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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Reichhaltige Theaterlandschaft, Alleinstellungsmerkmal Deutscher Kultur, Stolz
Einer der wenigen Punkte, die Deutschland aus seiner Historie heraus gegenüber anderen Staaten positiv hervorzuheben in der Lage ist, ist die unglaublich vielfältige und regional stark verwurzelte Theaterlandschaft. Diese zu zerstören vernichtet gleichzeitig ein Alleinstellungsmerkmal deutscher Kultur.
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    Schicksale Einzelner, Heimatlose Angehörige insbesondere Kinder
Mit der Schließung eines Standorts sind stets die Schicksale vieler einzelner Menschen und ihrer Familien verknüpft. Dass unter einer Standortschließung vorallem die, ohnehin oftmals ein Leben ohne wirkliche Heimat führenden, Kinder der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landestheaters leiden, wird nahezu nie bedacht.
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    Toleranz, Völkerverständigung, Schließung stärkt rechten Rand
In einer Stadt wie Eisenach, welche nur über einen außerordentlich geringen Ausländeranteil verfügt, stellt das Landestheater mit seiner breiten, internationalen Aufstellung ein in der Region beispielloses Fanal der Toleranz und Völkerverständigung dar. Dieses zu zerstören, spielt letztlich nur den in Eisenach ohnehin Morgenluft witternden rechten Rattenfängern in die blutbefleckten Hände.
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    Standortfaktor, Jugendbildungsstätte
Der Tod des Landestheaters würde die Stadt Eisenach eines wichtigen Standortfaktors berauben. Dies wirkt einerseits der Ansiedlung von Unternehmen, welche gut ausgebildete Arbeitnehmer beschäftigen entgegen und sorgt andererseits dafür, dass junge Menschen in Zeiten medialer Dauerbelastung noch weniger Zugang zu klassischer Kultur erhalten.
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    Landestheater Thüringen, erhaltenswert, Kulturpflicht
- Die Region Südthüringen braucht das Landestheater Eisenach. - Kultur ist zu schade dafür, als "Zankapfel" der Parteien missbraucht zu werden. - Für das Gedeihen von Mensch und Gesellschaft ist kulturelle Vielfalt ebenso nötig wie andere Bildungsbereiche. - "Brot und Spiel" gehören zusammen, auch und gerade in Thüringen.
Quelle: "Auf meinem Mist gewachsen."
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    Kultur ist Wirtschaftsfaktor
Es ist ein Irrglaube, dass man bei Kultur sparen könnte! Nur ein kulturvoller Mensch, kann den Herausforderungen des heutigen Lebens begegnen. Eine Kultur lebt nicht nur aus der Vergangenheit heraus. Unser Theater ist kein Museum, sondern wird für kulturvolle Menschen aus dem Hier und Heute gemacht. Eine Schließung käme uns sehr teuer, teurer als die Pleite in Griechenland. Ein Volk ohne Kultur baut keine weltberühmten Autos - dass sollte jedem gerade am Opelstandort klar sein!
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    Zukunft der deutschen Theaterlandschaft
Wenn wir nichts dagegen tun und die Obersten das Theater schließen, zieht das einen Rattenschwanz nach sich. Und es werden irgendwann noch mehr schließen müssen. Außerdem denke ich an unsere Kinder, es wäre doch schade wenn sie nicht mehr wissen was ein Theater überhaupt ist.
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    Wirtschaftsfaktor, Arbeitsplätze, Binnenkonjunktur
Das Landestheater garantiert hunderte Arbeitsplätze in direkter oder indirekter Art und Weise. Sofern diese ersatzlos wegfallen, schwächt dies die Binnenkonjunktur einer ohnehin in stürmischen Gewässern segelnden Kleinstadt umso mehr.
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    Geld ist da
Die Schließung eines Theaters ist der falsche Weg. Kino, Fernsehen und www. machen keine Kultur. Geld ist da, nur rigoros falsch verteilt. Ich weiß nicht, wo in Thüringen die Gräber für Steuergelder sind, aber es wird sicher auch hier dieses oder jenes "Prestige"-Vorhaben geben, in welches ohne Rücksicht auf Verluste ein Vielfaches verpulvert wird. Natürlich sollte parallel zur öffentliche Unterstützung auch private Unterstützung und Initiative gesucht werden.
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    Kaputtsparen nicht bei Theatern
Es ist ein jämmerliches Armutszeugnis, wenn in einem reichen Land Kultur kaputt gespart wird. Die wunderbare Theaterlandschaft Thüringens ist sogar in Zeiten der so genannten DDR gepflegt worden. Deshalb: das Haus in Eisenach muß erhalten bleiben
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    ...und in Zukunft???
EA hat sich als viel zu kleine Stadt mit seiner Kreisfreiheit verkalkuliert.Mit arroganter Gebärde hob man sich 1998 vom WAK ab und meinte,die monostrukturelle Industrie in der Stadt wird die Gelder sprudeln lassen.Die Stadt wird auch in Zukunft ihren Anteil nicht leisten können.Hilfe auf wessen Rücken?Philharmonie Gotha?Orchester Rudolstadt?Auch EA wird bitter erkennen müssen,dass EF alles tut,um sich die eigene Provinz zu versüßen:ein Theater weniger lockt mehr Gäste in das eigene Haus!
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    Veränderung
Das Eisenacher Theater hat sich 1950 das Ensemble des Landestheaters Gotha einverleibt.Das Gothaer Schinkel-Theater von 1840 - leider eine Kriegsruine.Nun schluckt Meiningen vielleicht Eisenach.Strukturen ändern sich,gemeinsam mit den Menschen.Nichts ist für immer.Musik und Theater werden nicht niedergehen,nur weil in Eisenach keine 20-Mann-Kapelle mehr spielt!
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    Contra (2.)
...Eine andere Möglichkeit könnte u.a. in der Unterstützung durch Mäzene oder in wöchentlichen Besuchen der Veranstaltungen durch die Befürworter des Theaters liegen. Trotz einer konträren Auffassung zu dieser Thematik wünsche ich viel Erfolg!
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    Contra
Der Verlust einer kulturellen Stätte ist immer auch ein Identitätsverlust. Aber in einer Zeit, in der in den Medien von Sparzwängen für Griechen, einer Schuldenbremse im GG oder einer dringend notwendigen Haushaltskonsolidierung für die Stadt gesprochen wird, ist ein Theater (in der bestehenden Form) nicht mit einer noch so überwältigenden Petition tragbar.
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