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  • Petition in Zeichnung - Reaktion des WDR auf die Anfrage mit der Bitte den 7. Sinn wieder auf Sendung zu nehmen

    21.03.2017 23:21 Uhr

    Liebe Unterstützer,

    unten folgt die Reaktion des WDR auf meine Anfrage und Bitte, den 7. Sinn wieder ins TV Programm aufzunehmen.
    Die Anwort fällt leider ernüchternd aus. Der Verlust von Zuschauern durch "zappen" wird hier höher Eingestuft als der Wille, zur Aufklärung beizutragen. Aber lest selbst:

    "Sehr geehrter Herr Bergfelder,

    wir freuen uns, dass die Sendung „7.Sinn“ nach wie vor einen so guten Ruf genießt. Wir stimmen Ihnen zu, dass die Reihe seinerzeit viel zur Aufklärung über sicheres Verhalten im Straßenverkehr beigetragen hat.

    Inzwischen hat sich aber nicht nur die Programmstruktur des ARD- und WDR-Fernsehens geändert, sondern auch die Sehgewohnheiten der Menschen. Ein kurzer Clip zwischen zwei Sendungen, wie es der 7.Sinn war, ist für die Zuschauerinnen und Zuschauer inzwischen Anlass zum Zappen, sprich, eine Gelegenheit das Programm zu verlassen bzw. zu wechseln. Es wäre also nicht in unserem Interesse, Zuschauer mit einem neuen Clip zur Verkehrssicherheit zum Verlassen des Programms aufzufordern. Der stetig sinkende Zuspruch für den 7.Sinn und die Änderung der Programmstruktur haben deswegen seinerzeit zur Einstellung der Sendung geführt. Auch ist der Grundgedanke einer öffentlichen Verkehrs-„Erziehung“ heute nicht mehr zeitgemäß und würde auf Ablehnung beim Zuschauer führen.

    Wenngleich wir also den traditionellen Ansatz der öffentlichen Verkehrserziehung nicht in der bisherigen Form wiederbeleben können und wollen, liegen uns die Themen rund um Verkehr und Verkehrssicherheit dennoch sehr am Herzen. Die Bandbreite der dargestellten Verkehrsthemen ist dabei ausgesprochen groß und reicht von der Sicherheitsforschung an Universitäten über Tipps zum Winterreifenkauf bis hin zur Bekleidung für optimale Erkennbarkeit von Fußgängern. Vielfach werden die Fernsehbeiträge mit Studiogesprächen ergänzt. Beiträge, die aufklärend wirken und zum Nachdenken über die alltägliche Teilnahme am Straßenverkehr anregen, finden Sie in unseren Landesprogrammen („Aktuelle Stunde“, „Lokalzeit“ oder "daheim & unterwegs"), in der Servicezeit und auch in unseren Zulieferungen für das Erste („Mittagsmagazin“, „Brisant“, „Tagesschau“ usw.) Da die Beiträge zur Verkehrssicherheit hier in nach dramaturgischen Gesichtspunkten aufgebaute Sendungen eingebunden sind, werden die Zuschauer auch besser erreicht und fühlen sich nicht "belehrt".

    Wir hoffen, dass Sie für diese Einschätzung aus Sicht der Programmmacher Verständnis haben und würden uns freuen, Sie auch weiterhin zu unseren aufmerksamen Zuschauern zählen zu dürfen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihre Hotline WDR Fernsehen
    i.A. Thomas Schrage

    Sie erreichen uns auch telefonisch unter 0221 56789 999 täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr."

    Bitte teilt und verbreitet die Petition weiter. Nur so können wir dem WDR und dem ÖR zeigen das Sie falsch liegen und das es wichtig ist ein Format wie den 7. Sinn zurück zu bringen.

    Besten Dank und viele Grüße,

    Björn Bergfelder