Die Zeichnungsfrist ist beendet

21.06.2014 11:56 Uhr

Die Petition wird fortgesetzt Juni 2014
Memorandum
Gegen die Militarisierung der Welt auch durch Waffenexport aus Europa
Als Glieder der christlichen Kirche auf Erden und Bürgerinnen/Bürger der Europäischen Union geben wir folgende Erklärung ab:
Während die große Schuld der Kirchen und ihrer Theologie am Hass gegen die Juden bis hin zur systematischen Judenvernichtung immer mehr bewusst geworden ist, ist die offizielle Aufarbeitung der unsäglichen Verflechtung der Kirche Christi in die kriegerische Gewalt seit Kaiser Konstantin bisher ausgeblieben.
Obwohl die Mehrheit der Bevölkerung heute Kriege verurteilt, geht die Vorbereitung auf den Krieg in allen Nationen ungebremst weiter: Immer neue und gefährlichere Waffen werden produziert und in alle Welt exportiert, junge Männer und Frauen werden an diesen Waffen ausgebildet. Die Auslandseinsätze der militärisch am stärksten gerüsteten „christlichen“ Staaten in Europa und den USA nehmen zu. Die Kirchen erklären zwar, dass der gerechte Krieg durch den gerechten Frieden abgelöst werden soll, aber bis jetzt scheint es unvorstellbar und abwegig, dass die Kirchen im Namen Christi weltweit zur generellen Kriegsdienstverweigerung aufrufen.
Wir sprechen hundert Jahre nach Beginn des Ersten Weltkriegs unseren Regierungen das Recht ab, unausgesetzt kriegerische Handlungen vorzubereiten.
Wir wollen, dass die Kirchen in der Nachfolge Jesu ein klares Nein zur militärischen Gewalt sprechen und sich dafür einsetzen,
dass in Europa keine Kriegswaffen mehr produziert werden
dass in Europa keine Frauen und Männer mehr an Kriegswaffen ausgebildet werden
Mit unserer Unterschrift unterstützen wir diese Erklärung und bitten um ihre Veröffentlichung und Verbreitung
Rose und Werner Dierlamm 73614 Schorndorf
Heide Hauck 67063 Ludwigshafen
Helmut Kurz 72108 Rottenburg
Linde Kuhn 75045 Walzbachtal
Lotte Rodi 73525 Schw. Gmünd
Sonnhild Thiel 76185 Karlsruhe
Hans-Martin Tramer 73614 Schorndorf
Bernhard und Christa Völk 86152 Augsburg
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Änderungen an der Petition

12.06.2013 23:40 Uhr

Rechtschreibfehler behoben.
Neuer Petitionstext: Zu lange hat sich die christliche Kirche mit ihren Gliedern an an den Kriegen der Mächtigen beteiligt. Die 10. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen vom 30. Oktober bis
8. November 2013 in Busan/Süd-Korea kann mit der Forderung: "Den Krieg nicht mehr lernen!"die Fessel zerreißen, welche die Kirchen an die Institution des Militärs bindet. Die Delegation aus Deutschland kann diese Forderung in die Weltversammlung einbringen. Sie wird gehört werden, denn von Deutschland sind zwei Weltkriege ausgegangen. Den Krieg nicht mehr lernen! - das ist die Weisung Gottes durch den Mund der Propheten Jesaja und Micha.. Micha. Neue Begründung: Die EKD-Delegation in Busan braucht für die Forderung: Den Krieg nicht mehr lernhen lernen Unterstützung von allen Kirchengemeinden in Deutschland und anderen Ländern, von den Nichtregierungsorganisationen innerhalb und außerhalb der Kirchen, von allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung, für Freiheit und Menschenrechte einsetzen,
Alle Unterschriften werden auch der Stärkung der christlichen und der säkularen Friedensbewegugn dienen.