• Änderungen an der Petition

    at 25 Mar 2021 01:04

    Kleine grammatikalische Verbesserungen gemäss Hinweisen von Unterzeichnern.


    Neue Begründung:

    Schule langfristig neu denken

    Sehr geehrte Frau Prien,

    in der Elternschaft bestehen große Sorgen hinsichtlich des seit 15. März 2021 wieder aufgenommenen Präsenzunterrichts in voller Klassenstärke in den Klassenstufen 1 bis 6 des Landes Schleswig-Holstein. Nicht nur die steigenden Fallzahlen stehen inim Kontrast zu dieser Form der Öffnung und verwehren unseren Kindern, Familien sowie den Lehrkräften ein Recht auf Bildungsteilhabe und -weitergabe unter maximal minimiertem Gesundheitsrisiko. Gleichfalls ist aufgrund der letzten Berechnungen des RKI davon auszugehen, dass exponentielles Wachstum begonnen hat und spätestens um Ostern 2021 das Infektionsgeschehen erneut nicht kontrollierbar sein wird. Mit Blick auf die politischen Reaktionen der Vergangenheit befürchten wir erneut vollständige Schulschließungen in Schleswig-Holstein.

    Wir setzen uns dafür ein, dass langfristig planbar - zunächst für das 2. Schulhalbjahr 2021 - ein dauerhafter Wechselunterricht installiert wird.

    Andere Bundesländer (z.B. Niedersachsen) zeigen, dass dieses Konzept in der Vergangenheit Erfolg hat,hatte, praktikabel umgesetzt werden kann und eine vollständige Schulschließung zum Wohle der regelmäßigen Bildungsteilhabe unter Pandemie-Bedingungen vermieden werden konnte. Gleichfalls ermöglicht ein abgestimmter, langfristiger Wechselunterricht auch berufstätigen Eltern und deren Arbeitgebern Planbarkeit.

    Analog den Konzepten in Niedersachsen befürworten und fordern wir als Alternative des Wechsels zwischen dauerhafter Schließung und vollständiger Öffnung im Regelbetrieb folgende Rahmenpunkte auch im Land Schleswig-Holstein losgelöst vom dynamischen Infektionsgeschehen:

    1. Wöchentlicher Wechselunterricht in 2 Gruppen
    2. wünschenswert mit Nachmittagsbetreuung, sofern eine Betreuung vorhanden
    3. wünschenswert mit vorrangiger Gruppeneinteilung nach familiären Erfordernissen zum
    4. Gleichlauf mehrerer Geschwister im Präsenzunterricht in der gleichen Woche
    5. ggf. Teilnahme durch Online-Unterrichtszuschaltung der zu Hause lernenden Kinder in den Präsenzunterrichtsraum
    6. Aufrechterhaltung einer durchgängigen Notbetreuung (nach bisherigen Kriterien)

    Dieses Konzept ermöglicht allen Beteiligten

    • einen höheren Schutz
    • durchgängige Bildungsteilhabe
    • sozialen Austausch
    • verlässliche Planung für das Schulhalbjahr für Schulen, Eltern und Arbeitgeber
    • einen stabilen Alltag für die Kinder, auf den auch diese sich einstellen können

    Wann lernen wir „ mit dem Virus zu leben“ und zu akzeptieren, dass dieser uns länger begleiten wird?!

    Wann entscheiden wir uns „aktiv zu gestalten, was uns betrifft, anstatt passiv einem „Mainstream“ aus Öffnen und Schließen zu folgen“?!

    Wann verstehen wir, dass die Hoffnung auf ein Leben ohne den Virus uns nicht davon abhalten sollte, Stabilität – in anderer Form – auch unter dynamischen Rahmenbedingungen anzustreben.

    Wir möchten nach einem Jahr des Zusehens das Land Schleswig-Holstein ermutigen seinen eigenen Weg zu gehen und vielleicht sogar andere Bundesländer damit „anzustecken“!


