Region: Koblenz

Balduinbrücke: Verkehrsversuch stoppen!

Petition richtet sich an:
Oberbürgermeister David Langner

1.086 Unterschriften

60 %
780 von 1.300 für Quorum in Koblenz Koblenz

1.086 Unterschriften

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780 von 1.300 für Quorum in Koblenz Koblenz
  1. Gestartet Juni 2026
  2. Sammlung noch > 5 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Oberbürgermeister David Langner

Unsere Forderung ist, dass das Verkehrsexperiment auf der Balduinbrücke gestoppt wird!

Das Verkehrsexperiment am Peter-Altmeier-Ufer war schon unnötig und hat rein gar nichts gebracht, außer viel Geld zu verbrennen. Der nunmehr geplante Verkehrsversuch auf der Balduinbrücke schlägt dem Fass den Boden aus. Es reicht mit diesen ständigen Verkehrsexperimenten, bei denen der motorisierte Verkehr ausgebremst und verdrängt wird. Das Ziel der Petition ist nicht, den Fahrradverkehr von der Balduinbrücke zu verbannen. Alle Verkehrsteilnehmer sollen angemessen berücksichtigt werden. Die aktuelle Lösung ist aus unserer Sicht aber tragfähig und bedarf keiner großen Veränderung.

Begründung

Am 28. Mai 2026 hat der Stadtrat der Stadt Koblenz entschieden, dass an der Balduinbrücke ein Verkehrsversuch durchgeführt wird, der den Kraftverkehr dort deutlich einschneiden wird. Zu den Maßnahmen gehören unter anderem Tempo 30, ein Überholverbot für Fahrräder, eine neue Verkehrsführung, sowie erhebliche Einschränkungen für den motorisierten Individual- und den öffentlichen Personennahverkehr (vgl. BV/0184/2026/2 Maßnahmen zur Verbesserung des Rad- und Fußverkehrs auf der Balduinbrücke und Beruhigung des Altstadtbereichs "Alte Burg", "Florinsmarkt" und "Auf der Danne")

Dieser Verkehrsversuch muss gestoppt werden!

  1. Die Maßnahmen führen zwangsläufig zur Einschränkung des Verkehrsflusses, zu Staus, zu Ausweichverkehr und zusätzlicher Belastungen in anderen Bereichen der Stadt.
  2. Diese Verkehrspolitik wird neue Engpässe schaffen und erhebliche Nachteile für Anwohner, Pendler, Gewerbetreibende, Besucher der Innenstadt und ÖPNV-Nutzer mit sich bringen.
  3. Das Ziel der Petition ist nicht, den Fahrradverkehr von der Balduinbrücke zu verbannen. Alle Verkehrsteilnehmer sollen angemessen berücksichtigt werden. Die aktuelle Lösung ist aus unserer Sicht aber tragfähig und bedarf keiner großen Veränderung.

Fazit: Statt pragmatischer Lösungen, die alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt behandeln, wird aus unserer Sicht hier ideologisch getriebene Verkehrspolitik gemacht, die Auswirkungen auf unsere Innenstadt haben wird. Leidtragende sind die Bürgerinnen und Bürger, die im Stau stehen und erheblich längere Fahrtzeiten auf sich nehmen müssen, sowie der Koblenzer Einzelhandel, der mit Umsatzeinbußen leben muss, weil Auswärtige die Stadt meiden. Und natürlich die Busfahrer, die es eh schon schwer haben, die Fahrpläne einhalten zu können.
 
Zuständigkeit: Verkehrsrechtliche Anordnungen sind keine Angelegenheiten des Stadtrates. Zuständig ist die Straßenverkehrsbehörde in Koblenz, also die Stadtverwaltung. Sie kann solche Maßnahmen eigenständig auf Grundlage der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) veranlassen und braucht dafür keinen Beschluss des Stadtrates.

Ziel dieser Petition: Die Petition soll öffentliche Aufmerksamkeit schaffen und der Stadtverwaltung aufzeigen, dass dieser Versuch seitens der Bevölkerung nicht gewünscht ist und mehr Nach-, als Vorteile bringt.
 
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Dennis Graf
Kreisvorsitzender FREIE WÄHLER Koblenz
 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, FREIE WÄHLER Koblenz, Koblenz
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 10.06.2026
Sammlung endet: 09.12.2026
Region: Koblenz
Kategorie: Verkehr

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Neue Sprachversion

Hohes Verkehrsvorkommen in der Innenstadt, Gefährdung Radfahrer und Fußgänger durch bestehendes System. Balduinbrücke vielleicht ganz sperren, außer für ÖPNV, Notdienste etc. Wäre schön!

Einhaltung von Verkehrsregeln: Aktuell darf de facto in Richtung Innenstadt de facto auch schon kein Radfahrer überholt werden. Jede/r, der/die mit dem Auto aktuell einen Radfahrer überholt, verletzt mindestens eine von zwei Verkehrsregeln: Entweder wird die durchgezogene Mittellinie überfahren, oder der gesetzliche Mindest-Seitenabstand von 1,5m nicht eingehalten. Der Verkehrsversuch soll also eine massenhafte Missachtung von Verkehrsregeln DURCH AUTOFAHRER beenden!

Warum Menschen unterschreiben

Ich nutze den Weg über die Balduinbrücke beruflich und habe nicht den Eindruck, dass es hier regelmäßig zu Überlastungen kommt. Die B9 ist ja schon maximal belastet zu Stoßzeiten und kann nicht als Ausweichstrecke genutzt werden.

Als regelmäßiger Radfahrer ist es mir wichtig zu erwähnen, dass ich noch nie ein Problem auf der Balduinbrücke mit Fußgängern hatte. Mit gegenseitiger Rücksichtnahme sollte es überhaupt kein Thema sein, dass der Bürgersteig von beiden Parteien (Fußgänger und Radfahrer) genutzt wird.
Das Vorhaben, die Busse und Autos hinter den Rädern her fahren zu lassen, ist meiner Ansicht nach ein Unding.
Man muss die Koblenzer Innenstadt auch noch einigermaßen attraktiv für Autofahrer gestalten, die zum Einkauf und Bummeln in die City kommen. Sonst bleibt die Innenstadt bald gänzlich leer. Es gibt jetzt tolle Verbindungen für Fahrradfahrer durch die Nord- Südachse und Ost- Westachse durch die Stadt. Jetzt kommt noch die neue Brücke im Rauental dazu. Also, für die Radfahrer ist viel verbessert worden. Aber um die Innenstadt auch für Besucher, die per Auto anreisen, attraktiv zu lassen, sollte man solch unsinnige Experimente wie dies auf der Balduinbrücke geplant ist, unterlassen.

Ich fahre täglich mit dem Fahrrad über die Balduinbrücke und dies schon seit vielen Jahren. Noch nie hatte ich ein Problem mit Autofahrern. Mit anderen Fahrradfahrern mehrmals in der Woche.

Den Autoverkehr zu bedindern bedeutet Stau, der sich auch auf die Buslinien, die über die Balduinbrücke fahren, auswirken wird. Und dauerhaft Stau, in der Straße, wo ich wohne.

Hier von bestimmten politischen Gruppen versucht eine geradezu irre Entscheidung durchzudrücken. Dazu gibt es im Stadtrat nur mit Stimme des OB eine Mehrheit.

Bin Radfahrer

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