• Änderungen an der Petition

    at 04 Apr 2019 10:21

    Eine kleine redaktionelle Umstellung des Textes, um das Anliegen der Petition noch besser rüber zubringen. Der Inhalt ist mit Ausnahme des Hinweises in der Begründung, dass sich auch andere Gruppen für die Katzen in unserer Stadt einsetzen, unverändert.


    Neuer Petitionstext: Sehr geehrter Herr Dr. Gans,
    sehr geehrte Damen und Herren,
    Sie haben sich bei Ihrer Sitzung am 28. März 2019 gegen die Einführung einer Kastrations-, Chipp- und Registrierpflicht für freilaufende Katzen und Kater in der Stadt Bad Lauterberg im Harz ausgesprochen. Mit großer Mehrheit haben Sie einen Ihnen zur Beratung und Beschlussfassung vorliegenden Antrag abgelehnt. Sie haben sich damit gegen mehr Tierschutz in Bad Lauterberg im Harz entschieden.
    Auch
    auch unser Bad Lauterberger Tierheim sieht sich jedes Jahr mit einer "Katzenschwemme" konfrontiert, weil die Besitzer ihre Tiere nicht kastrieren lassen und die ungewollten Katzenjungen im Tierheim abgegeben werden.
    Der deutsche Tierschutzbund hat Vorschläge erarbeitet, wie die unirollierte unkrollierte Vermehrung von frei lebenden Katzen und damit eine weitere Verschlimmerung des Katzenelends verhindert werden kann. Die zum Teil große Anzahl frei lebenden Katzen stammen letztendlich alle von Katzen a, die sich in der Obhut von Menschen befanden und deren Fortpflanzung nicht kontrolliert wurde.
    Unkastrierte Katzen können sich zwei bis dreimal im Jahr fortpflanzen - bei vier bis sechs Jungen pro Wurf steigt ihre Zahl schnell sprunghaft an. Das Schicksal dieser Tiere ist ungewiss, nicht selten können sie mangels Futter und Pflege nicht überleben.
    Um das Problem der immer weiter anwachsenden Katzenpopulationen einzudämmen, fordert der Deutsche Tierschutzbund gemeinsam mit den ihm angeschlossenen Tierschutzvereinen, wie unserem Tierschutzverein Bad Lauterberg im Harz, eine Kastrations-, Kennzeichnung- und Registrierpflicht für Katzen mit Freigang.
    Auch unser Tierschutzverein, wurde mit Unterstützung des Dachverbandes aktiv, um entsprechende Änderungen der Kommunalverordnungen anzuregen. Mit unserer Initiative, der Einführung einer "Verordnung über die Kastrations-, Registrier- und Kennzeichnungspflicht von Katzen in der Stadt Bad Lauterberg im Harz", wollen wir dabei helfen, daß eine Lösung für dieses gravierende Tierschutzproblem auch bei uns in Bad Lauterberg herbeigeführt wird.
    Die Stadt muß dafür keine zusätzlichen Mitarbeiter abstellen oder einstellen, um die Beachtung der Verordnung zu kontrollieren.
    Tierschützer, wie unser Tierschutzverein, andere Katzengruppen und -halter und weitere Tierfreunde, sind bestens mit der Problematik vertraut und hätten mit der Regelung endlich die rechtliche Handhabe, die Verstöße bei den zuständigen Stellen zu melden.
    Bislang konnten Tierschützer und Tierärzte nur an die Katzenhalter appellieren, ihre Tiere, denen Freilauf gewährt wird, kastrieren zu lassen, um die Überpopulation von Katzen nicht noch weiter wachsen zu lassen.
    Mit der Kastrationspflicht könnten sie die betreffenden Personen dazu auffordern, der Verordnung nachzukommen, und eine mögliche Verweigerung der zuständigen Behörde, in unserem Fall unserem Ordnungsamt, zu melden. Es kommen also keine direkte Kosten auf die Stadt zu.
    Sie haben sich leider bei Ihrer Sitzung am 28. März 2019 gegen die Einführung einer Kastrations-, Chipp- und Registrierpflicht für freilaufende Katzen und Kater in der Stadt Bad Lauterberg im Harz ausgesprochen. Mit großer Mehrheit haben Sie einen Ihnen zur Beratung und Beschlussfassung vorliegenden Antrag abgelehnt. Sie haben sich damit bedauerlicher Weise gegen mehr Tierschutz in Bad Lauterberg im Harz entschieden.
    Wir bitten Sie noch einmal über Ihre Entscheidung nachzudenken und im Interesse der in unserer Stadt lebenden Katzen und Katern einer Verordnung über die Kastrations- und Kennzeichnungspflicht von Katzen in der Stadt Bad Lauterberg im Harz zuzustimmen.


    Neue Begründung: Auch in unserer Stadt gibt nach Auskunft unseres örtlichen Tierschutzvereins Katzenleid.
    Zum Teil werde von den Tierschützern bis zu 90 Katzen und Kater betreut. Zusätzlich unterhält der Tierschutzverein vier Futterstellen für verwilderte Katzen.
    Auch andere Gruppen in unserer Stadt setzen sich für Katzen in Not ein.
    Wir bitten Sie im Interesse der Tiere zur Milderung des bestehenden Tierleids diese Petition zu unterzeichnen. Wir wollen Sie dann dem Bürgermeister und dem Stadtrat zuleiten.
    Vielen Dank, daß Sie den Tierschutz in unserer Stadt mit Ihrer Unterschrift unterstützen.

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 23 (20 in Bad Lauterberg)

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