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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Unangemessen verstandene Bewirtschaftung des Edersees.hglerch
Gesetzliche Grundlage für die Ablass-Praxis am Edersee ist die Talsperrenverordnung von 1914, stammt aus Kaisers Zeiten, für damals ok. Seitdem gibt es aber eine touristische Infrastruktur am Edersee mit gewaltigen Investitionen, weitaus mehr Arbeitsplätzen als an der Oberweser. Ökonomisch hat der See die Weser überholt. Das wird in unserer unzeitgemäßen Bürokratie und Politik nicht erkannt. Verlierer dieser Situation sind der Edersee und die Menschen, die Erholung, Entspannung und sportliche Betätigung praktizieren und die Betriebe, die das ermöglichen. Änderung ist dringend angesagt!
Quelle: Aus eigener Erfahrung und selbst gewonnenen Informationen.
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    Wasserstand Edersee
Zu hinterfragen wäre auch die wissenschaftlich festgeschriebene Menge von mindestens 6 kbm/sek. als Untergrenze des Ablaufs in die untere Eder - bei einem sommerlichen Zulauf von zeitweise gerade mal 1,5 kbm/sek. im Oberlauf. Bei insgesamt abnehmenden Zulauf aus der Eder gehören solche Festschreibungen auf den Prüfstand. Die Forderung: Mindestentnahme nicht höher als der tatsächliche Zulauf. Wäre doch eine Testreihe wert.
Quelle: Ermittlung einer ökologisch und ökonomisch vertretbaren Mindestwassermenge in der Unteren Eder und der Unteren Fulda zur optimierten Steuerung der Edertalsperre Auftraggeber: Land Hessen, vetreten durch Regierungspräsidium Kassel Bearbeitungszeit: 11/2002-11/2003 Federführender Bearbeiter: Dipl.-Ing
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Tierschutz Nach dem Ablaichen (Vermehrung)der Fische im Frühling verringert sich die Wassermenge, durch Sonneneinstrahlung und Wärmezunahme verringert sich die Sauerstoffmenge und Konzentrierung der Algen im Wasser - das führt meines Erachtens zu einem provoziertem Absterben lassen / fahrlässige Tötung. Professionellen Fischzüchtern würde man die Lizenz entziehen. Am Land würden die Tiere amtlich entzogen.
Quelle: Tierschutz
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    Ökologie
Es ist eine Freude, diese Petition zu unterstützen. Seit meiner Kindheit frage ich mich, weshalb der See übermäßig zu Wasser gelassen wird. Schon vor den Sommern wird viel Wasser abgelassen, und in den Ferien wurde es immer weniger. Das Wasser wurde immer grüner, die Fische starben. Ich halte es ökologisch für fragwürdig und sehr bedenklich, wenn die Wassermenge dezimiert wird, sich die Algen-, Bakterien-, und Tierkadavermenge im Umkehrschluß überproportional ansteigt. Die mgl. Gesundheitsgefährdungen für Menschen, ggfs. auch für Tiere sind möglicherweise noch nie untersucht worden.
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    Lebensqualität
Warum denkt denn Niemand an den Verlust von Lebensqualität von geschätzten 200000 Menschen, die Baden, Segeln, Tauchen, Angeln oder einfach nur die herrliche Landschaft und die Ruhe des Edersees geniessen wollen ( insbesondere Familien mit Kindern, die sich keine weite Reise in den Ferien leisten können). Der volle See hat eine sehr große Anziehungskraft. Das Einzugsgebiet reicht sicher von Frankfurtbis zu Harz und von Thüringen bis ins Ruhrgebiet.
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    Wirtschaftliches Handelm
Warum war man seitens der zuständigen Behörde nicht in der Lage, der besonderen Wassersituation in diesem Jahr Rechnung zu tragen und mit der Stützung des Oberweser einfach später zu beginnen. Dann hätte man auch im August und September noch genügend Reserven gehabt, mehr als die Mindestabgabe in die Waagschale zu werfen. Jetzt steht man mit nahezu leeren Händen da - schlecht gewirtschaftet!
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    Arbeitsplätze und Investitionen sind in Gefahr
Wir sind hier eine strukturschwache Region und eine Chance hier im Edertal liegt jetzt und in der Zukunft in einem sanften Erholungs-Tourismus. Es muss den verantwortl. Politikern klar werden, dass ohne Änderung der Wasserablass-Praxis Arbeistplätze vernichtet werden In Zusammenarbeit mit dem Nationalpark und Naturpark hat der Edersee -mitten in Deutschland- eine gute Chance, langfristige Arbeitsplätze zu bieten und Investitionen zu generieren. Von Ostern bis Ende der Ferienzeit ist der Wasser-Ferientourismus ein MUSS und dann Edersee Atlantis um auch Gäste im Herbst ein Erlebnis zu bieten.
Quelle: Eigene Erfahrung
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    Atlantis
Edersee - Atlantis suggeriert den Verantwortlichen am Edersee nur, es wäre alles in Ordnung. Schaut Euch mal in den Gaststätten und Restaurants um...Nix los. Waren gestern in Waldeck - Totentanz. Man braucht nicht mal mehr reservieren. Der Tourismus ist abhängig von einem vernünftigen Wasserstand bis Ende September!
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    Edersee-Atlantis
Der Atlantis- Tagestourismus ist Gift für die Ferienregion. 1. Verstopft er alle Strassen und Parkplätze 2. Die Wertschöpfung geht gleich Null 3.Die Altlantisbesucher kommen mit falschen Vorstellungen und sind über das zu " Entdeckende" enttäuscht. Fazit: Eine enormer Imageschaden für die Region. Wir möchten hier kein Disney-Land. Sondern Natur Pur- Aktiv-Urlaub mit hoher Qualität anbieten.Keine Abzocke - sondern unsere Gäste so zufrieden zustellen, dass Sie glücklich, zufrieden und überzeugt Nachhause fahren. Das nennt man NACHHALTIGKEIT- Den Sie machen Edersee-Werbung und kommen wieder!!
