02.07.2026, 15:03
Einige Medizinische Technologinnen haben mir zurückgemeldet, dass es wünschenswert wäre, die freien radiologischen Praxen und die Strahlentherapie ebenso aufzuführen wie die freien Labore. Daher habe ich den Text dahingehend etwas überarbeitet.
Neuer Petitionstext:
Die praktische Ausbildung in der Medizinischen Technologie steht unter massivem Druck. Praxisanleiter:innen haben keine Zeit, keine strukturelle Unterstützung und oft keine Vergütung. Auszubildende haben keine Lernräume. Freie Labore und Praxen erhalten keine Finanzierung, Kliniken schon. Gleichzeitig sind qualifizierte BTA/CTA von der Praxisanleitung ausgeschlossen. Wir fordern faire, realistische und zukunftsfähige Ausbildungsbedingungen.
Neue Begründung:
Die praktische Ausbildung in der Medizinischen Technologie ist ein zentraler Bestandteil der Gesundheitsversorgung. Ohne gut ausgebildete MTs gibt es keine zuverlässige Diagnostik,radiologische und Labor-Diagnostik, keine sichere PatientenversorgungPatientenversorgung, keine hochpräzise Strahlentherapie und keine funktionierenden Labore. Doch die Bedingungen, unter denen diese Ausbildung stattfindet, sind vielerorts unzureichend.
Praxisanleiter:innen berichten, dass sie keine Zeit für Anleitung haben, weil sie gleichzeitig ihre reguläre Arbeit bewältigen müssen. Viele wurden im Zuge des Bestandsschutzes in die Rolle gedrängt, ohne dass ihnen klar war, welche Verantwortung und welcher Aufwand damit verbunden sind. Häufig erhalten sie keine oder nur minimale Vergütung für diese zusätzliche Aufgabe.
Auszubildende finden in vielen KlinikenKliniken, Praxen und Laboren keine geeigneten Lernräume. Sie haben in seltenen Fällen Zugang zu PCs, Fachliteratur oder digitalen Lernangeboten. Damit ist die kompetenzorientierte Ausbildung, wie sie die MTAPrV (MT Ausbildungs- und Prüfungsverordnung) z.B. in der Anlage 2 KB V 2a (bzw. Anlage 1 KB IV 2a) fordert, kaum umsetzbar.
Freie Labore und MVZ tragen die Ausbildungskosten vollständig selbst, während Kliniken über das Krankenhausfinanzierungsgesetz refinanziert werden. Diese Ungleichbehandlung führt dazu, dass freie Labore und Radiologiepraxen kaum ausbilden können, obwohl sie dringend Nachwuchs benötigen.
Gleichzeitig sind BTA und CTA, die in nicht wenigen Laboren die Hauptlast der praktischen Arbeit tragen und oft über jahrzehntelange Erfahrung verfügen, von der Praxisanleitung ausgeschlossen. Das verschärft die Engpässe zusätzlich.
Wir fordern faire, realistische und zukunftsfähige Bedingungen für die praktische Ausbildung, für Auszubildende, Praxisanleiter:innen und alle Einrichtungen, die Verantwortung tragen.
Bitte unterstützen Sie diese Petition, wenn Sie möchten, dass:
- Auszubildende gute Lernbedingungen erhalten
- Praxisanleiter:innen Zeit, Struktur und Wertschätzung bekommen
- freie
LaboreLabore, Radiologie- und Strahlentherapiepraxen nicht länger benachteiligt werden - die Ausbildung in der Medizinischen Technologie zukunftsfähig bleibt
- der Fachkräftemangel nicht weiter verschärft wird
Jede Stimme zählt. Jede Unterstützung macht einen Unterschied.
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 437 (423 in Deutschland)