Die Petition ist bereit zur Übergabe - Antrag auf Selbsteintrittsrecht für Lamin Darboe

22.03.2016 20:26 Uhr

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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Unterstützer,

wir danken Ihnen von Herzen, dass Sie die Petition unterstützt haben und dem Schicksal von Lamin Darboe dadurch ein öffentliches Gewicht gegeben haben.

Wir werden die Petition nun schließen und mit der Forderung des Selbsteintrittsrechts für Lamin Darboe an das Bundesministerium des Inneren übergeben. Das Selbsteintrittsrecht kann von der Bundesregierung gewährt werden, wenn die Rückkehr eines Flüchtlings im gesellschaftlichen Interesse liegt.

Wir hoffen, dass Lamin Darboe dadurch wieder eine Perspektive bekommt und deutlich wird, wie wichtig eine Einzelfallprüfung ist und wie fatal eine Abschiebung nach Paragraphen sein kann.

Nun möchten wir uns vor allem im Namen von Lamin Darboe bedanken, dem Ihre Unterstützung Hoffnung und Mut gegeben hat.

Herzlichen Dank für Ihr Engagement!

P. Kessler & S. Kuppinger

Änderungen an der Petition

01.02.2016 17:46 Uhr

genaurere Darstellung des Sachverhalts
Neuer Petitionstext: Wir fordern, dass das Dublin-Verfahren für Herrn Darboe ausgesetzt wird. Es Er ist gesetzlich festgelegt, am 26. Januar mitten in der Nacht aus seiner Unterbringung abtransportiert worden und musste sogar einen Teil seines wenigen Hab und Guts zurück lassen. Italien ist das Land, indem er zuerst nach seiner Flucht registiert wurde. Die Dublinverordnung besagt, dass er dort seinen Asylantragstellen muss, jedoch nur, wenn das Verfahren nur angewendet werden darf, wenn die betroffenen Länder, die Land den ihnen anbefohlenen Flüchtlingen nach humanitären Grundsätzen schützen und versorgen können. eine humanitäre Versorgung gewährleisten kann.
Herr Darboe lebt ist nun jedoch obdach- und völlig mittellos in Mailan, bis dato auf der Straße und habe angeblich auch sein Recht auf er im Juni erstmalig einen Asylantrag innerhalb der nächsten sechs Monate stellen darf.
In Deutschland hatte er eine Heimat und Freunde gefunden. Er war ein vorbildlicher Schüler und im Begriff sein erstes Praktikum beginnen.
Die Umstände in Italien verwirkt, ohne, dass denen er sich je etwas zu Schulden gekommen lassen hat. jetzt befindet sind menschenunwürdig!
Jeder hat das Recht einen Wir fordern, dass Lamin Darboe auf legalem Wege zurück nach Deutschland kommen darf, um hier seinen Asylantrag zu stellen, so legt es die Genfer Flüchtlingskonvention fest. Herr Darboe durfte weder in Deutschland noch in Italien einen Antrag stellen. Dies widerspricht jeder Menschlichkeit im Umgang mit Flüchtlingen und Schutzsuchenden.
stellen!
Neue Begründung: Diese Petition ist für Lamin Darboe aus Gambia. Wir möchten, dass er auf legalem Wege zurück nach Deutschland kommen kann, um hier seinen Asylantrag stellen zu können.
Lamin wurde in der Nacht des 26. Januar von vier Polizisten aus seiner Unterkunft abgeholt und nach Italien gebracht. Das sogenannte Dublin-Verfahren wurde hier angewendet; einen Tag bevor die Frist abgelaufen wäre, die ihm ermöglich hätte, hier in Deutschland einen Asylantrag zu bleiben, stellen, wurde er zurück in das Land gebracht, in dem er zuerst registriert wurde.
Hier in Italien, genauer gesagt in Mailand, wurde ihm mitgeteilt, dass er seinen Anspruch auf ein Asylverfahren verwirkt habe und damit auch erst im Juni das Recht auf eine Unterkunft. Er habe einen Asylantrag zu stellen, bis dahin hat er den Status eines Obdachlosen.
