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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Kultur - psychische Gesundheit
"... Es ist grotesk, dass wir Ausgaben im kulturellen Bereich ‚Subventionen‘ nennen, während kein Mensch auf die Idee käme, die Ausgaben für ein Bahnhofsgebäude oder einen Spielplatz als Subventionen zu bezeichnen.... Denn Kultur ist kein Luxus, den wir uns entweder leisten oder nach Belieben auch streichen können, sondern der geistige Boden, der unsere innere Überlebensfähigkeit sichert." Richard von Weizsäcker, 1991
Quelle: www.welt.de/print-welt/article509229/Kultur-sichert-Ueberleben.html
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    Bundesliga und Theater
Übrigens: in 2009/2010 gab es ca. 18,8 Mio Besucher der öffentlichen Theater, ca. 12,8 Mio Besucher bei den Spielen der 1. Fußball-Bundesliga. Streichen wir der Fußball-Bundesliga jetzt auch die "Subventionen" für Polizei, Stadien, Infarstrukutr, ÖPNV, usw. ?
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    Standortfaktor
Oper ist Standortfaktor. Dresden, Stuttgart, Frankfurt sind keine Millionenstädte wie Köln, wissen aber besser um diese Bedeutung und fördern die Oper besser als Köln. Das sollte zu denken geben
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    Opernhäuser fördern die regionale Wirtschaft.
"Das Team ..hat festgestellt, dass die Zahl hoch qualifizierter Beschäftigter mit Universitätsabschluss umso höher ist, je näher die Region an einem traditionellen Opernhaus liegt... weil das kulturelle Angebot die Gegend erst attraktiv für gut ausgebildete Menschen macht.. Dass heute im Umkreis dieser kulturellen Zentren relativ viel Geld verdient und ausgegeben wird, hängt also offenbar mit dem kulturellen Angebot selbst zusammen."
Quelle: www.geo.de/GEO/kultur/gesellschaft/65898.html
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    Fressen ohne Moral?
Brecht sagte erst kommt das Fressen, dann die Moral. Aber heute gehts allen wohl nur noch ums "Fressen". - Triebbefriedigung! Und was ist mit dem Rest? Sind wir Menschen oder Raubtiere? In unserem Land ist die seelische Armut viel größer als die materielle.
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    Auswärtige Besucher
Die Entscheider müssen sich überlegen, was sie wollen! Reicht für Köln der Rhein und der Dom oder gibt es ein Kulturleben mit einer Oper in der ersten Liga in Köln, die auch auswärtige Besucher anlockt?
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    Engagement
Als Unterzeichner der Petition frage ich mich die ganze Zeit, wie und wann sich eigentlich die feinen Mitglieder der "Opernfreunde" und des "Rheinischen Kuratoriums" zu dieser ganzen Misere geäußert haben. Außer einem Verweis auf diese Petition und einem stilistisch u. inhaltlich schlappen Leserbrief auf der Website der "Freunde" habe ich nichts gelesen und gehört - ist es mir entgangen?. Schöner ist es natürlich, edle Gala-Diners im Bühnenbild abzuhalten, wie einst die Fürsten der Feudalzeit!
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    Kultur
LIEBE DEINE STADT prangt ausgerechnet gegenüber der Oper in großer Leuchtschrift. Das wird einem jedoch nicht leicht gemacht. Wenn die Kulturpolitik in Köln so weitermacht, wäre anzuraten, den Schriftzug zu ersetzen, etwa durch: "DER UNTERSCHIED ZWISCHEN UNSERER STADT UND JOGHURT IST, DASS JOGHURT EINE AKTIVE, LEBENDIGE KULTUR HAT. " Vielleicht ließe sich z.B. mit Hilfe von Yakult so wenigstens die Kinderoper retten. Kultur in Köln - das bedeutet bald bloß noch Starbucks-Filialen & Schuhläden...
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    Ring Koeln
Laufenberg hat diesen sensationellen Ring gut vermarktet. Es war eine tolle Idee, diesen Ring in China zu zeigen. Ich vermute, dass er dort besser angekommen ist als die Peking-Oper bei uns ... Ich habe einem englischen Kollegen mit dem Ring an zwei Tagen die Freude seines Lebens gemacht. Seine frau habe ich in Bonn in "LaTraviata" geschleppt, und sie war zu Traenen geruehrt. Es war die erst Oper, die sie in ihrem Leben gesehen hat! Ich moechte hier keine englischen Verhaeltnisse.
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    jobs
offensichtlich is vielen menschen nicht klar welche unmenge an menschen der verschiedensten hoch spezialisierten gewerke daran beteiligt sind eine oper auf die bühne zu bringen dieser kreis ist jedoch klein und seit einigen jahren vom verschwinden bedroht wer also fordert einzusparen, sollte sich darüber im klaren sein, dass ab einem gewissen punkt der einsparungen wohl niemand mehr da ist, der eine ahnung davon hat wie man die opern wie wir sie kennen auf die bühne bringt
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    Findet zueinander!