    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 32 (30 in Schleswig-Holstein)

  • Änderungen an der Petition

    at 22 Mar 2021 21:20

    Erweiterung auf Klassenstufe 5 und 6 in den weiterführenden Schulen


    Neuer Petitionstext:

    Wir fordern die Installation eines verlässlichen, dauerhaften Wechselunterrichts für das 2. Schulhalbjahr in den GrundschulenKlassenstufen 1 bis 6 - losgelöst von der dynamischen Entwicklung des Pandemie-Geschehens

    • für mehr Bildungsteilhabe unter verlässlichen und risikominimierten Bedingungen sowie
    • als langfristigen Mittelweg zwischen den permanenten Vollöffnungen im Regelbetrieb und Schließungen.


    Neue Begründung:

    Schule langfristig neu denken

    Sehr geehrte Frau Prien,

    in der Elternschaft bestehen große Sorgen hinsichtlich des seit 15. März 2021 wieder aufgenommenen Präsenzunterrichts in voller Klassenstärke in den GrundschulenKlassenstufen 1 bis 6 des Landes Schleswig-Holstein. Nicht nur die steigenden Fallzahlen stehen in Kontrast zu dieser Form der Öffnung und verwehren unseren Kindern, Familien sowie den Lehrkräften ein Recht auf Bildungsteilhabe und -weitergabe unter maximal minimiertem Gesundheitsrisiko. Gleichfalls ist aufgrund der letzten Berechnungen des RKI davon auszugehen, dass exponentielles Wachstum begonnen hat und spätestens um Ostern 2021 das Infektionsgeschehen erneut nicht kontrollierbar sein wird. Mit Blick auf die politischen Reaktionen der Vergangenheit befürchten wir erneut vollständige Schulschließungen in Schleswig-Holstein.

    Wir setzen uns dafür ein, dass langfristig planbar - zunächst für das 2. Schulhalbjahr 2021 - ein dauerhafter Wechselunterricht installiert wird.

    Andere Bundesländer (z.B. Niedersachsen) zeigen, dass dieses Konzept in der Vergangenheit Erfolg hat, praktikabel umgesetzt werden kann und eine vollständige Schulschließung zum Wohle der regelmäßigen Bildungsteilhabe unter Pandemie-Bedingungen vermieden werden konnte. Gleichfalls ermöglicht ein abgestimmter, langfristiger Wechselunterricht auch berufstätigen Eltern und deren Arbeitgebern Planbarkeit.

    Analog den Konzepten in Niedersachsen befürworten und fordern wir als Alternative des Wechsels zwischen dauerhafter Schließung und vollständiger Öffnung im Regelbetrieb folgende Rahmenpunkte auch im Land Schleswig-Holstein losgelöst vom dynamischen Infektionsgeschehen:

    1. Wöchentlicher Wechselunterricht in 2 Gruppen
    2. wünschenswert mit Nachmittagsbetreuung, sofern eine Betreuung vorhanden
    3. wünschenswert mit vorrangiger Gruppeneinteilung nach familiären Erfordernissen zum
    4. Gleichlauf mehrerer Geschwister im Präsenzunterricht in der gleichen Woche
    5. ggf. Teilnahme durch Online-Unterrichtszuschaltung der zu Hause lernenden Kinder in den Präsenzunterrichtsraum
    6. Aufrechterhaltung einer durchgängigen Notbetreuung (nach bisherigen Kriterien)

    Dieses Konzept ermöglicht allen Beteiligten

    • einen höheren Schutz
    • durchgängige Bildungsteilhabe
    • sozialen Austausch
    • verlässliche Planung für das Schulhalbjahr für Schulen, Eltern und Arbeitgeber
    • einen stabilen Alltag für die Kinder, auf den auch diese sich einstellen können

    Wann lernen wir „ mit dem Virus zu leben“ und zu akzeptieren, dass dieser uns länger begleiten wird?!

    Wann entscheiden wir uns „aktiv zu gestalten, was uns betrifft, anstatt passiv einem „Mainstream“ aus Öffnen und Schließen zu folgen“?!

    Wann verstehen wir, dass die Hoffnung auf ein Leben ohne den Virus uns nicht davon abhalten sollte, Stabilität – in anderer Form – auch unter dynamischen Rahmenbedingungen anzustreben.

    Wir möchten nach einem Jahr des Zusehens das Land Schleswig-Holstein ermutigen seinen eigenen Weg zu gehen und vielleicht sogar andere Bundesländer damit „anzustecken“!


    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 20 (18 in Schleswig-Holstein)

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