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    Schlechtes Haushalten
Die Problem am See sind ja nicht von Gottes Hand geschaffen. Natürlich kann niemand für Regen sorgen. Der See war aber zu 70% gefüllt. Damit hätte man in der Region über die Runden kommen können. Aber da wird Wasser Anfang April abgelassen - obwohl die Fahrgastschifffahr an der Oberweser erst Ende April fahren. Da werden bis zu 30 m³/sec abgelassen, da es im Einzugsgebiet der Weser nicht genug regnet. Somit stehen jetzt beide Regionen ohne Wasser da. Schifffahrt nur noch möglich , wenn es regnet. Wem nutzt also so eine sture Bewirtschaftung?
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    Ökonomische Auswirkungen
Ohne Touristen am See - Keine Kaufkraft in der Region! Badestrände leer - 90% der Boote vom See weg. Wie sollen wir unsere Mitarbeiter beschäftigen und bezahlen? Umsatzminus 50%. Investitionen verpufft! Familie umsonst 14 Stunden am Tag/ /7 Tage die Woche gearbeitet. Geld zum Arbeiten mitgebracht. Wo bleibt da die Nachhaltigkeit?? SO KÖNNEN WIR GESCHÄFTLICH NICHT ÜBERLEBEN!!
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Die Wertschöpfung rund um den See liegt im 3 stelligen Millionenbereich und reicht mit den entsprechenden Synergieeffekten weit in die Region hinein. Die gesamte Infrastruktur und die damit verbundene Lebensqualität hängt hier fast komplett am Tropf des Tourismus. Hätte diese Entwicklung in den letzten Jahrzehnten nicht Fahrt aufgenommen, wäre diese Gegend kläglich im Abseits geblieben. Es gibt gar keinen vernünftigen Grund einer Angleichung der uralten Betriebsgenehmigung entgegenzustehen.und Gleichberechtigung der Interessen herzustellen.
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    Magnet für Fachkräfte
Die Edersee Region wirbt auch für den Standort Nordhessen. Für unser mittelständisches Unternehmen sind gut ausgebildete Ingenieure unabdingbar. Der Edersee ist ein gutes Argument im Kampf um gute Mitarbeiter, ist er doch in einer halben Stunde erreichbar. Dafür ist es wichtig, dass er in der Saison zuverlässig voll ist.
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    Stauvolumen
Das Wasser der Edertalsperre ist endlich. Da das Stauvolumen in normalen Jahren schon um 31 % zu gering ist, reicht es in trockenen Jahre erst recht nicht um die Oberweser ganzjährig schiffbar zu halten. So muß das Wasser von Saisonbeginn an gespart werden! Bereits Anfang April wurde die Weser massiv gestützt um einen Transport durchzuführen, der eine Woche später mit „Natur Wasser“ hätte fahren können und obwohl die Flotte Oberweser Ihren Betrieb erst am letzten Aprilwochenende beginnt. In den „Sparmodus 1m Karlshafen“ ging man erst nach Pfingsten.
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    Klimatischen Veränderung
Die Niederschlagsmenge im letzten Jahr war um 70%, in den letzten 10 Jahren davor durchschnittlich um 26% geringer. Der See war daher nur zu 70% gefüllt. Da die Niederschlagsmengen auch in den weiteren Einzugsgebieten der Oberweser wesentlich geringer ausfallen, muß der Edersee immer früher und höhere Wassergaben an die Weser abgeben. Die Folge – in den letzten 10 Jahre viermal ein fast leerer See zum Ferienbeginn! Der Edersee wurde nicht für die Oberweser gebaut ! Die anfängliche Zweckbestimmung war Hochwasserschutz, Wasserversorgung des Mittellandkanals und Energiegewinnung.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Status der Weser als Bundeswasserstraße
Im Ergebnis wird gefordert, dass eine Stützung der Weser nur noch bei tatsächlichem Bedarf, also Schwerverkehr, gewährleistet wird. Das Stuft die Weser automatisch in Ihren Wichtigkeit herab. Das bedeutet im Umkehrschluß, dass Erhaltungsinvestitionen nicht mehr vom Bund getragen werden. Bleibt also die Frage, was am ende besser ist.
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Schaut man sich die Wasserstände der letzten 15 Jahren an war dieser in lediglich 6 Jahren vor Ende August unter dem langjährigen Mittel und damit im Sommer (Juni-August) immer oberhalb von 235m. Die Jahre 2013,2014 und 2016 sogar bis Mitte September teilweise deutlich über diesem Stand. Dieses Jahr ist nun mal eine besondere Ausnahme...
Quelle: www.edersee.de/wasserstand/jahr.aspx
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    Besseres Marketing
Ich verstehe die Diskussion nicht. Voll Wasser ist der See doch völlig langweilig. Schon immer bin ich zum Edersee gefahren, wenn er leer war (Schmiede, Friedhof, Brücke ...). Man sieht die zerstörende zentralistischer Planung. Und dann die schönen Nano-Cyperions. Wo gibst das sonst so großflächig im Mittelgebirge. Da sollte mal die Marketingstrategie geändert werden: Wenn man beim Rumhirschen im Nationalpark keinen Hirsch sieht ist der Hirschsprung sicher. Schönen Gruß bernd
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    Naturschutz
den Naturschutz als Argument für den Edersee heranzuziehen halte ich für eher problematisch bei einem künstlichen See. Der Naturschutz ist m.E. das gewichtigste Argument gegen den Edersee.
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