• Änderungen an der Petition

    31.05.2018 11:50 Uhr

    Forderungen werden neben den in der Begründung genannten Wirkungen auch zu einer Abnahme von 'wachsenden Flüchtlingsströmen' führen


    Neue Begründung: Angesichts des fortschreitenden bedrohlichen Klimawandels, der immer größeren Schäden an unserer Umwelt und zunehmender nationaler sowie globaler Ungerechtigkeiten und Gewalttätigkeiten würde ein ‚Weiter so‘ mit den bisherigen, oft hinhaltenden Versprechungen der Politik eine bessere Zukunft höchst fragwürdig erscheinen lassen. Daher darf zukünftig das Gemeinwohl nicht mehr nahezu bedingungslos der Geschäftemacherei und der Macht des Kapitals geopfert werden. In einer unwirtlicheren Welt ohne ein friedlicheres Miteinander der Menschen wird auch ein fairer Markt auf Dauer keine guten Chancen haben.
    Mächtige Profitinteressen einerseits und geringe Einflussmöglichkeiten der Bürger andererseits machen daher eine angemessen starke Lobbyarbeit der von uns gewählten Politiker zum Schutz von Mensch und Natur unabdingbar. Dafür mangelt es zwar weder an Kenntnissen oder Gesetzen, noch an Geld oder Umsetzungsmöglichkeiten — es fehlt aber daran, dass unsere Gesellschaft diese überlebenswichtige Vorgabe nicht in der angemessenen Deutlichkeit artikuliert und einfordert. Dies müssen nun wir Demokraten tun, indem wir uns die Erfolge dabei aufzeigen lassen. Nur dann werden die längst überfälligen und nutzbringenden Wirkungen eintreten können etwa bei dem bedrohlichen Klimawandel, dem zügellosen Ressourcenabbau, kritischen Besiedlungswünschen, einem überflüssigen Konsum, der Zerstörung gesunder Landschaften, den wachsenden Flüchtlingsströmen, der risikoreichen Massentierhaltung, der Verschmutzung reiner Trinkwasserquellen, verunreinigten Nahrungsmitteln, der Abnahme von Bodenfruchtbarkeit, Belastungen unserer Gesundheit, einem Rückgang der Artenvielfalt, Gefährdungen unserer Sicherheit, einer problematischen Energieerzeugung, der Art und Notwendigkeit von Verkehr, einer inhumanen Versorgung in Notsituationen, der Duldung von Armut, fragwürdigen Rechtsvorgaben, der Ausbeutung von Arbeitnehmern, einem unseriösen Finanzmanagement, einer auseinander klaffenden Wohlstandsverteilung, unfairen Handelsabkommen und der Eindämmung von Betrug und Korruption. Für die Beseitigung dieser u.a. auch in den Medien immer wieder beschriebenen alarmierenden Missstände ist eine allmähliche Erfüllung unserer beiden Forderungen der Schlüssel.
    Angesichts der globalen Risiken und der unabänderlichen Schwächen von uns Menschen — unserer Gier, Verführbarkeit, Vorurteile und Trägheit — innerhalb jeder Gesellschaft und damit auch in der Politik bleibt uns Bürgern auch für die eigene Orientierung wohl nichts anderes übrig, als uns selbst allmählich überall mit einem solchen Kompass Verantwortung aufzuerlegen und unsere gewählten Politiker darauf zu verpflichten. Dies nicht zu tun, wäre so selbstzerstörerisch wie unmenschlich und wirkte dem Ziel entgegen, unseren Kindern eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen.
    (Dieser Petitionsinhalt ist aus o.a. unterhaltsam geschriebenen Kindle eBook von Urs Lupus abgeleitet, das weitere Denkanstöße zu einem Politikwandel und seiner Umsetzung enthält)


  • Prominente Unterzeichner

    31.05.2018 09:58 Uhr

    Am 20.05.2018 hat auch der Physiker und Klimaforscher Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Hartmut Graßl, emeritierter Direktor des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) und Vorstandsvorsitzender der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) die Petition unterschrieben.

    Damit unterstreicht er die Bedeutung der darin enthaltenen konkreten Forderungen, die die Warnungen der Wissenschaft aufgreifen

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