"Die großen Konflikte der Zeit wären lösbar, wenn wir Menschen die Kraft fänden, persönlich und politisch gemäß der Bergpredigt zu handeln." (Richard von Weizsäcker, Bundespräsident von 1984 bis 1994) Das gilt auch für die kleineren Konflikte ;-) ! Nur durch Erziehung mit Liebe kann etwas gedeihen. Kultur ohne Liebe ist sicherlich nicht nötig; mit Liebe schon! Und sieht es nicht mit der Politik ähnlich aus?
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    BR-online
Auf den Punkt gebracht. Verständliche Richtigstellung kursierender Unwahr- und Halbwahrheiten: www.br.de/radio/?br-klassik/sendungen/leporello/?interview-uwe-eric-laufenberg10?0.html//www.br.de/radio/?br-klassik/sendungen/leporello/?interview-uwe-eric-laufenberg10?0.html" rel="nofollow">www.br.de/radio/?br-klassik/sendungen/leporello/?interview-uwe-eric-laufenberg10?0.html
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    Kölner Bringschuld
Es gibt über 100 feste Opern-Bühnen in Deutschland.(= ein Opernhaus je 750 000 Bürger) Muß man da noch auf einer eigenen Oper in Köln bestehen? Wenn diese Frage positiv geklärt ist, kann es nur noch darum gehen ob wir uns in Köln hintenan stellen oder vorne wegmarschieren. Bei nur 4 Millionenstädten in Deutschland dürfte Anspruch und Verpflichtung der Kölner Politik wohl außer Frage stehen.Der Kölner Rat schuldet uns einen Opern-Leuchtturm, der weit in das deutsche Land strahlt.
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    Bezahlbar bleiben
Die Zuschüsse an Oper und Schauspiel müssen bestehn bleiben, damit ein einigermaßen hohes Niveau gehalten werden kann und die Eintrittspreise auch für Geringverdiener bezahlbar bleiben. Denn unter ihnen soll es ja auch Kulturfreunde gebe.
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    Solidarität mit Duisburg
Aus Solidarität mit den Kollegen der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg: www.operamrhein.de/petition/de_DE/index//www.operamrhein.de/petition/de_DE/index" rel="nofollow">www.operamrhein.de/petition/de_DE/index
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    Politische Gründe auf dem Rücken der Oper ?
http://www.dradio.de/kulturnachrichten/2012041315/1/ ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2012/04/13/drk_20120413_1430_e7c7e84b.mp3//ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2012/04/13/drk_20120413_1430_e7c7e84b.mp3" rel="nofollow">ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2012/04/13/drk_20120413_1430_e7c7e84b.mp3 ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2012/04/13/drk_20120413_2333_cbe05763.mp3
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    kulturschaffende Einheit
Als Beschäftigter der Bühnen der Stadt Köln möchte ich hinzufügen, daß diese glänzend formulierte Petition in jedem ihrer Punkte auch auf die von Karin Beier geführte Sparte Schauspiel zutrifft. Beide Sparten müssen zusammenhalten und können - gerade in Köln - nur erfolgreich bestehen, wenn sie sich als ideell, finanziell und organisiatorisch verzahnte kulturschaffende Einheit verstehen. In diesem Sinne ist die gemeinsame Bezeichnung als "Bühnen der Stadt Köln" nicht nur Name, sondern Programm!
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    Spassvogel
Mit Erstaunen las ich in einem Leserbrief im Ksta, dass es nur ca. 5000 Opernbesucher pro Jahr geben soll. Na, die könnten dann ja auch nach Bonn oder Düsseldorf in die Oper gehen. Man könnte die Kölner Oper dicht machen und sparte zusätzlich noch die Renovierungskosten.Die Flora lässt grüßen!
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Finanzlage läßt keine Luxusausgaben zu
Die sanierte Kölner Oper wird - im besten Fall - rund eine halbe Milliarde Euro kosten. Der anschließende Betrieb wird dauerhaft eine finanzielle Belastung sein. In einer Stadt, die nahezu pleite ist und die ihre Schulen verrotten läßt, ist solch eine Luxusausgabe nicht vermittelbar, zumal in zwei schnell zu erreichenden Nachbarstädten bereits Opernhäuser bestehen. M.E. reichen 10-12 nicht subventionierte Opernhäuser in Deutschland völlig aus, um das Kulturgut "Oper" zu bewahren, weil besonders die gehobene und finanziell unabhängige Mittelschicht von dem Angebot gebrauch macht.
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    opernstiftung gründen
warum gibt es hier eigentlich keinen aufruf zur gründung einer stiftung? den kölner geldadel würde es ehren, hier für den erhalt der oper in ihrer jetzigen qualität auch deutlich geld zu spenden, nicht nur kleckerbeträge hier und da. die stadtgeselschaft kann sich das alleine nicht mehr leisten. eine alfred-n d m- stiftung oder madaus opernwerk würde rühmlich den stiftern zu gesichte stehen.
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    Eintrittspreise
In meinen Augen ist die Kölner Oper einfach zu billig. Wenn man heute ins Kino geht, dann kostet die Eintrittskarte bis zu 14 Euro. Die billigste reguläre Karte in der Oper kostet gerade einmal 10 Euro. Wer also Weltklasse-Oper will, der sollte auch Weltklasse-Preise zahlen und so die Oper finanzieren. In der MET kostet die billigste Karte ja schließlich auch knappe 20 Euro.
