Änderungen an der Petition

17.10.2013 11:26 Uhr

sprachlicher Fehler.
Neue Begründung: Aufgrund schwindender Schülerzahlen wurde 2005 das Johann-Andreas-Schubert-Gymnasium geschlossen.

Als die Geburten- und damit auch wieder die SchülerInnen-Zahlen stiegen, wurde - in logischer Folge – 2010 im Stadtrat beantragt, dieses Gymnasium zum Schuljahr 2011/2012 wieder zu eröffnen.

Vieles sprach dafür, vor allem auch die Anwohnenden und AkteurInnen in Gorbitz, denn die wollen ihr Gymnasium, unbedingt.

Doch es tat sich nichts.

Bis nun endlich, im Sommer diesen Jahres (2013!) beschlossen wurde, es tatsächlich zu eröffnen – jedoch nur als Zwischenlösung bis 2018. Denn dann soll der Neubau in Dresden-Plauen fertiggestellt sein, sodass dieser Stadtteil sein zweites (sic!) Gymnasium zur Nutzung erhält. Dabei läßt die Einwohnenden-Relation diesen Schluss nicht zu:

Die Zahlen der Einwohner und Einwohnerinnen von Plauen (11 034) und Gorbitz ( 19 919 ) – können kaum dafür sprechen, dass es in Gorbitz kein Gymnasium gibt, aber in Plauen eines – oder gar zwei.

Und: Gorbitz verfügt über einen überdurchschnittlichen Anteil an Kindern und Jugendlichen, also auch über einen hohen Anteil an SchülerInnen, Tendenz steigend.

Gorbitz ist hervorragend mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus allen Richtungen erreichbar, somit auch infrastrukturell hervoragend sehr gut als Standort geeignet, kann das Gymnasium doch auch von Schülern und Schülerinnen angrenzender Stadtteile genutzt werden.

Darüberhinaus sieht das Integrierte Handlungskonzept Stadtentwicklung (Insek) für Gorbitz eine qualitativ und quantitativ hochwertige und ausgewogene Bildungslandschaft vor, zu der konsequenterweise auch ein Gymnasium gehört.

Gorbitzer Kinder sollten gleiche Rechte auf und Möglichkeiten zu Bildung wie Kinder in anderen Stadtteilen haben.

Dafür sprechen wir uns aus und fordern daher einen Verbleib des Gymnasiums in Gorbitz auch nach 2018.

Die Unterzeichnenden