Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Gutes Miteinander nicht aufgeben!
Ich bin Anwohner. Aus Sicht von uns Anwohnern gab es meines Wissens niemals Probleme mit den jetzigen Nutzern des Areals, keine Probleme wegen Lärmbelästigung, keine Verkehrsprobleme, usw. Warum sollte man das Miteinander, das hier seit Jahren so gut funktioniert, einfach aufgeben? Der Gaststeig würde zu einer Verkehrsmehrbelatung führen,Verkehr haben wir aber "dank" Großmarkt und mittlerer Ring schon jetzt schon viel zu viel. Gerade auf Brudermühlstr. ist Dauerstau und alle Stickoxidgrenzwerte werden gerissen. Ich würde bei den Gasteigplänen als Anwohner sogar eine Klage prüfen.
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    GasteigWohin
Wir brauchen die Kultur, die kleinteiligen kreativen Existenzen, die freie Zusammenarbeit von Handwerkern und Künstlern, um eine lebendige Stadtkultur zu haben/erhalten/bekommen. Darum wünsche ich dem Sendlinger Viertel von Herzen, dass diese lebendigen Strukturen erhalten bleiben. Weil aber jedes Problem dieser Art höchst komplex ist und der Gasteig nun einmal irgendwo seinen Platz braucht, wünsche ich mir, dass dieser Aspekt beleuchtet wird, um noch einverstandener zu sein. Welche Optionen wurde den von der Stadt an Stelle eures Quartiers verworfen?
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Mehr Information
Prinzipiell unterstütze ich sowas gerne. Allerdings verstehe ich den Hintergrund nicht. Der Petitionstext ist m. E. unvollständig und schlecht formuliert. Und mit Gentrifizierung hat das u. U. nur mittelbar zu tun. Es wäre wichtig zu wissen unter welchen Bedingungen die Stadt die Werkstätten dort duldet, welches Angebot die Stadt gemacht hat, damit die Künstler und Handwerker weichen, welche Alternativen die Stadt hätte, wenn sie das Gelände nicht nutzen soll. Dass für die Zeit des Umbaus ausgewichen werden muss, scheint ja offensichtlich. So klingt das Ganze nur wie "nicht vor meiner Tür"
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Liebe Künstler, ihr seid die Gentrifizierung. Dass Künstlerkollektive gegen (weitere) Gentrifizierung sind, ist klar, denn dann werden sie selbst vertrieben. Dass sie aber selbst vorher schon Gentrifizierung durch Übernahme ehemaliger Industriehallen betrieben haben, wird geflissentlich übersehen. Zumal die Parties auf dem Gelände auch zur Belastung wurden. Es schadet nichts, wenn da mal wieder was anderes kommt.
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    Egotrip zu Lasten der Gaststeignutzer
Ein Gewerbemietvertrag ist jederzeit kündbar dies war die Basis dass überhaupt eine Zwischennutzung möglich war. Evtl. sollten keine Zwischennutzungen mehr erfolgen wenn dies dazu führt dass sich durch die politische Vernetzung einiger Kreativer (70-100 ..) hieraus plötzlich eine Dauernutzung zu Lasten der übrigen Mehrheit der Münchner Bürger (750.000 Gasteignutzer jährlich) ergibt. Nach dem Ende des Gaststeigausweichquartiers sollen auf dem Gelände zudem Wohnungen gebaut werden. Als unmittelbarer Anwohner kann ich einen positven kulturellen Beitrag zudem leider überhaupt nicht verzeichnen.
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