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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Bahnlärm wirtschaftlich und ethisch nicht zu vertreten
Nicht erst im Jahr 2025, sondern bereits heute rasen bis zu alle 1,5 Minuten veraltete Güterzüge mit überhöhter Geschwindigkeit durch unsere Wohngebiete und erzeugen bis zu 110dB(A) ! und erdbebengleiche Erschütterungen. Die willkürliche Vernichtung von Gesundheit und Wohlstand von hunderttausenden Mitbürgern, sowie die Zerstörung von seit Jahrhunderten genutztem Siedlungsraum können und wollen wir uns als demokratische Werte-Gemeinschaft weder wirtschaftlich noch ethisch leisten.
Quelle: bingegenbahnlaerm.de, schienenlaerm.de, infoline-bahnlaerm.de, pro-rheintal.de
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    Wieso müssen wir selbst und alle möglichen Güter immer mehr mobil sein?!
Ich wohne unmittelbar an einer Bahnlinie, Nähe End-Bahnhof für Personen-Nahverkehr. Das geht in Ordnung. Sehr hohe Lautstärke und Erschütterungen gibt es vom parallel verlaufenden Güter-Bahngleis. Es ist oft kaum auszuhalten. Die Tiere (Katzen) fürchten sich sehr. Angedacht ist, die Nachtruhe weiter zu beschränken. Dann fährt der letzte Zug ca. Mitternacht und ab 2 Uhr morgens der erste des Tages. Irre! Hohe Lärmschutzwände sind scheußlich anzusehen. Wieso müssen wir selbst und alle möglichen Güter immer mehr mobil sein?!
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    Stichwort
Das Streckennetz der Bahn ist von ca. 1880. Damals mag es ja noch sinnvoll gewesen sein, jedes Dorf ans Streckennetz anzubinden. Was aber sicher anachronistisch ist, ist es, Güterzüge durch jedes Kaff fahren zu lassen, auch wenn zwischen Rotterdam und Genua kein einziger Container ausgeladen wird. (Für Laster gibts umgehungsstraßen). Und was dazu kommt: auch die Güterzüge sind veraltet, die Technik stammt eher aus Zeiten vor dem 1. als vor dem 2. Weltkrieg. Wir brauchen neue Strecken, und auf den alten Strecken soviel Lärmschutz wie möglich.
Quelle: Quellenangabe (max. 250 Zeichen)
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Der steigende Bahnverkehr ist nötig und wichtig, um den alltäglichen Güterbedarf schnell und umweltfreundlich durch die Bundesrepublik zu befördern. Die Strecken durch das Rheintal bestehen bereits seit 1844 und jeder, der an einer solchen Bahnstrecke eine Wohnung oder ein Haus bezieht, sollte sich im klaren sein, das er an eine der am stärksten befahrenen Bahnstrecken Europas zieht! Desweiteren haben die EVUs bereits begonnen, ihre Güterwaggons auf leise, betrieblich jedoch gefährliche Bremsklötze umzurüsten, die Politik unterstützt diese wichtige Umrüstung jedoch nicht!
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Rechte_Rheinstrecke//de.wikipedia.org/wiki/Rechte_Rheinstrecke" rel="nofollow">de.wikipedia.org/wiki/Rechte_Rheinstrecke ; de.wikipedia.org/wiki/Linke_Rheinstrecke
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Man fordert seit Jahren, das Güter auf die Bahn verschoben werden um Lkw von den Straßen zu bekommen. Setzt man das um, wird gegen den Lärm protestiert. Man befürwortet den Öffentlichen Personennahverkehr, will aber dann auch wieder keine Züge, denn auch hier sind sie wieder zu laut. Man weiß also nicht wirklich was man will und sucht sich immer einen Kritikpunkt, wie man ihn gerade so brauchen kann. Statt gegen den Bahnlärm vorzugehen, sollte man sich besser für Magnetbahnen einsetzen; dann können die Bahnen Tag und Nacht fahren. Vermutlich würde dann die Beleuchtung stören.
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Einerseits wird danach gerufen, das Lkw von den Straßen sollen und der Güterverkehr durch die bahn erledigt werden soll. ist es dann aber so weit, sidn es die gleichen die sich dann darüber auslassen, das es mit Lärm verbunden ist. Wie man es also auch machen würde, gäbe es Einwände - meist sogar von den gleichen Mitmenschen.
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    Was soll das Gejammer!
Das Problem wird hier eindeutig dramatisiert. Ich wohne direkt neben einer Bahnstrecken, auf der auch genug Güterzüge entlang fahren, also weiß ich wovon ich spreche. Der Zug fährt hier höchstens eine Minute lang und danach ist auch für die nächsten 20 Minuten Ruhe. Hat man sich einmal an den Zuglärm gewöhnt, nimmt man ihn auch nicht mehr wahr. Nachts bin ich noch nie deswegen aufgewacht und von meinen Nachbarn habe ich auch noch nie solche Beschwerden gehört. Also was soll das Gejammer!
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