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Änderungen an der Petition
on 11 Jan 2026 -
Petition in Zeichnung - Weihnachtsgruß
on 25 Dec 2025Liebe Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der Petition "Videoüberwachung in Schlachthöfen", ich wünsche Ihnen und Ihren Familien frohe, gesegnete Weihnachten.
Leier fehlen uns immer noch einige Unterschriften zum Erreichen des Quorums mit dem wir in das Anliegen selbst im Bundestag vorstellen dürfen. In den verbleibenden Tagen sollten wir dies aber schaffen. Wenn jede / jeder zweite von Ihnen noch eine Unterstützerin / Unterstützer animiert, dann sind wir gut über diese Hürde hinweg.
Danke für Ihr bisheriges Engagement und alles Gute für die Zukunft
Helmut Kauer
1. Mehr Transparenz schafft Verantwortung
Wo Kameras laufen, steigt die Hemmschwelle für Fehlverhalten.
Misshandlungen, unsachgemäße Betäubung oder grobe Verstöße gegen das Tierschutzgesetz werden weniger wahrscheinlich, wenn klar ist: Das bleibt nicht im Verborgenen.
Transparenz bedeutet:
bessere Nachvollziehbarkeit
klarere Beweislage bei Verstößen
weniger „Aussage gegen Aussage“
Und ganz ehrlich: Wenn alles korrekt läuft, müsste niemand Angst vor Kameras haben.
2. Schutz der Tiere
Tiere können sich nicht selbst verteidigen. Sie sind in dieser Situation völlig ausgeliefert.
Wenn Videoüberwachung dazu beiträgt, dass:
Betäubungen korrekt durchgeführt werden
Stress reduziert wird
unnötiges Leid verhindert wird
… dann ist das für mich ein starkes Argument.
Gerade in sensiblen Bereichen wie:
Entladung
Betäubung
Tötung
sollte eine lückenlose Kontrolle selbstverständlich sein.
3. Schutz der Mitarbeitenden
Das wird oft vergessen: Kameras können auch Beschäftigte schützen.
Zum Beispiel vor falschen Anschuldigungen oder bei Arbeitsunfällen zur Klärung von Abläufen.
Natürlich muss Datenschutz gewahrt bleiben – aber das ist technisch und rechtlich lösbar.
4. Vertrauen der Verbraucher
Viele Menschen möchten zumindest sicher sein, dass – wenn Tiere schon getötet werden – es unter möglichst tierschutzgerechten Bedingungen geschieht.
Skandale erschüttern regelmäßig das Vertrauen in die Fleischindustrie.
Videoüberwachung kann:
Kontrollbehörden unterstützen
schwarze Schafe schneller entlarven
Vertrauen stärken
5. Prävention statt Skandal
Immer wieder wurden Missstände erst durch Undercover-Recherchen von Tierschutzorganisationen bekannt.
Wenn staatlich kontrollierte Videoüberwachung Standard wäre, müsste man nicht auf heimliche Aufnahmen hoffen.