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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Als ich vor über 20 Jahren in die Jarrestadt zog, musste man schon spät Abends einen Parkplatz suchen, aber man fand noch einen. Damals gab es noch 200 Stellplätze am Stichkanal. Doch dann wurden Wohnungen dort gebaut. Erst 100 Plätze weg, dann der Rest. Die neuen Mieter haben zwar Autos aber zu wenig eigene Stellplätze. Und nach dem Wegfall der Verpflichtung bei Neubauten auch entsprechend Parkraum zur Verfügung zu stellen, verdichtete sich der ruhende Verkehr immer mehr. Falschparker sind die Folge und nerven alle Anwohner. Aber es gibt auch in den Nachbarquartieren keinen Parkraum mehr.
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Das stimmt so nicht! Es sind diverse Parkplätze durch ungenutzte Fahrradbügel und aufgestellte Poller weggefallen. Und selbst, wenn es " leider viel zu lange illegale Parkplätze" waren, zeigt jenes Argument zum einen die fehlende Akzeptanz eines nicht zu Schaden kommenden Unbetroffenen und zum anderen die Vorhandene der Exekutiven, was eine Notwendigkeit eindeutig anzeigt.
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    Alternativflächen
Am Wiesendamm wurden durch die Errichtung eines neuen Fahrradweges ca . 50 bis 70 Parkplätze ersatzlos vernichtet. Der existierende Radweg wurde einfach dem nun mehr als üppigen Fußweg zugeschlagen. Der Radweg auf der gegenüberliegenden Seite ist für Radfahrer trotz des üppigen Raumangebots nicht verbindlich. Ein Anachronismus! Die mit Rasen bepflanzte Insel zwischen den Straßenseiten ist biologisch irrelevant. Lediglich eine Reihe Bäume stellt biologisch einen Wert dar. Diese Fläche könnte komplett ohne Versiegelung umgewidmet werden. Auch die Kantsteine dürften bleiben, wie sie sind.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Auto
Vielleicht sollten erst mal alle, die ein Auto haben, dieses auch so parken, dass nicht mehr Parkraum als notwendig, genutzt wird. Hier fast man sich manchmal schon an den Kopf, wie teilweise geparkt wird. So ein bisschen Kurbeln hat noch keinem geschadet.
Quelle: Keine
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    Autos mit Fettsucht
Zum einen sind für die Parkraumverknappung doch am allermeisten diejenigen verantwortlich, die immer längere und breitere Autos bauen. Beispiel: Golf 1 (1972): 3705 x 1610 x 1390 mm (L x B x H), Golf 7 (2012) 4255 x 1799 x 1452 mm (L x B x H) Und diejenigenn, die immer größere Autos kaufen (Trend zum SUV). Da hab ich kein bisschen Mitleid, wenn dieselben dann über Parkraumnot jammern! Zum anderen gibt es keinerlei Verpflichtung der Allgemeinheit, für Autofahrer Stellflächen zur Verfügung zu stellen! Sollen diejenigen, die über fehlende Parkplätze jammern, doch ein privates Parkhaus bauen.
Quelle: SZ, 16.2.16: "Autos mit Fettsucht" www.sueddeutsche.de/auto/design-autos-mit-fettsucht-1.2860340
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Die Jarrestadt ist bereits heute ein außerordentlich dicht beparktes Wohnquartier. Wenn man aus dem Haus tritt, wird man erschlagen von einer Blechlawine, die einen Großteil des öffentlichen Raumes einnimmt. Wir brauchen nicht mehr, sondern weniger Parkplätze in der Jarrestadt - stattdessen mehr Raum für andere Nutzungen! Kinder sollen wieder gefahrlos die Straßen überqueren können, Familien brauchen mehr Platz auf Gehwegen, alte Leute und Rollstuhlfahrer sind angewiesen auf barrierefreie Querungen. Niemand hat einen Anspruch auf kostenlose Parkplätze im öffentlichen Raum!
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    Anwohnerparken
Warum startet man keine Petition gegen Wohnmobile, Wohnwagen und andere Dauerparker? Viele Fahrzeuge stehen tagelang ungenutzt dort herum, gerne auch mit auswärtigen Kennzeichen. Eine Petition pro Anwohnerparken würde ich jederzeit unterschreiben.
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Ich bin auch Bewohner der Jarrestadt und finde, es gibt hier genug Autos. Wer einen festen Stellplatz möchte, soll einen kaufen oder mieten. Ein Anachronismus ist die Ansicht, pro Haushalt mitten in der Stadt 1-2 Stellplätze von der Öffentlichkeit bereitgestellt zu bekommen. In jeweils 500m Entfernung gibt es 2 U-Bahn-Haltestellen. Aber es sind ja alle auf das Auto angewiesen, schon klar.
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Wenn ich in den Kommentaren der Unterzeichner lese, dass man lieber falsch parkt als einen regulären Parkplatz zu suchen oder Stellplatzmieten zu bezahlen, verdeutlicht das in meinen Augen nur, dass es den Unterzeichnern und damit wahrscheinlich auch den Initiatoren schlicht um Bequemlichkeit und Kostenvermeidung geht. Der Platz in einer Metropole wie Hamburg ist nunmal begrenzt. Den Luxus für private "Stehzeuge" öffentlichen Raum zu reservieren, KANN man sich nicht leisten. Allerdings MUSS die Stadt Ihrer Verpflichtung nachkommen für vernünftige Verkehrswege (Fuss/Rad/ÖPNV)zu sorgen.
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