Petition richtet sich an:
Oberbürgermeister David Langner
Unsere Forderung ist, dass das Verkehrsexperiment auf der Balduinbrücke gestoppt wird!
Das Verkehrsexperiment am Peter-Altmeier-Ufer war schon unnötig und hat rein gar nichts gebracht, außer viel Geld zu verbrennen. Der nunmehr geplante Verkehrsversuch auf der Balduinbrücke schlägt dem Fass den Boden aus. Es reicht mit diesen ständigen Verkehrsexperimenten, bei denen der motorisierte Verkehr ausgebremst und verdrängt wird. Das Ziel der Petition ist nicht, den Fahrradverkehr von der Balduinbrücke zu verbannen. Alle Verkehrsteilnehmer sollen angemessen berücksichtigt werden. Die aktuelle Lösung ist aus unserer Sicht aber tragfähig und bedarf keiner großen Veränderung.
Begründung
Am 28. Mai 2026 hat der Stadtrat der Stadt Koblenz entschieden, dass an der Balduinbrücke ein Verkehrsversuch durchgeführt wird, der den Kraftverkehr dort deutlich einschneiden wird. Zu den Maßnahmen gehören unter anderem Tempo 30, ein Überholverbot für Fahrräder, eine neue Verkehrsführung, sowie erhebliche Einschränkungen für den motorisierten Individual- und den öffentlichen Personennahverkehr (vgl. BV/0184/2026/2 Maßnahmen zur Verbesserung des Rad- und Fußverkehrs auf der Balduinbrücke und Beruhigung des Altstadtbereichs "Alte Burg", "Florinsmarkt" und "Auf der Danne")
Dieser Verkehrsversuch muss gestoppt werden!
- Die Maßnahmen führen zwangsläufig zur Einschränkung des Verkehrsflusses, zu Staus, zu Ausweichverkehr und zusätzlicher Belastungen in anderen Bereichen der Stadt.
- Diese Verkehrspolitik wird neue Engpässe schaffen und erhebliche Nachteile für Anwohner, Pendler, Gewerbetreibende, Besucher der Innenstadt und ÖPNV-Nutzer mit sich bringen.
- Das Ziel der Petition ist nicht, den Fahrradverkehr von der Balduinbrücke zu verbannen. Alle Verkehrsteilnehmer sollen angemessen berücksichtigt werden. Die aktuelle Lösung ist aus unserer Sicht aber tragfähig und bedarf keiner großen Veränderung.
Fazit: Statt pragmatischer Lösungen, die alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt behandeln, wird aus unserer Sicht hier ideologisch getriebene Verkehrspolitik gemacht, die Auswirkungen auf unsere Innenstadt haben wird. Leidtragende sind die Bürgerinnen und Bürger, die im Stau stehen und erheblich längere Fahrtzeiten auf sich nehmen müssen, sowie der Koblenzer Einzelhandel, der mit Umsatzeinbußen leben muss, weil Auswärtige die Stadt meiden. Und natürlich die Busfahrer, die es eh schon schwer haben, die Fahrpläne einhalten zu können.
Zuständigkeit: Verkehrsrechtliche Anordnungen sind keine Angelegenheiten des Stadtrates. Zuständig ist die Straßenverkehrsbehörde in Koblenz, also die Stadtverwaltung. Sie kann solche Maßnahmen eigenständig auf Grundlage der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) veranlassen und braucht dafür keinen Beschluss des Stadtrates.
Ziel dieser Petition: Die Petition soll öffentliche Aufmerksamkeit schaffen und der Stadtverwaltung aufzeigen, dass dieser Versuch seitens der Bevölkerung nicht gewünscht ist und mehr Nach-, als Vorteile bringt.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Dennis Graf
Kreisvorsitzender FREIE WÄHLER Koblenz
Weil wir Bürger solch dumme Ideen nicht unterstützen