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    Schluss mit Hellas in Köln
Staatliche Aufgabe ist es nicht, uns Bürger zu bespaßen sondern die öffentliche Sicherheit und Ordnung. Daneben sollte unsere total verdreckte Stadt, die Infrastruktur und vor allem der Schuldenabbau Vorrang haben. Vorher fahren wir mit Vollgas weiter gegen die Wand - Hellas in Kölle...
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    Erpressung des Rates
http://www.abendblatt.de/kultur-live/article2034800/Millionen-Defizit-Koelner-Oper-ueberzieht-ihren-Etat.html____Erpressung des Rates durch überziehen des Etats.Dem ist wohl nichts weiter hinzu zu fügen!!
Quelle: www.abendblatt.de/kultur-live/article2034800/Millionen-Defizit-Koelner-Oper-ueberzieht-ihren-Etat.html
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    Kosten teilen
In die Kölner Oper gehen jedes Jahr etwa 200000 Besucher. Davon etwa 30000 nur zur Caecilia Wolkenburg. Von den 170000 sagen wir mal kommt der gemeine Opernliebhaber vielleicht 5 mal im Jahr. Das sind also keine 40000 Personen, die hier mit über 30 Mio. (Ohne Defizit von 5 Mio. €) gepampert werden. Pro Nase reden wir also über 750 € öffentlichen Zuschuss pro Besucher im Jahr für relativ Wenige. Vorschlag: Produktionskosten, Regisseursgagen und Intendantengehälter mit Düsseldorf und Bonn teilen.
Quelle: Kosten teilen
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    Eintritt, Sponsoren, Gagen
Der Zuschauer ist in der Verantwortung, einfach mehr Eintritt zu bezahlen, die Intendanz dafür verantwortlich keine übertrieben hohe Gagen auszuschütten: Der Steuerzahler hat auch keinen Selbstbedienungsladen. Eine Provinzstadt wie Köln sollte sich nicht verheben. Eine Straßenbahn ist billiger als eine sinnlose U-Bahn von 2 km.
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    100 Euro für die Oper
Es scheint mir verantwortungslosgegenüber den der Allgemeinheit verpflichteten Ausgaben einer Kommunezu sein, wenn die Freunde der Oper sich als erstes, statt darüber nachzudenken, wie sie selber die Oper finanziell unterstützen könnten, die wohlfeile Forderung nach Erhöhung der Subventionierung durch die Stadt stellen. Wenn nur 20.000 Besucher der Oper, 10%, für einen Abend den korrekten Wert ihrer Karte bezahlen würden, dann wären die fehlenden 2 Millionen schon erbracht. Ich werde es tun.
Quelle: Horst Thelen, Ratsmitglied und Opernfreund
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    Griechenland und Fusion
Bis zu 6 Mio. € also, nicht nur 5... Mit der Kreditaufnahme kehren nicht nur endgültig griechische Verhältnisse ein. Es entsteht eine brandgefährliche Situation für Intendanz, Geschäftsführung und alle Mitarbeiter. Das Problem wird um einige Monate verschoben und ist dann noch viel größer. Das wird doch niemals in den Haushalt eingestellt.
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    Mal ehrliche Zahlen
Ich würde jetzt gern wissen: wieviel Ausgaben dieses Jahr und sagen wir vor fünf Jahren, ebenso wie hoch jetzt und dann Einnahmen, absolute Besucherzahlen und ausgegebene Freikarten. Gern auch den öffentlichen Zuschuss pro VERKAUFTER Karte, auch im Bundesvergleich. Vielleicht ist die Antwort eine Überraschung?
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    Qualität statt Quantität
Wann kapiert eigentlich die Opernintendanz, dass künslerische Qualität nicht unbedingt von finanziellen Mitteln abhängig ist? Natürlich, wenn man unbedingt Thalbach, Gruberova, Hildorf, Lacroix nach Köln holen muss darf man sich nicht wundern, dass das Budget nicht ausreicht - ganz zu schweigen von den oft übertrieben opulenten Bühnen!
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    Sparen bedeutet weniger ausgeben
Wenn die Provinzoper mit dem Geld nicht auskommt, sollte sie die Einnahmen und Ausgaben entsprechend anpassen: Kartenpreise rauf und Gagen runter. Einfach den Steuerzahler zur Kasse zu bitten, ist zu billig - und für den Steuerzahler zu teuer.
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    Luxuskultur
Wenn man ernsthaft so bemüht ist, sich für die Oper einer Stadt einzusetzen, sollte man erstmal den kulturellen Wert dieser vermitteln. Ich als kulturell sehr interessierter Mensch mittleren Alters habe bis heute den grossen kulturellen Wert der Oper nicht erkennen können. Ich halte daher die Oper jeder Stadt für einen verzichtbaren Luxus. Definitiv lieber das Geld für andere Dinge investieren, die gerade in Köln zu kurz kommen (soziales, Jugendarbeit, Stadt-Strukturierung usw.).
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