Lamin Darboe ist obdachlos und hat daher auch keine Möglichkeit, ärztliche Hilfe völlig mittellos und wird von den Behörden nicht finanziell unterstützt. Langfristig wird ihm vermutlich nichts anderes übrig bleiben als zu betteln; sein chronisches Magenleiden tut sein übriges zu dieser schrecklichen Lebenslage, in Anspruch zu nehmen, die der er jedoch aufgrund eines chronischen Magenleidens dringend benötigt. Lamin Darboe hat in den letzten zwei Tagen weder Essen noch Geld noch Kleidung erhalten. Sein Hab und Gut ist in Deutschland. sich völlig unverschuldet befindet. Seine aktuelle Situation in Italien ist weit von jeglichen humanitären Grundsätzen entfernt.
Hier in Wiesloch war er ein Musterbeispiel der Integration. Er war Schüler der Ehrhart-Schott-Schule in Schwetzingen im Vorbereitungsjahr für Arbeit und Beruf und nahm an einer Theater AG des Ottheinrich-Gymnasiums in Wiesloch teil. Als Schüler war er vorbildlich, stets pünktlich und motiviert. Er wusste die Chance sehr zu schätzen, auch noch mit 26 Jahren eine Schule besuchen zu können. Am Freitag den 29.01. hätte er ein Praktikum in einer Schreinerei in Schwetzingen beginnen sollen. Die Vorfreude war groß, denn es ist sein Wunsch Schreiner zu werden. Lamin Darboe befindet sich nun in Mailand und wird, bis er wieder die Möglichkeit hat, einen Antrag auf einen Asylantrag zu stellen, die nächsten sechs Monate den Status eines Obdachlosen haben.
Er versucht aktuell eine Unterkunft zu finden, um eine Arbeit suchen zu können, was aufgrund der aktuelle Lage in Italien jedoch unmöglich erscheint.
Lamin Darboe war in Deutschland angekommen, er hat hier eine neue Heimat und Freunde gefunden.
Er hat so viel auf sich genommen, um in Sicherheit und Freiheit zu leben. Sein Weg durch die Wüste und durch Libyen war ein Alptraum, den er in der Hoffnung auf ein Leben, geschützt durch Menschenrechte, auf sich genommen hat. In Gambia gehörte er zur politischen Opposition und war bereits mehrmals in Haft. Auf der Homepage des Auswärtigen Amtes wird vor willkürlichen Verhaftungen und schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen in Gambia gewarnt. Wie können wir ein solches Land als „sicheres Herkunftsland“ bezeichnen?
Es ist unbegreiflich, jemanden, der sich bereits nach wenigen Monaten in Deutschland als Gewinn für unsere Gesellschaft erweist, aus dem Land und in die Obdachlosigkeit zu schicken.
Er wünscht sich nichts mehr, als nach Deutschland zurückzukehren!
Bitte helfen Sie uns, Ihn zu unterstützen!
P. Kessler (Ottheinrich-Gymnasium Wiesloch)
S. Kuppinger (Ehrhart-Schott-Schule Schwetzingen)

Änderungen an der Petition

31.01.2016 15:18 Uhr

Wortwahl, Grammatik
Neuer Petitionstext: Wir fordern, dass das Dublin-Verfahren für Herrn Darboe ausgesetzt wird. Es ist gesetzlich festgelegt, dass das Verfahren nur angewendet werden darf, wenn die betroffenen Länder, die ihnen anbefohlenen Flüchtlingen nach humanitären Grundsätzen schützen und versorgen können.
Herr Darboe lebt bis dato auf der Straße und hat habe angeblich auch sein Recht auf einen Asylantrag innerhalb der nächsten sechs Monate in Italien verwirkt, ohne, dass er sich je etwas zu Schulden gekommen lassen hat.
Jeder hat das Recht einen Asylantrag zu stellen, so legt es die Genfer Menschenrechtskonvention Flüchtlingskonvention fest. Herr Darboe durfte weder in Deutschland noch in Italien einen Antrag stellen. Dies widerspricht jeder Menschlichkeit im Umgang mit Flüchtlingen und Schutzsuchenden.