 80 jähriger Arzt würde Sie dann operieren! Viel Spaß dabei... Die Regelung jetzt finde ich schon einigermaßen OK, nur die Besteuerung der Rente nicht. Bis 67 Jahren ist so wie so sehr viel, mehr geht nur in Ausnahmefällen.

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es wird hier auf die Akademiker verwiesen, die weniger lange arbeiten - ist das eigentlich erwiesen oder werden Behauptungen ohne Nachweis aufgestellt? Was ist mit Müttern oder Vätern, die Erziehungsurlaub nehmen? Was mit Menschen, die chronisch krank sind? Was mit Menschen, die Angehörige pflegen und so ggfs. jahrelang nicht arbeiten gehen können?

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    Durch das Raster fallen ..

Die Idee ist ganz falsch, da viele Frauen und in der modernen Zukunft auch Männer nicht auf 45 Jahre kommen, die Zuhause bleiben, zwecks Kinderbetreuung, zwecks Pflege von Angehörigen .. oder die einfach nicht Vollzeit arbeiten, Mini-Gewerbe .. das würde alles nicht zählen .. . Was richtig falsch ist meiner Meinung nach, ist die Doppelbesteuerung der Rente. Man zahlt vorher auf den Lohn/Gehalt steuern und soll dann auf die Rente auch noch Steuern zahlen ... das ist definitiv falsch.

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Ich habe den Eindruck, der Petent weiß nicht, dass es bei der Rentenhöhe nicht auf die Beitragsjahre oder das letzte Gehalt vor Renteneintritt ankommt, sondern auf die erworbenen Rentenpunkte. Wenn man in 20 Jahren als überdurchschnittlich entlohnter Akademiker genauso viel Rentenpunkte anhäuft wie ein Arbeiter in 40 Jahren, wieso sollten dann nicht beide gleichviel Rente bekommen? Sie haben ja auch gleich viel in die Rentenkasse eingezahlt.

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Hiesse z.B.: keine Ärzte mehr.Abi mit 19,ein paar Praktika,natürlich unbezahlt,dann 6-7 Jahre Studium.Sie sind dann Ende 20 und dürften dann erst so mit 65- 70 in Rente.Inzwischen zahlen Sie Maximalbeiträge.Und wenn Ihre Gesundheit nicht bis 70 durchhält : Pech für die Kuh Elsa.Wer wäre so dumm,so etwas zu tun?

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    Arbeiten bis 69? - nein danke!

Es ist eine klare Diskriminierung von Akademikern und aus meiner Sicht daher abzulehnen. An meinem Beispiel: Ich erreiche mit meinem Regelrentenbeginn mit 66 Jahren und 8 Monaten keine 45 Beitragsjahre, obwohl ich mit 24 Jahren schon vergleichsweise früh mein Studium der Elektrotechnik beendet hatte. 12 Semester und in keinem davon habe ich herumgetrödelt. Soll ich bis 69 Jahren arbeiten? Ich empfinde es schon als Bestrafung, dass eine Studienzeit mit erfolgreichem Abschluss mittlerweile keinerlei Anerkennung bei der Rentenberechnung mehr findet und genauso wertlos ist wie Nichtstun.

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Das Verfolgen eines längeren Bildungsweges geht in der Regel auch mit höherem Einkommen einher, was wiederum zur Folge hat, dass diese Menschen mehr in die Rentenkasse einzahlen. In Summe hat beispielsweise ein Arzt oder Anwalt, der nur 40 Jahre seines Lebens gearbeitet hat, im Durchschnitt sicherlich mehr Rentenbeiträge gezahlt als ein Handwerkergeselle in 45 Jahren.

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    Rnetenmodell reformieren

Gegen diese Petition spricht, dass sich der Autor nicht mit der Rentenformel beschäftigt zu haben scheint. Neben dem Faktor der Rentenart (Altersrente) bestimmen auch die Arbeitsjahre die Höhe der Rente. Generell kann/muss man jedoch über das jetzige Rentenmodell nachdenken. Gegebenenfalls in der Richtung, dass die Addition des Lebensalters und der Arbeitsjahre eine bestimmte Zahl ergeben muss (z. B. 105), um abschlagsfrei in Rente gehen zu können. Solche Modelle gibt es bereits auf der Welt und scheinen in dieser Frage gerechter zu sein.

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    Neiddebatte

Unnütze Neid-Debatte, schon klar aus welcher Ecke das kommt. Ausbildung ist Teil des Arbeitslebens und oft werden da schon Beiträge bezahlt. Wer gut Ausgebildet ist zahlt dann auch mehr ein,. Man könnt das auch umdrehen und sagen wer schlecht ausgebildet ist und weniger bezahlt hat, bekommt keine Rente mehr.

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Sollte nicht eigentlich die jenigen Menschen, die das Glück hatten 45 Jahre lang arbeiten zu können, nie arbeitslos wurden und alte Arbeitsverträge mit hohen Lohnen erhalten haben und somit viel Geld zur Seite legen konnte, nicht eher weniger Rente bekommen? Es gab in den letzten 30 Jahren doch einige Zeiträume wo es nicht genug Arbeit für alle gab. Es geht hier doch um Gerechtigkeit, oder?

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    Rente entsprechend Rentenbeiträgen

Zuerst sollte eine Petition sauber formuliert werden! Oben steht, dass man ohne 45 Jahre keine Rente bekommt, mit einer polemischen Begründung. Unten steht im PRO-Argument "volle Rente" nach 45 Jahren. Demnach vorher eben weniger? Das haben wir doch jetzt. Was will der Initiator eigentlich? Und was ist daran ungerecht, wenn man in kürzerer Zeit ein höheres Einkommen hatte, also dasselbe eingezahlt hat und dann dieselbe Rente bekommt?

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Der Petent scheint das Prinzip der "Solidargemeinschaft" nicht verstanden zu haben, außerdem ist die Idee zutiefst unsozial, deshalb ist diese Petition überflüssig!

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    Soziale Absicherung statt Auszahlung nur an Leistungsfähige!

Wenn die Rente nur eine Wiederzahlung erbrachter Leistungen wäre, müsste es sie gar nicht geben. Jede und jeder könnte monatlich Geld privat anlegen. Die Rente ist aber ein Element der sozialen Absicherung. Älter werden in Würde muss allen zustehen! Genauso wie meiner Meinung nach jede*r die Möglichkeit haben sollte, nach der Schule (oder später) zu studieren, eine Reise zu machen oder sich auf anderen Wegen weiterzubilden. Auch Menschen die wenig in die Rentenkasse einzahlen arbeiten für die Gesellschaft - oft übrigens unentgeltlich. Das Sozialversicherungssystem muss für alle da sein!

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Contra

Hinweis der Redaktion von openPetition: Der Beitrag wurde versteckt, da er gegen unsere Netiquette verstößt.

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