11.10.2018, 20:11
Liebe Unterstützende,
der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.
Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
Ihr openPetition-Team
28.05.2015, 05:07
Daten wurden hinzugefügt, erweiterung der Begründung.
Neuer Titel: Ein Klares "ja!" Zum Erhalt Von von Paternostern (Personenumlaufaufzüge) Neuer Petitionstext: Ich bin gegen die Stilllegung der Paternoster ab 1.6.2015!!!
Sie sind ein wunderbares Stück Kulturgut und werden vielerorts immernoch gerne genutzt. Eine Schulung der Mitarbeiter durch den Arbeitgeber zur Nutzung der Paternoster ist totaler Blödsinn.
Wenns nur um die Sicherheit geht...hmmm...dann müssen wir jeden einzelnen Aufzug stilllegen! Also liebe Regierungsdeppen, überdenkt Euren Gesetzentwurf nochmal gründlich!
Es gab in der Vergangenheit bereits gescheiterte Versuche die Paternoster still zu legen. 1994 & 2004! Neue Begründung: Eine Verordnung des Bundesarbeitsministeriums erlaubt das Fahren mit den Nostalgie-Aufzügen nur noch geschultem Personal. Besucher öffentlicher Gebäude dürfen ihn ab 1. Juni nicht mehr nutzen.
Das bedeutet für viele Anlagen das Aus. Aus!
Sich in eine Schlange vor den Aufzügen einreihen oder die Treppe in den fünften Stock nehmen – ab nächster Woche gibt es für die Studenten der Hochschule Niederrhein in Krefeld keine Alternative mehr. Bisher konnten sie auf den Paternoster, einen sogenannten Personenumlaufaufzug, ausweichen. Doch zum 1. Juni wird der Paternoster im Hochschulgebäude stillgelegt – aus Sicherheitsgründen. Die Studenten sind empört. "Das wurde doch wieder von Leuten bestimmt, die nicht jeden Tag ewig auf den Aufzug warten oder tausendmal die Treppen hoch und runter latschen müssen", beschwert sich Adrian Ettmann. "Der Paternoster ist der einzige Aufzug, der ein flüssiges Auf und Ab gewährleistet."
Grund ist eine Verordnung des Bundesarbeitsministeriums. Darin heißt es, dass "Personenumlaufaufzüge nur von durch den Arbeitgeber eingewiesenen Beschäftigten verwendet werden" dürfen. Im Klartext heißt das: Für Besucher müssen die altertümlichen Aufzüge, die in NRW noch in Rathäusern, Finanzämtern, Polizeipräsidien und Kaufhäusern zu finden sind, gesperrt werden. Viele Städte und auch die Hochschule Niederrhein erfuhren erst in diesen Tagen von der Neuerung – und reagieren mit Unverständnis. "Bei uns ist der Paternoster seit den 1960ern in Betrieb, und es ist nie etwas passiert", sagt Ingrida Dolfen (34), Mitarbeiterin der Hochschule Niederrhein. "Diesen Sicherheitswahn kann ich nicht nachvollziehen." Hochschulsprecher Christian Sonntag erklärt: "Wir bedauern es sehr, dass wir den Betrieb stoppen müssen, immerhin sind wir die einzige Hochschule mit einem Paternoster in NRW."
Die Länder haben laut Bundesarbeitsministerium an der Verordnung mitgearbeitet. "Gefordert wurde diese Benutzungseinschränkung, weil es in der Vergangenheit immer wieder zu schweren Unfällen gekommen ist. Die beteiligten Kreise und Länder waren an diesem Prozess ausführlich beteiligt und haben keine Beanstandungen dazu geäußert", heißt es aus dem Ministerium. Eine Statistik über Unfälle in Paternostern gibt es laut TÜV Rheinland und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGVU) nicht. "Da dies ein sehr spezieller Fall ist, führen wir dies nicht in einer gesonderten Statistik auf", erklärt eine DGVU-Sprecherin. Wenn sich ein Mitarbeiter in einem Firmengebäude mit Paternoster während der Fahrt verletzt, weil er eingeklemmt wird oder beim Aussteigen stürzt, würde dies als Unfall am Arbeitsplatz angeben.